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Leselupe.de > Ungereimtes
Friedensfackel
Eingestellt am 13. 08. 2004 19:01


Autor
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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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da sitzen wir wie immer
in den Seitenstra├čen des Lebens
mit dieser ungezwungenen Fr├Âhlichkeit
ahnen nicht, dass sie bereits lauern, jene
die die Bomben werfen in das Cafe
in dem wir gerade unseren Cappuccino trinken
voller Pl├Ąne, voller Hoffnung, voller Blut
vielleicht w├Ąre es an der Zeit
eine Fackel des Friedens
in unseren K├Âpfen zu entz├╝nden

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

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hallo perry und herzlich willkommen in der leselupe.
dein text wei├č durchaus zu gefallen, auch wenn er mir etwas zu sehr mit dem erhobenen zeigefinger daherkommt ("fackel des friedens in unseren k├Âpfen"... ist mir einfach zu dicke), aber ich will jetzt gar nicht ├╝ber den inhalt diskutieren, sondern ein paar formale sachen hinterfragen.

Quote

da sitzen wir wie immer
in den Seitenstra├čen des Lebens
die seitenstra├čen des lebens sind ein wundervolles bild...
mit dieser ungezwungenen Fr├Âhlichkeit
ahnen nicht, dass sie bereits lauern, jene
die die Bomben werfen in das Cafe
in dem wir gerade unseren Cappuccino trinken
voller Pl├Ąne, voller Hoffnung, voller Blut
bei der zeile frage ich mich jetzt, WER da voller pl├Ąne, hoffnungen und blut ist: die bombenleger?, die zwei die da im cafe sitzen?, der cappuchino? ist ein wenig ungl├╝cklich formuliert...
vielleicht w├Ąre es an der Zeit
eine Fackel des Friedens
in unseren K├Âpfen zu entz├╝nden
wie schon gesagt, dass ist mir zu dicke und es will auch nicht so richtig in das cafe/seitenstra├čenbild passen. du bist in den zeilen vorher sehr erz├Ąhlerisch und nah an der realit├Ąt und dann kommt auf einmal eine friedensfackel im kopf (das bild alleine finde ich schon etwas schief). da w├╝rde ich versuchen im bild der seitenstra├če zu bleiben...

hui das klingt jetzt wie ein verriss, soll es aber gar nicht. der text hat potential, der k├Ânnte richtig gut werden...
liebe gr├╝├če
mirko

__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Perry
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Hallo Mirko,
danke f├╝r deine ausf├╝hrliche Auseinandersetzung mit meinem Text.
Die Grundlage daf├╝r waren/sind die immer wieder von Terroristen ver├╝bten Bombenanschl├Ąge auf unschuldige Menschen und deren gedankliche Verarbeitung in meinem/unseren K├Âpfen.

ÔÇ×bei der zeile frage ich mich jetzt, WER da voller pl├Ąne, hoffnungen und blut ist: die bombenleger?, die zwei die da im cafe sitzen?, der cappuchino? ist ein wenig ungl├╝cklich formuliert.ÔÇť

Wer? Das sind wir alle (wie kommst Du auf zwei oder die Bombenleger, den Cappuccino?).

ÔÇťwie schon gesagt, dass ist mir zu dicke und es will auch nicht so richtig in das cafe/seitenstra├čenbild passen. du bist in den zeilen vorher sehr erz├Ąhlerisch und nah an der realit├Ąt und dann kommt auf einmal eine friedensfackel im kopf (das bild alleine finde ich schon etwas schief). da w├╝rde ich versuchen im bild der seitenstra├če zu bleiben...ÔÇť

Zu dem sicher nicht einfachen Thema kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Ich glaube, dass nur ein grundlegendes Umdenken in ÔÇ×allenÔÇť K├Âpfen solche unsinnige und unmenschliche Taten verhindern k├Ânnen.
Das Bild der Seitenstra├če soll lediglich das scheinbare Unbeteiligt sein verdeutlichen. Der zentrale Ansatz ist die Zeile
ÔÇ×voller Pl├Ąne, voller Hoffnung, voller BlutÔÇť

Sie betrifft uns alle und ist die Einbindung der unterdr├╝ckten Menschen, die sich in ihrer Ohnmacht zu solchen Taten hinrei├čen lassen.
Das Bild der Friedensfackel soll sinnbildlich das Licht beschreiben, das in unseren K├Âpfen angehen soll.
LG
Manfred
PS: Ich sehe das Gedicht mehr als Ansto├č zum Nachdenken, weniger als erhobenen Zeigefinger.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Manfred,
also ich hatte keine Schwierigkeiten Dein Gedicht
zu verstehen - und es geht aus diesem Text eindeutig
hervor,da├č nicht der Capuccino "voller Pl├Ąne, Hoffnungen und Blut ist"
Es ist nicht "ungl├╝cklich formuliert" - es ist scheinbar nur ungl├╝cklich gelesen.....
Ich sehe auch keinesfalls einen erhobenen Zeigefinger,
sondern auch nur einen "Ansto├č zum Nachdenken".
├ťbrigens, dieses Gedicht mu├č nicht erst gut werden - es ist gut!!!!

Dir einen sch├Ânen Sonntag
und liebe Gr├╝├če
Klopfstock

├ťbrigens, auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN!!!

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Perry,

ich zitiere einmal kurz aus Deiner Antwort:

Sie betrifft uns alle und ist die Einbindung der unterdr├╝ckten Menschen, die sich in ihrer Ohnmacht zu solchen Taten hinrei├čen lassen.

Das ist wirlich sehr gut geschrieben. Es ist so einfach zu sagen: "Wir sind die Guten und ihr die B├Âsen".

Warum werfen denn die sogenannten B├Âsen mit Bomben. Ursachenforschung w├Ąre mehr angebracht als plakative Werbeslogans, mit denen man so sch├Ân seine eigenen Ziele und Praktiken rechtfertigen kann.

Gru├č

Thys

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Perry
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Hallo Klopfstock,
danke f├╝r deine Sicht
zu meinem Gedicht.
LG
Manfred

Hallo Thys,
ein schwieriges Thema, das ich mal lyrisch aufbereiten wollte. Danke f├╝r deine Zustimmung.
LG
Manfred

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