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Leselupe.de > Kurzprosa
Friede, Freude, Eierkuchen (gelöscht)
Eingestellt am 12. 10. 2017 15:06


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Rehcambrok
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2015

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SilberneDelfine
???
Registriert: Oct 2015

Werke: 48
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Hallo Rehacambrok,

ich denke, ich weiß worauf sich dieser Text bezieht, auch wenn ich jetzt nicht auf die Schnelle deine ganze lange erotische Geschichte und auch nicht die ganze lange Antwort des Forenredakteurs gelesen habe.

Hängengeblieben ist aber die Kritik an der Kritik über die Konfliktfreiheit in einer Geschichte. Früher habe ich das genauso gesehen wie du. Seitdem ich mich damit beschäftige, aus Büchern und in einer Interessengemeinschaft kreatives Schreiben zu lernen, sehe ich das anders bzw. habe etwas daraus gelernt. Eine Handlung braucht einen Konflikt, sonst ist sie langweilig. Eine Handlung sollte sogar darauf aufgebaut werden.

LG SilberneDelfine

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

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Hallo Rehcambrok,

wow, ich glaube, ich erlebe es zum ersten Mal, dass ein Kommentar von mir zum Gegenstand eines Kurzprosa-Textes avanciert. Das heißt: „Gegenstand“ ist wohl zu viel gesagt, „Anlass“ wäre wohl zutreffender.
Um ganz ehrlich zu sein – trotz mindestens viermaligem intensivem Lesen, hat sich mir der Inhalt der Abhandlung nur bruchstückhaft erschlossen. Aber das liegt eher an meinem schlichten Verstand als an deinen wohlgesetzten Worten. Dabei war der erste Satz für mich noch unzweideutig.

quote:
Die Rezension durch einen Forenredakteur hatte ich im ersten Augenblick ziemlich angepisst zur Kenntnis genommen
Das ist nicht nur sprachlich verständlich, sondern auch inhaltlich nachvollziehbar.
Die Kritik, die in meiner Verbesserungs-Orgie steckt, hätte mich, wenn ich der Betroffene gewesen wäre, auch wütend sein lassen. Ähnliches ist mir schon häufig passiert. Ich pflege dann meist, meinem Ärger gegenüber Unbeteiligten Luft zu machen (meist müssen die Wände im Arbeitszimmer dafür herhalten), um dann die kritischen Anmerkungen des betreffenden Besserwisser-Arschlochs noch mal in Ruhe durchzulesen. Dabei schälen sich in der Regel folgende Feststellungen heraus, von denen die eine mehr, die andere weniger überwiegt.

1. Der Kerl oder die Kerline spinnt. Scheint gar nicht kapiert zu haben, was ich ausdrücken wollte,

2. Was, ich soll diese Passage streichen, weil sie mit der Handlung so gut wie nichts zu tun hat? Dabei habe ich mich gerade damit ewig herum gequält. Das bleibt so! Oder doch nicht?

3. Über etliche Formulierungs-Vorschläge müsste ich zumindest nachdenken.

4. Der inhaltliche Vorschlag gefällt mir, aber die richtige Formulierung denke ich mir selber aus,

5. Mit einigen Anmerkungen hat er/ sie absolut Recht. Warum ist mir das beim Schreiben nicht selbst aufgefallen?

6. Uff! Es scheint, als warte eine Menge Textarbeit für mich. Lohnt sich das, oder kloppe ich das Machwerk in die Tonne?

So ähnlich spielt sich das ab. Deinen Einlassungen entnehme ich, dass du über Punkt 1 kaum hinausgekommen bist. Anstatt unter dem Text auf meine Anmerkungen einzugehen, schilderst du in schwülstigen Worten und mit schwer nachvollziehbaren Vergleichen, wie schwer es dir gefallen ist, „schlicht die Contenance zu wahren“ und „den Pfad der Tugend nicht zu verlassen“. Dass dich diese selbst auferlegte Beherrschung fast in die Schizophrenie getrieben hat, tut mir ehrlich leid. Dies umso mehr, weil ich auch mit einem wütenden Aufbrausen deinerseits nicht nur hätte leben können, sondern das auch verstanden hätte. Nicht von jedem kann man Kritikfähigkeit erwarten.

Über deine kaum nachvollziebaren Ausflüge in die Mathematik will ich keine Worte weiter verlieren. Nur soviel: „Der Rotstift als bewährtes Mittel, ein Angriff auf die Mathematik.“ Wer ist denn da mit dem Rotstift auf die Mathematik losgegangen? Tut mir leid, aber das ist Schwurbelei.
Den nicht zu Ende gebrachten Satz: „Von Wahrscheinlichkeitsrechnung über das kleinste gemeinsame Vielfache bis hin zum größten gemein-samen Teiler um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.“ verstehe ich nicht, denn ich finde beispielweise keinen Unterschied zwischen Nenner und Teiler – aber das nur am Rande.

Ziemlich am Ende führst du mich in die Geheimnisse der Kochkünste ein. Das ist lieb von dir, aber zwecklos, denn vom Kochen verstehe ich nichts und werde es in meinem Alter auch nicht mehr lernen. Am Ende dieses Küchen-Exkurses kommst du zu dem küchenmesserscharfen Schluss:

quote:
Wie man das Ganze arrangiert, mehr oder weniger scharf, vielleicht sogar nur mild, mancher mag es ungewürzt um den Geschmack der Natur zu erleben. Jede Art der Zubereitung findet seine Liebhaber, Konsumenten.

Ich weiß, dass du dich damit auf unterschiedliche Texte beziehst und muss dir uneingeschränkt Recht geben. Es gibt nur eine Einschränkung: Genießbar muss es sein!

Und dann kommt zu guter Letzt noch ein Seitenhieb auf meine Anmerkung, dass deine erotische Geschichte mir zu konfliktfrei gestrickt seien.

quote:
Aber gerade in Foren, bei denen mehr als nur ein Hauch Erotik im Vordergrund steht, kommen die scheinbar konfliktlosen Geschichten sehr gut an. Als Beispiel für viele Kommentare:
„Der Wahnsinn. Wie kann ein Schreiberling derart sozialkritische Themen in solch einfühlsame Geschichten kleiden? Ich bin tief beeindruckt.“

Wohl dem, der sich an derartigen Kommentaren aufrichten und sein Selbstwertgefühl füttern kann. Schade nur, dass ich diese Zeilen unter keinem deiner Prosa-Werke finden konnte. Vielleicht hätte mich das davon überzeugt, dass ich mit meinem Kommentar wirklich völlig daneben lag. Aber ich verspreche, ich mache so etwas (zumindest bei deinen Werken) nie wieder.

Es grüßt Ralph


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