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Leselupe.de > Kindergeschichten
Fritz,der kleine Drache
Eingestellt am 11. 02. 2006 15:35


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Mala
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2006

Werke: 2
Kommentare: 1
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Hier ist eine Geschichte über einen kleinen Drachen. Die Kinder und Erzieherinnen im Kindergarten meiner Tochter beschäftigen sich gerade mit diesem Thema.

Vor langer, langer Zeit lebten Drachen auf der Erde. Große und kleine Drachen, dünne und dicke Drachen, schöne und weniger schöne Drachen, aber auf jeden Fall lauter lustige Drachen. Lauter lustige Drachen? Nein, einer davon war kein lustiger Drache. Fritz war ein kleiner trauriger Drache.
Fritz wohnte mit seinen Eltern und mit seiner älteren Schwester Marie in einem kleinen Land. Es war sehr schön dort, die Sonne schien fast jeden Tag, die Vögel zwitscherten, Schmetterlinge flogen umher, es gab einen Bach, aus dem man herrlich frisches Wasser trinken konnte. Aber für das alles hatte Fritz so gar keinen Blick übrig. Nicht einmal mit den schönen runden Steinen, mit denen man so gut Fußball spielen konnte, wollte er spielen. Fritz hatte die Steine vor einigen Tagen zu seinem vierten Geburtstag bekommen. Traurig saß er vor der großen Drachenhöhle, in der er mit seinen Eltern und seiner Schwester Marie wohnte. Lange schon saß Fritz vor der Höhle und starrte Löcher in die Luft, als seine Mutter herauskam. „Was ist los mit Dir, Fritz“, fragte ihn seine Mama. „Seit Stunden sitzt du nun schon vor der Höhle, du redest nichts, du starrst nur Löcher in die Luft.“ „Es ist nichts, Mama, wirklich nicht“, antwortete Fritz. „Erzähl mir nichts, Fritz“, sagte Mama Drache, „ ich weiß, das du etwas auf dem Herzen hast. Komm, sag’ schon wo Dich der Schuh drückt.“ Aber Fritz wollte nicht so recht heraus mit der Sprache. Die Drachenmutter setzte sich neben ihren Sohn. „Gut“, sagte sie, „dann starren wir eben gemeinsam Löcher in die Luft.“ Eine Weile war es ganz still. „Ähm, ich...., tja, ich kann.....“ stotterte Fritz herum. „Jetzt bin ich schon vier Jahre alt, und ich kann noch immer nicht Feuer speien! Papa sagt, mit vier Jahren muss man Feuer speien können, sonst ist man kein richtiger Drache!“ sprudelte es da auf einmal aus Fritz heraus. „Das ist es also, das hätte ich mir denken können“, sagte Mama Drache. „Aber Marie und die anderen, die lachen auch schon über mich.“ sagte Fritz. Die Mutter versuchte Fritz zu erklären, dass Feuer speien nicht das Wichtigste auf der Welt sei, und dass er, ganz egal, ob er nun Feuer speien konnte oder nicht, etwas ganz Besonderes für sie sei. „Nun essen wir erst einmal etwas und dann zeige ich Dir einen Platz, wo Du ungestört üben kannst, Feuer zu speien.“ Dieser Vorschlag gefiel dem kleinen Drachen. Langsam beruhigte er sich wieder. Nach dem Essen wanderten Mutter und Sohn durch den Wald zu einer kleinen Höhle. „Hier sieht dich keiner, Fritz, da kannst Du jeden Tag üben.“ sagte Mama Drache. Jeden Tag ging Fritz zu der Höhle und übte und übte. Aber das mit dem Feuer speien wollte ihm nicht so recht gelingen.
Eines Tages schickte Papa Drache Fritz und seine Schwester Marie zum Holz sammeln. Der Winter sollte bald ins Land ziehen und die Drachenfamilie wollte nicht frieren. Marie und Fritz marschierten los. Sie kamen zum Drachenwald und fingen an, Holz zu sammeln. Es dauerte einige Zeit, aber schließlich hatten die Drachenkinder eine große Menge Äste und Zweige gesammelt. „Lass’ uns nach Hause gehen, Fritz, es wird schon dunkel“, sagte Marie zu ihrem Bruder. „Ja, für heute ist es genug“, antwortete Fritz. Die Drachen luden sich das Holz auf ihren Rücken, zwischen ihre Zacken. Sie gingen ein Stück durch den Wald, doch plötzlich übersah Marie einen Ast und stürzte. “Au, au, Fritz hilf’ mir, ich glaube ich habe mir meinen Fuß verstaucht, “ schrie Marie. „Ich laufe und hole Papa, “ rief Fritz. „Du wirst alleine im Dunkeln den Weg nicht finden. Es ist besser, wenn du auf die Wiese da vorne läufst und Feuer speist. Papa und Mama werden den Feuerschein sehen und uns helfen, “ sagte Marie. „Aber Du weißt doch, das ich nicht Feuer speien kann, “ entgegnete Fritz. „Du musst es versuchen Fritz, du musst fest daran glauben, dass du es kannst, dann wirst du es schaffen, “ sagte Marie. Fritz lud das Holz von seinem Rücken. „Ich versuche es, Marie, ich werde es schaffen“, rief Fritz schon im Laufen. Fritz lief so schnell er konnte zur Wiese. Mitten auf der Wiese blieb er stehen. Er nahm seine ganze Kraft zusammen, plusterte sich auf und versuchte Feuer zu speien. Es klappte aber nicht. Fritz wollte schon aufgeben und zu Marie zurücklaufen, da dachte er an Maries Worte. „Ganz fest dran glauben, Fritz“, hatte sie gesagt. Fritz versuchte es noch einmal. Wieder nahm er seine ganze Kraft zusammen, plusterte sich auf und wirklich, er spie Feuer! Er konnte es gar nicht glauben, er spie so lange Feuer bis er fast keine Luft mehr bekam. Und es lohnte sich. Mama und Papa Drache saßen vor der Drachenhöhle und warteten auf die Kinder. Papa und Mama Drache sahen den Feuerschein. Die beiden Drachen sprangen auf, als sie den Feuerschein sahen. „Da muss etwas passiert sein“, riefen die zwei wie aus einem Mund. Sie sprangen auf und rannten in die Richtung, wo sie den Feuerschein sahen. Nach einiger Zeit waren sie bei Fritz angelangt. Fritz erklärte den Eltern, was passiert war. Er führte sie zu Marie. Papa hob Marie vorsichtig auf und trug sie den ganzen Weg bis zur Drachenhöhle. Mama und Fritz trugen das gesammelte Holz nach Hause. Zu Hause brachten die Eltern Marie ins Bett und die Drachenmutter legte kalte Umschläge auf Maries Fuß. „Sicher bist du bald wieder gesund, Marie“, sagte Mama Drache. „Das habe ich Fritz zu verdanken, dass ihr mich so schnell gefunden habt“, antwortete Marie. Dann gähnte Marie und war schnell eingeschlafen. Mama Drache ging zu Papa Drache und Fritz. „Ich glaube, Du solltest Fritz etwas erzählen“, sagte Mama Drache zu Papa Drache. „Ja, du hast recht“, gab der Vater zur Antwort. Dann erzählte er Fritz, dass er selbst erst mit fünf Jahren so richtig Feuer speien gelernt hatte. „Ich bin sehr stolz auf Dich, Fritz“, endete der Vater mit seiner Geschichte. Zufrieden mit sich und der Welt ging auch Fritz schlafen. Doch er konnte noch sehr lange nicht schlafen, weil er sich sehr auf den nächsten Morgen freute. Da wollte er all seinen Freunden zeigen, dass auch er jetzt Feuer speien konnte.

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Ully
???
Registriert: Jan 2006

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Hallo Mala

Du hast in den ersten vier Zeilen acht mal das Wort Drachen verwendet, ist zu viel des guten.

Die ganze Geschichte liest sich zu holprig und lässt schnell das Interesse daran verlieren. Viele Satzstellungen klingen regelrecht verdreht.

Das ist mein persönliches Empfinden.

vG Ully
__________________

© by Ulla Magonz

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Mala
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2006

Werke: 2
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Hallo Ully!

Tut mir leid, wenn es für Dich holprig klingt, der Kindergärtnerinn meiner Tochter hat es sehr gut gefallen, sie und die Kinder lieben die Geschichte.

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