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Leselupe.de > Feste Formen
Froschkuss (gelöscht)
Eingestellt am 06. 03. 2012 12:28


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Kaleidoskop
???
Registriert: Jul 2011

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

Werke: 152
Kommentare: 290
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das ist schön geschrieben. es kommt aber für mich nciht so richtig raus, warum ein liedchen ihn denn vertreiben sollte. ein liedchen ist doch immer was feines: auch für einen frosch. daher reißt mich das letzte terzett nicht so vom hocker. muss es aber auch nicht. trotzdem gut.
gruß janosch

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Kaleidoskop
???
Registriert: Jul 2011

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Hallo Janosch,

quote:
ein liedchen ist doch immer was feines: auch für einen frosch.

Du hast mich noch nie singen gehört...

Es geht in den Terzetten um das Mittel, dass LI anwendet, um ihren Frosch zu halten. In dem sie ihm die Freiheit lässt statt ihn mit Küssen zu überzeugen - ihren Griff lockert, ist die Bindung viel stärker, bleibt er womöglich freiwillig, obwohl sie keine Zauberkräfte besitzt um ihn von seinem traurigen Los zu befreien.

Danke für deinen Kommentar und die Wertung, entschuldige bitte meine späte Rückmeldung.

lg,
kalei

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2266
Kommentare: 11048
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Ich denke, das Sonett ist zugleich eine Allegorie.
Sie stellt alles dar, die Erwartungsangst, die Verwandlung durch die Liebe und die Liebeslieder.
Ach, sei doch kein Frosch!

Eine formale Schwäche hat der Vers: "die Kraft fehlt meinem Kuss – ist ohne Zauber."
Es liegt daran, dass "ist ohne Zauber" sich grammatisch nur auf "die Kraft" beziehen kann, sich aber eigentlich auf den Kuss bezieht. Es fehlt das Beziehungswort "er", das passt nicht in die Zeile. "Ihm fehlt der Zauber" passt nicht wegen der Verdopplung von "fehlen", außerdem klingt "ist ohne Zauber" zarter, durch die anderen Vokale bedingt.

Versuche
"die Kraft versagt - mein Kuss ist ohne Zauber."
"die Kraft in meinem Kuss ist ohne Zauber."
"die Kraft in meinem Kuss verfehlt den Zauber."
Leider sind sie wahrscheinlich nicht besser, als Dein Vers.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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