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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Freyas Stimme kam riesig rüber
Eingestellt am 29. 07. 2002 20:03


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Torquato
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Die Zeitungsmeldung hatte Robert auf der Insel vor Afrika gelesen. «EE-Frau als zu frei von Anti-Atom-Aktion ausgeschlossen.» Robert las dies, als er wartend am Rand des Vulkanberges stand. Dromedar-Reiten für die Touristen. Die Treiber zwangen gerade ein Tier, das schwanger war, in die Knie, damit die beiden Männer aufsitzen konnten. Links nahm ein Zahnarzt, rechts ein Staatsanwalt Platz. Die groben Holzsitze schwankten, als das Tier sich erhob. Jetzt sprach das Dromedar. Tief klang es, grimmig, durch Maulkorb aus Draht hindurch, ein Magenknurren, hohl, eine dem Hals in Falten abgeknarrte Sprache. Die aufgesessenen Touristen, schief in den Holzkiepen, sie blickten wichtig. Deutsche wie ich, dachte Robert. Du da, Zahnarzt, du wie in deinen eigenen Stuhl gefallen der Bohrungen, Betäubungen. Den Mund öffnen und die Schnauze halten. Angebohrt werden und still sein.
*
Eine Anreicherung findet statt. Da sammeln sich Dinge. Flüssigkeiten, die farblos waren, verdicken sich, haben wurmartige Fortbewegung. Im Schoß hebt einer plötzlich den Kopf. Wie versteckt er bisher war. Nun schiebt er sich vor und vor, als wäre er ein Junge mit eigenem Glied, das die Welt das erste Mal begrüßt. Irritiert legt die EE-Frau ihre Hände links und rechts mal hier und dort hin. Ihre Beine zieht sie an den Leib und stößt sie desorientiert im Kreis in die Luft.
*
Robert hatte längst Berenice verloren im Lärm, im Tumult. Es gab kaum noch scheißfreies Gebüsch. Sich verpissen, das tat keiner. Wenn alles daneben geht, Robert wußte nicht, ob Sven durchhalten würde. Freya, die Kampfesstarke, machte den anderen Mut. Was euch an den Beinen herunterläuft, laßt es laufen. Robert dachte an Prag, Festessen für Tycho Brahe. Er, der genierliche, mochte nicht austreten gehen. Ihm platze die Blase. Aber nun war Sven neben Freya, die Markus erst Zeichen gab und ihm dann die Faust zeigte, weil er am Megaphon den Faden verlor. Seine Durchsage überschlug sich. Alles lief nicht, wie es geplant war. Freyer schlug sich zum Lautsprecherwagen durch. Die Leute sollten doch gar nicht in die Konfrontation an dieser Stelle. Die Kreuzung war dem Kern vorbehalten, den ganz Mutigen. Die Kreuzung, auf die jetzt der Tieflader abbog, dieser Koloß, der langsam näher kam. Es wurde nur noch geknüpppelt. Robert sah in entsetzte Gesichter. Teilweise blutend. Jetzt war Freya endlich am Lautsprecher, der Wagen stand eingekeilt, Freyas Stimme kam riesig rüber, stark, wie im Sportstadion, Freya rief »hier gibt’s keinen Gruppenzwang., Freunde! Haut ab, wenn ihr nicht mehr könnt!« Sie war am Ende. Schluckte, würgte ins Mikro, sie hatte es noch auf voller Leistung. Scheiße!!

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flammarion
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hm,

das ist eine geschichte, die sicher eine mir unbekannte vorgeschichte hat. ich hab nämlich nichts verstanden. lg
__________________
Old Icke

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Niquita
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 19
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Hallo!

Zunächst einmal sieht mir die Geschichte ganz danach aus, als ob sie einem grösseren Zusammenhang stammt. Falls nicht, sitzt der Leser in der von dir beschriebenen Sch***, weil er nichts versteht *g*

Zum Sprachlichen: Dein Stil ist mir viel zu umständlich.

. Die Treiber zwangen gerade ein Tier, das schwanger war, in die Knie, => zwangen gerade ein schwangeres Tier in die Knie

Sich verpissen, das tat keiner. => Keiner verpisste sich.

etc. Der ganze Text wirkt dadurch meines Erachtens holperig.

Heisst das Mädel jetzt "Freyer" oder "Freya"? Es geht bunt durcheinander.

Du solltest den Text sprachlich straffen, jedoch inhaltlich ausbauen, so dass der Leser eine Chance bekommt, die Geschichte auch zu verstehen.

Liebe Grüsse
Nicole

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Heinrich
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jul 2002

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mir geht es auch so

„Ich brauche mehr Details!“
Ja, am Anfang versteht man nicht viel und hofft, es wuerde sich im verlauf einiges Aufklaeren. Dem ist aber nicht so.
Ich nehme an, bei den Sternen (*) hast Du lange Passagen ausgelassen. Es ist wohl besser, man postet halbwegs abgeschlossene Fragmente.

Heinrich.

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