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Leselupe.de > Kurzprosa
Freundinnen
Eingestellt am 04. 12. 2003 16:34


Autor
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Hanna Stern
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 20
Kommentare: 2
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Alleinsein
was ist das nur f├╝r ein Gef├╝hl?
Man ist verloren und doch befindet man sich inmitten von Menschen...
Alleinsein
das ist mit sich selbst zu sein ohne jemand anderen bei sich zu haben.
Sch├Ân ist es ...
manchmal.
Immer ├Âfter beschleicht mich dieses Gef├╝hl am falschen Platz zu sein, nicht zu wissen, wo ich hingeh├Âre.
Da lebe ich Jahre ├╝ber vor mich hin, bin immerzu nur mit mir selbst und finde nichts dabei.
Nicht einmal mich selbst. Mich am allerwenigsten.
Meine beste Freundin ÔÇô weit weg von mir. So weit, das wir uns auch seelisch immer mehr entfernen oder sollte ich sagen: entfremden?
Fr├╝her war es noch einfach. Man lie├č seinen Gef├╝hlen freien Lauf. Man tollte herum, sprang in Pf├╝tzen, dass das Wasser nur so nach allen Seite spritze und kam sich ausgesprochen toll dabei vor. Ein Schmetterling war noch ein mystisches Wesen und selbst ein b├Âser Blick konnte einem nicht so viel anhaben.
Mit der Zeit hat sich alles mystische verloren, da es kaum noch wirkliche Geheimnisse gibt. Die Pf├╝tzen werden umgangen und b├Âse Blicke k├Ânnen so vernichtend sein das es einem schwer f├Ąllt noch aufrecht stehen zu bleiben.
Alleinsein
fr├╝her war ich das oft. Aber anders als heute. Ich hatte jemanden. Wenn auch nicht immer.
Ich wusste... wenn ich sie anrufe, ist sie da. Ich wusste, es dauert nicht lange bis wir uns wiedersehen.
Die Tage bis zum Wiedersehen sind immer l├Ąnger geworden... wie Schatten...
Schatten auf unseren Seelen.
Heute fehlt sie mir mehr denn je.
Was ist schon ein Heute unter so vielen die noch kommen und die schon gewesen sind?
Ich w├╝nsche sie mir her...
genau neben mich. Sie d├╝rfte mir auch wieder L├╝gen erz├Ąhlen, so wie fr├╝her. L├╝gen, die ich geglaubt habe obwohl sie absurd waren. Das wusste ich schon als Kind.
Ich w├╝nsche sie mir her mit all ihren L├╝gen, damit ich wenigstens ihre Stimme h├Âren kann, denn glauben muss ich jetzt nicht mehr.
Sie konnte aber auch die Wahrheit sagen. Das tat sie vielleicht ├Âfter als ich wahrhaben wollte. Ihr Lachen m├Âchte ich h├Âren. Ihr Blick, wenn sie von ihren M├Ąnnern erz├Ąhlt.
Sie hat viele getroffen. Und alle hatten am Ende irgendwas ans sich was sie besonders st├Ârte. Das konnte auch an so etwas belanglosem wie dem Haarschnitt liegen. Oder die Gr├Â├če.
Beim ersten Hinsehen hat sie sich verliebt, beim zweiten war er schon wieder uninteressant.
So lernt man Leute kennen, oder auch nicht.
Alleinsein
und immer dieses Gef├╝hl haben, man verpasst was.
Nat├╝rlich...
ich verpasse sie.


__________________
Trage dein Herz mit Verstand

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Parsifal
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Hanna,

ich kann Deine wehm├╝tige Betrachtung sehr gut nachvollziehen. Einsamkeit ist heute - nicht zuletzt durch Bindungsunf├Ąhigkeit - ein weitverbreitetes Problem.

Trotzdem solltest Du Deinen Text vielleicht lieber unter Essays & Kolumnen einstellten, denn eine Kurzgeschichte ist er nicht.

LG
Parsifal

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