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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Frisiersalon Exklusive Evolution
Eingestellt am 29. 02. 2004 08:48


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3-Haar
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

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Ihr GeschĂ€ft lohnte sich wirklich. Im letzten Jahr hatte Monique ĂŒber 30 Millionen Euro mit Ihrem exklusiven Salon erwirtschaftet und das war erst der Anfang.
Mit Ihren 35 Jahren, war sie eine bildhĂŒbsche und kluge junge Frau, die ĂŒber ein enormes Wissen verfĂŒgte. Moniques Vater war Leiter eines fĂŒhrenden Mikroelektronik Konzernes. Sie sollte eines Tages seinen verantwortungsvollen Job ĂŒbernehmen und kannte sich in der Materie bestens aus.
Sie hatte gegen den Willen des Vaters, das Friseurhandwerk erlernt und kurz darauf diesen Salon direkt neben einem eleganten Villenviertel errichten lassen. Dort wohnten Politiker, Chefs von riesigen Unternehmen, reiche Witwen und viele andere gutsituierte Familien. Es war alles bis ins kleinste Detail geplant. Sie lies die fĂ€higsten Dekorateure und Innenausstatter einfliegen, damit sich ihre Kunden 100 % geborgen fĂŒhlten. Aber das war nur zum Schein. Alles was sie wirklich anstrebte, waren Geld, Macht und Gerechtigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah. Nichts konnte sie von Ihrem Weg abbringen. Mikrokameras wurden eigenhĂ€ndig an unsichtbaren Stellen installiert. Ihr privates BĂŒro im Salon wurde mit schalldichten WĂ€nden versehen. Dann wurden noch die Abhöranlagen und das Hochtechnologie Computersystem von ihr angebracht. Sie konnte wirklich stolz auf sich sein. Jetzt mußte sie nur noch die Spitzen Friseure ĂŒberzeugen bei ihr als Angestellte zu arbeiten. FĂŒr diese hohen GehĂ€lter reichte ihr Geld nicht mehr und sie nahm einen Kredit ĂŒber 2 Millionen Euro auf. Über die Summe konnte sie nur mĂŒde lĂ€cheln. Was war schon ein Kredit, gegen das was sie erwartete? Zum GlĂŒck hatte Monique durch ihr Elternhaus eine anstĂ€ndige Erziehung mit sĂ€mtlichen Benimm Regeln genossen. Deshalb bewegte sie sich sehr sicher in den gehobenen Kreisen. Endlich kam ihr großer Tag. Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg. Alles hing davon ab so schnell wie möglich bekannt zu werden und das ließ sich Monique einiges kosten. Da ihre Kundschaft alles hatte, was man mit Geld kaufen konnte, mußte sie sich etwas anderes einfallen lassen. Sie setzte alles auf eine entspannte und ruhige AtmosphĂ€re. Es gab acht super bequeme weiche Sessel fĂŒr die Kunden. Umgeben mit den schönsten Pflanzen, Springbrunnen und Gebirgskulissen aus echtem Stein. Im Hintergrund hörte man sanfte MusikklĂ€nge. Nebenbei wurden Champagner und Lachs gereicht. Allein fĂŒr die Pflege der Dekoration und die Beköstigung gab es zwei Angestellte. Weder die Kunden noch ihr Personal ahnten, daß sie von winzigen Kameras und Abhöranlagen umgeben waren. Dadurch hatte sie die komplette Kontrolle. Um so behaglicher sich ihre Kunden fĂŒhlten, desto schneller kam sie an ihr Ziel. Sie selbst arbeitete von ihrem BĂŒro aus. Jetzt wurde es spannend. Sie guckte auf die zweireihig angeordneten acht Monitore. Sie konnte jeden Platz einzeln abhören und beobachten. Die Informationen die sie brauchte, ließen nicht lange auf sich warten. Zu jedem Kunden legte sie eine eigene Datenbank an. Monique konnte kaum glauben, wie leichtsinnig Menschen waren, wenn sie sich wohl fĂŒhlten. Da war zum Beispiel diese 51 JĂ€hrige aufgetakelte Blondine, die wichtig in den Salon stolziert kam. Ihr Mann war oft wochenlang als Bauingenieur auf GeschĂ€ftsreise. Ihr war das nur Recht. So hielt sie sich einen Geliebten, der von dem Geld ihres Mannes gut lebte. Wenn der von ihrem Doppelleben erfuhr, konnte sie sich von ihrem problemlosen Leben verabschieden. Aber an so etwas dachte sie nicht und schon gar nicht hier in diesem Salon. Wie leicht konnte diese Person von Monique anonym erpreßt werden? Dann war da noch die 71 JĂ€hrige etwas schusselige Dame. Weil sie immer so vergeßlich war, wĂ€hlte sie fĂŒr sĂ€mtliche Codes ihr Geburtsdatum. Außerdem erzĂ€hlte sie von ihrem regelmĂ€ĂŸigen Mittagsschlaf, den sie ab 13 Uhr hielt. Wie einfĂ€ltig und dumm die alte Dame doch war. Da Monique von jedem neuen Kunden penibel sĂ€mtliche Daten notierte, war ihr natĂŒrlich auch das Geburtsdatum der Dame bekannt. Monique gefiel ihr Job. Sie war clever und nutzte das. Sie war vorsichtig und ĂŒbertrieb nicht, denn sie wollte auf keinen Fall das alles auffliegen sollte. Von der Blondinen erpreßte sie anonym 50.000 Euro fĂŒr ihre Verschwiegenheit. Es war im VerhĂ€ltnis nicht viel Geld, aber es war ein Anfang. Bei der alten Dame war es noch einfacher. Da diese schwerhörig war, brauchte Monique nur abzuwarten, daß sie ihren Mittagsschlaf hielt. An einem Montag ging Monique zu dem mit Zahlencode gesicherten großen Tor. Sie tippte die ihr bekannten Zahlen ein und durchquerte problemlos das parkĂ€hnliche GrundstĂŒck. An der HaustĂŒr das gleiche Spiel noch mal und Schwups, war sie in der Villa. Es dauerte nicht lange und sie fand, wonach sie suchte. Der Wandsafe war zĂŒgig geöffnet und Monique bediente sich mit Bargeld und Schmuck im Wert von ĂŒber 300.000 Euro. In wenigen Wochen ergaunerte sie sich die Summe ihres Kredits zusammen. Nach einigen Monaten waren es bereits ĂŒber 30 Millionen Euro. Aber sie wollte noch mehr. Das war ein Spiel und sie bestimmte die Regeln. Wenige Tage spĂ€ter betrat ein sehr elegant gekleideter Herr ihren Salon. Sie schĂ€tzte ihn auf Mitte 40. Er trug schwarze kurze Haare und hatte strahlende grĂŒne Augen. Er war Ă€ußerst attraktiv und sie spĂŒrte ein prickeln in ihrem Körper. Obwohl sie normalerweise nie einen Kunden selbst bediente, machte sie hier eine Ausnahme. Monique hatte alles im Griff und war immer 100 % bei der Sache, wenn sie ihrem Job nachging. Aber irgendwie war heute alles anders. Sie war unkonzentriert und fahrig und hĂ€tte ihrem Kunden fast den Champagner auf sein Hemd gekippt. Der gutaussehende Herr kam ihr irgendwie bekannt vor, aber sie wußte nicht woher sie ihn kennen sollte. Vielleicht war er ein Schauspieler oder sie kannte ihn aus der Zeitung. Noch wĂ€hrend sie grĂŒbelte, ertönte ein schriller ohrenbetĂ€ubender Ton. Da sie sich in der Mikrotechnik bestens auskannte, wußte sie sofort was dieser Ton bedeutete. Es war das GerĂ€usch eines Peilsenders fĂŒr Abhöranlagen. Im gleichen Augenblick stĂŒrmten einige Sicherheitsbeamte ihren Salon und Monique hörte nur noch die Handschellen klicken. Es war eine Unruhe im Salon und Monique hatte das GefĂŒhl diesen Zustand nicht mehr lĂ€nger zu ertragen. Ihr GegenĂŒber zĂŒckte wĂŒtend seinen Ausweis und hielt ihn Monique vor das Gesicht. Noch beim Lesen des Namens war ihr klar woher sie diesen Mann kannte. Er hieß mit Nachnamen so, wie die alte schusslige Dame. Er war ihr Sohn. Sie erinnerte sich schlagartig an das GemĂ€lde an der Wand neben dem Tresor. Von einem Augenblick zum NĂ€chsten zerplatzte Moniques Traum wie eine Seifenblase. Aber das Schlimmste an der ganzen Sache war, auf welche Weise sie ĂŒberfĂŒhrt wurde. Er kam nur auf Monique als TĂ€terin, weil der Diebstahl an einem Montag stattfand, an dem fast alle Friseure geschlossen haben.
Da er in einer Bank arbeitete, kam ihm auch die Kredithöhe von 2 Millionen Euro sehr hoch vor. Dadurch aufmerksam geworden, recherchierte er weiter und erfuhr, daß Moniques Vater ein weltbekannter Wissenschaftler der Mikrotechnologie ist. Der Rest war reine Intuition.

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

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Hallo 3-Haar,

was du hier geschrieben hast, ist der Plot eines Krimis. Damit das Ganze fĂŒr irgend jemanden interessant ist, solltest du einen richtigen Krimi daraus machen; Dialoge, Charaktere, Spannung. Bis jetzt ist es sterbenslangweilig, sorry; du lĂ€ĂŸt keinerlei Spielraum zum Mitraten oder fĂŒr die Phantasie des Lesers.
Außerdem ist auch die Rechtschreibung korrekturbedĂŒrftig.

Vielleicht kann dir die Schreibwerkstatt weiterhelfen?

Gruß,
Gabi

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3-Haar
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

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Hallo Gabi,

Kritik ist immer hart, aber trotzdem Danke. Denn
ohne Feedback lernt man ja bekanntlich nichts
dazu. Aber die vielen Rechtschreibfehler? Hmm

Gruß 3-Haar (Steffi)

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Roni
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Registriert: Feb 2003

Werke: 0
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hallo 3-haar,

die idee ist prima und da laesst sich bestimmt was draus machen. auch dein einstieg ist gut und macht erstmal neugierig. 30 mill im friseursalon ... ich sattel sofort um.
aber natuerlich ist allerspaetestens nach der information, dass der laden neben dem villenviertel steht, alles klar. auch das waere kein beinbruch, wenn die story weiterhin spannend waere.
ich stimme gabi zu. in der geschichte steht, was du im kopf haben solltest – nicht auf dem papier. ich versuch mal, es an ein paar beispielen zu erklaeren.
z.b. die story steht und faellt mit der ueberwach- und abhoeranlage. du gibst dir viel muehe mit dem erklaeren. woher kommen die kenntnisse, wie versteckt sie die kameras, etc. und endlich sitzt sie dann im buero – vor sich die monitore, kann im schalldichten raum die gespraeche abhoeren ... die spannung steigt.
der leser schaut jetzt ebenso neugierig auf die monitore wie die protagonistin ... und paff ... nix ist. nix zu sehen. nix zu hoeren. schnell eine zusammenfassung. prima – die kunden reden und verraten was. ja wie denn? wem denn? was sagen sie genau?
da verschenkst du die ganze spannung.
und warum fuehlen sich die kunden so wohl? du beschreibst zwar die teure inneneinrichtung ... springbrunnen und haeppchen ... aber es geschieht so sachlich, dass sich beim leser nicht wirklich die gemuetlichkeit einstellt. luxus allein bringt nicht zum reden. gerade im friseurladen bietet es sich doch an, hier auf die persoenliche zuwendung, aufmerksamkeit, wichtignahme der einzelnen kunden einzugehen. auf ihre befindlichkeiten, eitelkeiten und eigenheiten. dazu muss es nicht der ‚typ’ aufgetakelte blondine sein – darf aber. die gespraeche der kunden sind so enorm wichtig fuer deine story (ohne sie haettest du keine story) – dennoch gibt es keinen einzigen dialog!!!
nicht einmal am ende. deine heldin bedient persoenlich, es kribbelt ...
warum? weil er so schoene haare hat? wie ist das gespraech, was reden sie? warum ist sie auf einmal nervoes? weil er ihr bekannt vorkommt? das duerfte in einem laden, in dem die prominenz verkehrt, wohl an der tagesordnung sein.
vielleicht laesst sich das ende etwas spektakulaerer gestalten – auch wenn ich spontan nicht wuesste, welche alternative aufloesung moeglich waere.
na, ich hoer mal lieber auf. lass dich auch bitte nicht von meinem kommentar frustrieren. wie gesagt, ich finde die idee und die szenerie als solche gut und das coole deiner heldin kommt gut rueber. waer schad drum, wenn du es einfach in die schublade packst.

gruss
roni

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3-Haar
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

Werke: 6
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Hallo Roni,

vielen Dank, daß Du Dir soviel MĂŒhe gemacht hast.
Ich werde die Geschichte noch mal umarbeiten und
Deine Punkte berĂŒcksichtigen.

Lieber Gruß 3-Haar

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