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Leselupe.de > Erotische Geschichten
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Eingestellt am 15. 07. 2015 09:09


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leseratte
Hobbydichter
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„Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lĂ€chle, weil es schön war.“ waren seine letzten Worte bei unserem vorletzten Abschied auf ungewisse Zeit. Sehr wahre, reife Worte von einem außergewöhnlichen Menschen, der so positiv durchÂŽs Leben geht, wie ich es noch nie von jemandem erlebt habe.

Jetzt lĂ€uft gerade „Nobody to love“ im Radio, so fing alles an. Als wir uns kennenlernten, war er „mĂŒde vom Lieben, ohne jemanden zum Lieben zu haben.“.

Ein Job in einem Hotel auf einer kleinen Insel, von der ich zuvor noch nie gehört hatte, sollte mein Leben fĂŒr immer verĂ€ndern. Ich hatte davor schon ein paar Beziehungen und Liebschaften mit den verschiedensten MĂ€nnern und Liebeskummer, dass ich dachte, ich mĂŒsste augenblicklich sterben. Mein Herz war in StĂŒcke zerrissen, doch immer wieder zusammengewachsen. Eine der Beziehungen ging sogar fast zweieinhalb Jahre. Nun weiß ich, dass die LĂ€nge einer Beziehung rein gar nichts ĂŒber den Grad der Liebe aussagt.
Nun, nach einem halben Jahr auf diesem traumhaften Eiland, und nach meinem ersten beruflichen Burn Out, weiß ich erst was Liebe ist.

Mein erster Tag auf der Insel. Fast hat mein Chef vergessen, mich am Flughafen abzuholen. Diese Insel und demzufolge auch der Flughafen sind so klein, dass es nicht einmal Personal gibt, dass man fragen könnte, ob es einem Geld fĂŒr das MĂŒnztelefon wechseln könnte. FĂ€ngt ja schon gut an. Und das sollte noch lange nicht alles sein.
Der Empfang war schließlich herzlich, ein sympathischer Mensch, dieser verpeilte Hoteldirektor. NatĂŒrlich wollte ich auf der falschen Seite des Autos einsteigen (die Insulaner fahren nicht auf der richtigen Seite der Straße „right“, sondern auf der falschen „left“). Die Landschaft ist absolut faszinierend. Ein Traum. Die Temperaturen fĂŒr Ende Februar und eine britische Insel erstaunlich angenehm. Im Hotel angekommen, wurde ich vorĂŒbergehend in einem Hotelzimmer des Luxushotels einquartiert. Bis der „Guest Service Manager“ mir ein Zimmer außerhalb organisiert hat. Ich war wie auf einer Wolke. Ein riesiges Bett, TV mit Sky, Badezimmer mit Badewanne und jede Menge Schnick-Schnack. Heaven on earth.

Ich wurde auch gleich allen Kollegen vorgestellt, es gÀbe viele deutsche Mitarbeiter im Service, das sei doch super. Ganz klasse, dachte ich mir, um mein Englisch zu verbessern.

Bei meinem ersten Personalessen lernte ich gleich schon fast alle kennen, vor allem die Deutschen. Es war von Anfang an amĂŒsant mit ihnen. Zwei von ihnen wurden mir als „deutsch“ vorgestellt, das MĂ€dchen aus Bayern namens C.und der Junge aus Ostdeutschland wurden separiert genannt, sie seinen nicht „Deutsche“, natĂŒrlich alles nur Spaß. Den jungen „Ossi“ haben sie dabeI besonders auf die Schippe genommen und gesagt, er sei sowieso ganz speziell, ich wĂŒrde das schon merken. Das habe ich auch. Allerdings! Ich hab mir das alles erstmal ganz in Ruhe angesehen und angehört. Dieser „ganz spezielle“ Junge, sein Name ist B., fragte mich gleich einmal, ob ich am darauffolgenden Abend mit ihnen in die Stadt wollte, eine Kollegin feiere Abschied. Ich war natĂŒrlich sofort dabei.
Das war der perfekte Einstieg. Ich habe noch nie irgendwo so schnell Anschluss gefunden. Es gibt auch keine bessere Möglichkeit, als beim Feiern und Trinken.
Die Party war ganz cool, habe viel getanzt, mit anderen, oder alleine, aber ihn hab ich immer schön abblitzen lassen. Ich hatte tausend GrĂŒnde. Ich wollte erstmal keine MĂ€nnergeschichten, er war absolut nicht mein Typ, viiiiel zu jung und wurde außerdem gemeinhin als „hungry dog“ bezeichnet, d.h.er hat jede angegraben, die irgendwie in das Schema passte. Nein, danke. Aber vor allem war er mir viiiel zu jung und so verhielt er sich auch.
Ich hab mich dummerweise von der Mehrheit beeinflussen lassen, und angefangen, ihn genauso auszugrenzen wie die anderen es taten. Nur weil er anders war. Er hat einfach immer gesagt, was er dachte. Ehrlich, geradeaus und direkt, hat kein Blatt vor den Mund genommen. Hat auch nicht locker gelassen. Und wenn mir die Kerle zu penetrant sind und dann auch noch so jung, dass ich es lĂ€cherlich finde, dass sie glauben, bei mir eine Chance zu haben, kann ich ganz schön direkt Körbe verteilen. Er ließ sich nicht abschrecken. Als er mich schließlich zu einem selbst gekochten Essen einladen wollte, hab ich nachgegeben. Aber als es dann soweit war, hĂ€tte ich am liebsten wieder abgesagt. Aber bei einem einfachen Essen ist ja nichts dabei. Ich wollte joggen gehen. Er joggt auch. Schließlich sind wir erst zusammen joggen gegangen, dann hat er mir gezeigt, wie ich ĂŒber den Hintereingang zu meinem Hotelzimmer komme, ohne dass mich die GĂ€ste zu Gesicht bekommen, und nach dem Duschen haben wir uns zum Essen einkaufen wieder getroffen. Wir sind in die Stadt gelaufen, haben uns ganz gut dabei unterhalten. Er bestand darauf, alles zu bezahlen und zu tragen, auch mehrere Flaschen Bier und Cola fĂŒr mich.




Das Essen war auch echt ganz nett. Nichts besonderes, aber etwas, das ich liebe. Fisch mit Reis und GemĂŒse. Dazu gab es Weißwein.
Nach dem Essen sind wir mit dem Glas Wein in sein Zimmer gegangen. Er saß auf dem Bett, ich auf einem etwas unbequemen Stuhl gegenĂŒber. Er hat mir immer wieder angeboten, auf dem bequemeren Bett neben ihm Platz zu nehmen, aber ich wusste worauf er abzielte und lehnte dankend ab. Da ich schon öfters ĂŒber schmerzende FĂŒĂŸe klagte, bot er mir eine Fußmassage an, dieses Angebot konnte ich nur belĂ€cheln. Selbst als der Wein mir zu Kopf stieg, Ă€nderte es nichts an meinem Standpunkt. Er war nett, aber das warÂŽs und dabei wĂŒrde ich auch bleiben. (Pustekuchen.)

Da er als Sommelier arbeitete, und sein BĂŒro hinter der Rezeption war (ich arbeitete als Rezeptionistin), lief er ungelogen ca. 20 mal am Tag direkt an mir vorbei. Die stĂ€ndigen Avancen wurden echt richtig lĂ€stig. Er ließ nicht locker. Aber das lag sicher nicht an mir, sagte ich mir, mit C.hatte er z.Bsp.schon was und er grĂ€bt ja anscheinend an jeder rum, die zwei Beine hat, und nicht bei zwei auf dem Baum ist, so verzweifelt ist er wohl.

Ich war mittlerweile in ein Zimmer im Haus einer alten Dame etwa 10 min Fußweg vom Hotel eingezogen, mit Waschmaschine etc.. Die anderen mussten zum Waschen in den nĂ€chsten Ort in die WĂ€scherei.

Er hat ĂŒbrigens schon lĂ€nger außerhalb gewohnt. Sonst hĂ€tte er auch nicht fĂŒr mich kochen können. Er lebte in dem Haus, in genau dem Zimmer, in das ich spĂ€ter einziehen sollte. VerrĂŒckt.

Er fragte mich stĂ€ndig, wann ich frei habe und hatte komischerweise auch gerade an diesem Tag frei und wollte z.Bsp.mit mir frĂŒhstĂŒcken gehen. Ich schob stĂ€ndig etwas vor, sagte z.Bsp. ich mĂŒsste WĂ€sche waschen. Da er kurz vergessen hatte - er war echt verpeilt – dass ich außerhalb wohnte, antwortete er, das passe ja wunderbar, der Coffee Shop lĂ€ge ja auf dem Weg zur WĂ€scherei und dann könne man gemeinsam auf die WĂ€sche warten. Ich sagte nur trocken, dass auf dem Weg zu meiner Waschmaschine nur meine KĂŒche liegt. Dann war er still. Aber nur bis er das nĂ€chste Mal vorbei lief. Da fiel ihm wieder etwas Neues ein.
Mittlerweile wurde er echt zum „pain in the ass“, zur absoluten Plage. Ich ermahnte ihn oft, dass er mich nicht immer im Dienst nach einem Date fragen solle und dass wir Englisch reden sollten auf der Arbeit. Dann fragte er mich eben auf Englisch, ob ich Zeit hĂ€tte. Bzw. das wusste er teilweise vor mir, da der Dienstplan bereits aushing.

Ich glaube irgendwann hat er es aufgegeben. Ich hatte inzwischen auch was mit seinem Ă€rgsten Feind, was er aber nicht wusste, das wusste keiner außer spĂ€ter ein sehr guter Freund (E.). Sie schrien sich anscheinend tĂ€glich in der KĂŒche an. Beide seien „hungry dogs“ und ziemlich von sich und ihrer Meinung ĂŒberzeugt und konnten sich einfach absolut nicht ausstehen.

So langsam ĂŒberlegte ich mir, mich nach einer neuen Behausung umzuschauen, wo ich mehr PrivatsphĂ€re hatte, evtl. ein grĂ¶ĂŸeres Zimmer und wo ich auch mal Besuch haben konnte. FĂŒhlte mich nicht mehr ganz so wohl, aber es ging, tausendmal besser als die Personalzimmer mit Schimmel in der Dusche und Betten, die auseinanderfallen und Zimmern, die man teilen musste, war es allemal.

Ich hatte mir ĂŒberlegt, B.zu fragen, ob es in dem Haus, wo er und T. wohnten, noch ein freies Zimmer gĂ€be. Aber er kam mir zuvor. Er erzĂ€hlte mir in der Mittagspause, er wĂŒrde in ein grĂ¶ĂŸeres Zimmer ziehen und seines wĂ€re somit frei und er hĂ€tte als erstes an mich gedacht, dann mĂŒsste ich nicht immer so weit laufen. Das war ein super Angebot, ich traf mich gleich am nĂ€chsten Tag mit der Vermieterin, die einen mega sympathischen Eindruck machte. Das Zimmer war top, sogar gĂŒnstiger als mein voriges und ich hatte sogar einen Schrank und wir Untermieter hatten eine eigene sehr große Terrasse und eine KĂŒche mit Waschmaschinen und ich konnte Besuch haben. Das einzige was dagegen sprach, war, dass ich mit B.nicht nur unter einem Dach, sondern sogar „next door“ leben wĂŒrde und wir uns die KĂŒche und vor allem das Bad! teilen wĂŒrden. Das hat mich schon ganz schön abgeschreckt. Der andere Arbeitskollege (T.), der auch dort wohnte, links von meinem Zimmer, (B.rechts), sagte, B. wĂŒrde sich kaum in der KĂŒche aufhalten, er habe ja auch ein großes Zimmer mit Tisch und StĂŒhlen, wo er essen wĂŒrde, kochen wĂŒrde er kaum und im Bad wĂŒrden wir auch sehr gut aneinander vorbeikommen wegen den unterschiedlichen Arbeitszeiten. Und er wĂ€re wirklich kein unangenehmer Mitbewohner. Daraufhin beschloss ich einzuziehen.

In meiner ersten Nacht bin ich gleich mit dem Fahrrad zu meiner französischen Liebschaft abgehauen, und erst am nĂ€chsten Morgen wieder zurĂŒckgekehrt, es schien keiner zu bemerken, nicht einmal B., der alles zu bemerken schien, bzw. mich richtig zu beobachten schien und mich richtig damit nervte, sodass ich ihn als Stasi bezeichnete. Der Franzose reiste kurz darauf ab. Das war eine reine Bettgeschichte.

Der Job war richtig hart und brachte mich schnell an meine Grenzen. Von mehr als 10 Minuten Mittagspause und vor allem von pĂŒnktlichem Feierabend konnte ich nur noch trĂ€umen. Überstunden wurden natĂŒrlich nicht aufgeschrieben. Das Personalessen war unter aller Kanone, ich wurde zum Vegetarier, und hatte dann noch weniger Auswahl, d.h.gegessen hab ich hauptsĂ€chlich nachts zu Hause nach dem SpĂ€tdienst. Da gabÂŽs fast immer Brot, KĂ€se und Wein, oder ein Feierabend-Bier, hin und wieder auch mit Zigarette mit B., in seinem Zimmer. Wir haben begonnen, uns richtig gut miteinander zu verstehen. Gingen regelmĂ€ĂŸig zusammen essen, sind sogar gute Freunde geworden. Vor allem hat er mich immer wieder aufgebaut. Mir zugehört. Ich hab mich oft bei ihm ausgeheult. Er hat mich verstanden. Meine KrĂ€fte schwanden....

Montags haben wir öfters einen Film zusammen geschaut, bei ihm, im Bett, wo sonst, ging auch nicht anders, da der TV vor dem Bett war und es auch kein Sofa oder Sessel gab. Ich hatte FrĂŒhdienst, er abends frei. Dann bin ich auch schon mal bei ihm eingeschlafen. Er meinte, ich könne ruhig liegen bleiben, das wollte ich anfangs natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht, aber ich begann lockerer zu werden und blieb dann auch mal ĂŒber Nacht einfach liegen, warum nicht. NatĂŒrlich in voller Montur. Und so weit weg von ihm wie es nur ging. Ich sprach immer von einer Mauer, die im Bett zwischen uns sein solle, und die er ja nicht zu ĂŒberschreiten versuchen solle.

Mein vorbelasteter RĂŒcken machte mir unter der vielen Arbeit, den zahlreichen Überstunden, und dem Druck und Stress immens zu schaffen. Er bot mir Massagen an, ich war mittlerweile auch so verzweifelt, dass ich ihn darum bat. Ich hab mich ganz lange gewehrt gegen körperliche AnnĂ€herungen seinerseits. Aber wenn man so entspannt ist und jemand so zĂ€rtlich und fĂŒrsorgend zu einem ist in einer so harten Zeit, schwindet der Widerstand gaaaaaaanz allmĂ€hlich StĂŒck fĂŒr StĂŒck. Irgendwann habe ich mich nicht mehr gewehrt, als seine HĂ€nde auch meinen Po massierten, der sei auch verspannt, sagte er und ich gab ihm Recht. Erst ĂŒber der Hose. Und als er meine Hose dann etwas hinunterzog, strĂ€ubte ich mich auch nicht. Nur ein kleines StĂŒck. Es tat so gut wie er den untersten Teil meines RĂŒckens massierte. Ich war in Heaven! Eines Tages rutschte seine Hand – weiß Gott wie – vorne in meine Hose, ich war vor lauter Entspannung so erregt und hatte mich so lange gewehrt, dass ich es auf einmal gar nicht mehr aushielt, ich zog sofort die Hose und den Slip aus und ließ ihn mit mir dort unten tun, was er wollte und er tat es gut. Und es tat gut.

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 65
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