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Leselupe.de > Ungereimtes
Freundschaft
Eingestellt am 22. 11. 2002 07:18


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Feder
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Durch Freundschaft kann man tiefer sehen.
Wohl, weil man auf sein Herz vertraut.
Nur: ALLES muss man NICHT verstehen.
Kritik sei dann dem Freund erlaubt.

Freundschaft wird stets nur „frei“ gegeben.
Manchmal ganz unverhofft „geschenkt“.
Doch: will man sie fĂĽrs GANZE Leben,
ist’s nötig, dass man VIEL bedenkt.

Gleicht mancher Freund uns in Gedanken,
dann seltenst zugleich WORT FĂśR WORT.
Denn Themen, worum sie sich ranken,
leben in Jedem „anders“ fort.

Das ist „grundsätzlich“ gut zu wissen,
denn Freundschaft ist kein „Einerlei“.
Der „Unterschied“ muss FAHNE HISSEN.
Nichts auf der Welt spricht davon frei.

Verbundenheit darf niemals „lähmen“.
Die Hände nicht, und nicht den Sinn.
Wie einer „Waage“ EINVERNEHMEN
bereitet jeder Teil Gewinn.

Ob man ein Paar ist oder Gruppe,
ist hierbei letztlich ganz egal.
Nur: dass man teilt, ist niemals schnuppe,
denn jeder KOPF ist zugleich ZAHL.

Freundschaft fasst viel auf ihrer Reise.
Die Ethik wird MASSIV gelehrt.
Die Unterschiedlichkeit macht weise,
wenn man dem Trotz den RĂĽcken kehrt.

Freundschaft erweitert Horizonte.
Auch, wenn man manchmal Schranken setzt.
Der Mensch, der dieses niemals konnte,
muss lernen …, sonst wird er verletzt.

Das Ziel ist nicht stets Einvernehmen.
„Der Kompromiss“ ist Richtungsgrad.
Es gilt, die Uneinsicht zu zähmen
bis man zum „Schnitt“ gefunden hat.

Wenn ich an „meine“ Menschen denke,
so gibt’s dort Niemand, der sich gleicht.
Wie ich das Herz dem Einen schenke,
bleibt stets beim Andern unerreicht.

Der Unterschied der Charakteren
ist letztlich, was „PERSÖNLICH“ macht.
Denn, wenn wir NICHT verschieden wären,
dann blieb der Einzelne UNBEDACHT.

Niemandem dies Gut zu entwenden,
da ES den „Freundschaftsgeist“ erlaubt,
ist wichtig – trag den Teil auf Händen –
der anders ist … und an dich glaubt …

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Andrea1694
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Liebe Feder,

Du schaffst es durch Dein Gedicht all das auszudrĂĽcken was mich in meinem Herzen mit dem Wort "Freund/e" verbindet.

Irgendwann einmal - so Gott es will - möchte ich auch in der Lage sein, all das, was mein Herz zum ÜBERSCHÄUMEN bringt, meine Gedanken TAGTÄGLICH umgibt, so niederzuschreiben, so klar und verständlich auszudrücken wie Du!

Möge jede einzelne Sekunde Deines Lebens nur von hellen, schönen Dingen umgeben sein, die Dir stets ein "lächeln" auf Dein Gesicht zaubern mögen.

Viele, liebe GrĂĽĂźe sendet Dir,
Andrea

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Brigitte
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Freundschaft....

Dein Bild von Freundschaft spiegelt klar,
was ich so in Gedanken fĂĽhl.
Deine Worte klingen wunderbar,
DU SIEHST IN IHR NIEMALS ein Spiel.

Du lässt mich Freundschaft neu erkennen,
so manches Mal dacht ich verkehrt.
Man muss auch oftmals Schranken nennen,
riskieren, dass der Freund sich wehrt.

Zu oft versucht, mal einzulenken,
zu sagen einmal HEUTE NICHT.
Dann hab ich ohne nachzudenken,
getan, was der Andere ausspricht.

Nicht getan, was ich eigentlich SOLLTE.
Den Wunsch der Freundin stets erfĂĽllt
Nicht zu sagen gewagt, was ich WOLLTE,
Und mich später überrollt gefühlt.

Dabei war doch stets mein Begehren,
fĂĽr Freunde IMMER da zu sein.
Bitten und WĂĽnsche nicht verwehren,
das war oft falsch, seh es jetzt ein.

Du hast mir diesen Weg gewiesen,
glaube jetzt zu wissen, was da zählt.
So kann man Freundschaft nur geniesen,
wenn man sie nicht UMKLAMMERT hält.

Zum Schlusse ist nur noch zu sagen,
wer dich zur Freundin hat begrĂĽĂźt
wird dieses GUT in seinem Herzen tragen,
Ich bin froh, dass es so ist.




__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Hallo Andrea,

DANKE! Dein Lob hat mir ein ganz besonderes Lächeln aufs Gesicht gezaubert :-)! Es macht mich froh, wenn ich es geschafft haben sollte, zumindest ansatzweise die wichtigsten Punkte aufzuführen, die bei einer Freundschaft wichtig sind.

Wenn du nachempfinden kannst - wie du ja schreibst, was ich mit dem Gedicht habe ausdrĂĽcken wollen - dann bist du sehr wohl auch in der Lage, zu "be"-schreiben was du fĂĽhlst und denkst.

Hab keine Angst, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Gib dich dem Schreiben hin, wenn es dir solchen Spass macht und sei sicher, irgendwann wirst du mit einem Ergebnis belohnt, mit dem du einig gehen kannst.

Ich freue mich, bald mal etwas von dir zu lesen!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Feder
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Feder
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Liebe Brigitte,

du weiĂźt, wie ich die Menschen sehe.
Niemand ist „unfehlbar“ UND „echt“.
Das einzig Wahre bleibt die Nähe –
zur Mitte hin – statt selbstgerecht.

Wir alle bleiben letztlich Menschen.
Niemand von uns ist Musterbild.
Mag Mancher sich auch Engel wĂĽnschen.
Im GroĂź bleibt der Wunsch unerfĂĽllt.

Wir Menschen dĂĽrfen Fehler machen.
Das ist teils schlecht, doch teils auch gut.
Warum? Man lernt durch falsche Sachen.
Doch wichtig ist: durch uns flieĂźt Blut.

Wenn wir total „vergeistigt“ wären
blieb keine Lehre unerkannt.
Wir wären Teil der Hemisphären.
Doch nur ein Ich, das WIR verbannt

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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