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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Frühjahr 1944, Bukowina
Eingestellt am 04. 05. 2005 12:10


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Zarathustra
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Frühjahr 1944, Bukowina
- zwischen Marcaudi und Raiculesti


Mein Großvater hieß Jakob Thalhammer. Er war ein Hallertauer Hopfenbauer. Mit seinen Söhnen bewirtschaftete er 7 Tagwerk Land; zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig; aber genug um ehrenhaft zu leben.

Jakob Thalhammer war schon mit 40 Jahren schwer krank. Sein Herz war kaputt. Während seines des Reichsarbeitsdienstes in Leipheim haben die Ärzte sein chronisches Rheuma kuriert. Die Arznei, die sie an ihm ausprobierten, ließ die Gelenksentzündungen sehr schnell abheilen. Er war froh darum. Die Schmerzen waren fort, aber die Herzklappen waren für immer ruiniert.
Genauso wie seine Hoffnung auf eine gute Zukunft.
Das Jahr 1939 zerstörte vieles, nicht nur die Herzklappen meines Großvaters.
Der Krieg brach aus und ließ auch die kleine, heile Welt der Hallertau jeden Tag mehr und mehr in sich zusammen stürzen.

Trotzdem gab Jakob nicht auf. Jeden Sonntag, wenn er mit seiner Familie nach Reichertshausen zur Kirche ging, trug er einen großen, schwarzen Hut auf dem Kopf. Er trug den Kopf immer erhoben.
Besonders ab 1939.

So erzählte es mir meine Mutter.

Meine Großeltern lebten einfach und bescheiden:
Neben dem windschiefen Wohngebäude, in dem Jakob, seine Frau Therese, die einfältige Magd Kreszenz, die 5 Buben und 4 Mädchen wohnten, war der Schweinestall.

Jakob Thalhammer musste würgen.
Aus dem Schweinestall stank es furchtbar.
Es stank nicht nach Jauche, nicht nach Kot. Es roch nach Gedärmen, nach Verwesung. Was für eine Plage, dachte er sich. Vielleicht hatten die Säue ein krankes Ferkel zerbissen oder ein verirrtes Huhn erwischt; - er würde sich später darum kümmern, - nach dem Vesperbrot.

Er schulterte die Mistgabel und ging hinaus zum Ortsrand. Eine Grube graben, in der er den Unflat verscharren konnte.
Hinter dem Gemüsegarten führte ein steiniger Feldweg Hügel abwärts zum Hopfengarten. Schwere Gedanken lasteten auf ihm. Mein Großvater ging langsam, er ging gebeugt, als ob er eine unmenschlich schwere Last zu tragen hätte.
So ein bestialischer Gestank!
Kein gutes Omen für einen Aprilabend.

Im Hopfengarten weideten Krähen die aufgelockerte, schwarzbraune Erde aus. Würmer und Käfer, Larven und tote Wühlmäuse wurden aufgepickt, zerrissen und verschlungen. Der Boden dampfte in der Abendsonne.

Der Mond war gerade aufgegangen; - der Aprilmond von 1944 war ein böser Mond. Er schien auf viele Heldengräber. Er hüllte sich in eine schmutzige Mönchskutte.
Schwarze Wolken drohten mit Gewitter.

Noch fern, über den Hügel von Pfettrach kam ein Mann in Uniform.
Ein Mann mit Soldatenstiefeln; - er kam drohend näher.
Es war der Dorfgendarm Hornburger aus Mösbuch.
Um seine Schultern hing ein Riemen mit einer Ledertasche.
Eine Tasche für Briefe.
Briefe in weißen Kuverts.
Briefe mit dem Reichsadler und einem schwarzen Rand.

Jakob Thalhammer erschrak. Er biss sich auf die Lippen, bis sie bluten.
Der Würgeengel kam.
Hoffentlich ging er an seinem Hoftor vorbei.
Es sollten doch die anderen sterben!
Nicht seine Söhne, nicht die armen Buben!
Jakob war ein gläubiger Mann, gläubig aber nicht fromm.

Sieben Höfe gab es in Willertshausen.
Sieben Familien und 14 Söhne an der Front.
Jakob sprach ein Stoßgebet!
„Heilige Maria, Mutter Gottes“
„Lass ihn an uns vorbeigehen.
Nicht unser Peter, nicht mein Jakob.“

Mein Großvater lief zum Haus zurück. Die Mistgabel ließ er achtlos liegen. Die Sonne versank glutrot hinter der kleinen, buckeligen Welt der Hallertau.

Der Gendarm Hornburger machte am Strauberhof halt.
Mein Großvater atmete auf.
„Noch einmal gut gegangen.“
„Danke, guter Gott!
Danke für die Galgenfrist.“

Da klopfte der Offizier dem Strauber Schorsch auf die Schultern, steckte sich eine Selbstgedrehte hinters Ohr und ging weiter. Er hielt den Kopf gesenkt, als er meinen Großvater kommen sah.

Mit zitteriger Stimme rief er ihn an:
Jakob, geh schon mal in die gute Stube, ich komme gleich nach!

Fünf Minuten später blickten sich die zwei Männer in die Augen.
Dann war Jakob Thalhammer ein gebrochener Mann.

Mein Großvater saß auf der Eckbank, - hinter ihm war der Herrgottswinkel mit dem Kruzifix. Kerzenlicht flackerte und warf einen zitterigen Schatten an die raue Wand.
Alle, die im Haus wohnten, waren zusammengelaufen. Weil Unheil drohte, mussten sie doch alle zusammenstehen!

Der junge Gendarm aus dem Nachbardorf ließ das Messingschloss seiner Ledermappe aufschnappen und fischte ein Kuvert heraus.

Stumm, ohne ein Wort zu sagen schob er dem Thalhammer den Brief hinüber.

Die Mutter stand am Herd. Sie bewegte sich nicht. Sie war erstarrt.
Wie eine Salzsäule stand sie da.
Das Knödelwasser brodelte und spritzte auf die glühende Herdplatte, wo es zischend verdampfte.
Sie schwieg und presste die Lippen zusammen.

In die unheilvolle Stille hinein kreischte ein spitzer Schrei.
Kreszenz die Magd, begriff trotz ihrer Einfalt, dass der Tod in die Bauernstube gekommen war. Der Sensenmann schnitt in diesen Jahren nur junge Leben ab; das wusste sie.
Heulend und schluchzend presste sie sich den Schürzenzipfel vor ihr rundes Gesicht.

Den Mädchen, die sich barfuss auf die Knie geworfen hatten um einen Rosenkranz zu beten, liefen hemmungslos die Tränen über die Wangen.
Die drei Buben, die noch zu klein waren für „Führer, Volk und Vaterland“; - sie standen bei ihrer Mutter. Ihre Augen waren groß, aber sie waren schwarzumrandet und leer.

Dann öffnete mein Großvater den Brief. Es wurde ganz still im Haus. Auch die Mädchen hatten aufgehört die Heilige Maria anzuflehen.

Nur das verlegene Schlucken und Räuspern des Dorfpolizisten war noch zu hören. Er selbst kannte die Worte in und auswendig; - aber das machte es für ihn umso schlimmer:

Laut las mein Großvater den Brief vor:

Einsatzort, den 11.04. 1944

Sehr geehrter Herr Thalhammer,

Ich habe die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß iIr lieber Sohn Jakob, welcher erst am 14.03.1944 zur Kompanie kam, am 8.4.1944 in der Nähe der Ortschaft Markaudi am Dnjestr in Rumänien im Kampf um die Freiheit Großdeutschlands in soldatischer Pflichterfüllung, getreu seinem Fahneneid für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.

Zugleich im Namen seiner Kameraden spreche ich Ihnen meine wärmste Anteilnahme aus. Die Kompanie wird Ihrem Sohne, unserem guten Kameraden Jakob, stets ein ehrendes Andenken bewahren und in ihm ein Vorbild sehen.
Er fiel bei einem Angriff durch Kopfschuß und war sofort tot. Gestern haben wir ihn zusammen mit seinem Kompanieführer und anderen Kameraden auf dem Heldenfriedhof der 10. Panzer – Grenadier Division in Rauculesti mit militärischen Ehren zur letzen Ruhe gebettet. Möge Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Sohn sein Leben für die Größe und Zukunft unseres ewigen Deutschen Volkes hingab, Kraft geben und Ihnen ein Trost sein in dem schweren Leid, das Sie betroffen hat.

Ich bitte Sie, zu verzeihen, dass ich Sie nicht handschriftlich von dem Heldentode Ihres Sohnes in Kenntnis setzen kann. Es ist mir infolge der harten und andauernden Kämpfe nicht möglich.

In aufrichtigem Mitgefühl grüße ich Sie mit
Heil Hitler!
Gerhard Meurice
Lt. u. Kp.Führer


Am nächsten Morgen, als mein Großvater aufgestanden war um das Vieh zu füttern, waren seine Haare nicht mehr schwarz. Er war über Nacht ergraut. Er war nun ein alter, gebrochener Mann.


***
Ein paar Anmerkungen zum Verständnis

***


P.S. Der Brief, den der Dorfgendarm meinem Großvater überbracht hat, habe ich im Original zu Hause. Manchmal lese ich ihn meinen Söhnen vor, dann muss auch ich weinen!

P.P.S. Die Entschuldigungsformel: Ich bitte Sie, zu verzeihen, dass ich Sie nicht handschriftlich vom Heldentode Ihres Sohnes in Kenntnis setzen kann…
heißt nichts anderes als: Ich stehe nicht hinter dem was ich schreibe, auch mir dreht sich der Magen beim Hitler Gruß.
***


Drei Jahre später, so um Fronleichnam, kam sein Sohn Peter aus Russland nach Hause. Keiner hatte ihn erkannt, als er durchs Dorf ging. So verändert sah er aus, so abgemagert; -dünn wie ein Faden war er. Aber er lebte. Das ist eine andere Geschichte!

__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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Duisburger
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Hallo,

ich muss mich erst einmal sammeln. Es sitzt tief.

Ich mag eigentlich nichts zu Stil und Form sagen, da diese Geschichte allein vom Inhalt lebt. Und der ist erschütternd und schonungslos, muss aber erzählt werden.
Geschrieben mit viel Gefühl, ohne übertriebenen Pathos, ohne Kitsch. Fast schon zu sachlich.

meine Hochachtung zu diesem Werk

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Zarathustra
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zwischen Marcaudi und Raculesti

Hallo Duisburger,
ich kann mich noch so gut dass meine Großmutter immer sagt:
Jakob, mein Sohn Jakob liegt in Rumänien, zwischen Marcaudi und Raculesti.

Ich war vielleicht 6 oder 7 Jahre alt.
Aber diese Geschichte und diese 2 Orte habe ich niemals vergessen.

Irgendwann werde ich meinen Onkel besuchen; - in der Bukowina, in irgendeinem Heldenfriedhof in Raculesti.

L.G. Hans
__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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San Martin
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quote:
7 Tagwerk Land; - zum Sterben zu viel

Warum Semikolon UND Gedankenstrich?

quote:
Während seines des Reichsarbeitsdienstes in Leipheim, KOMMA WEG

quote:
Während des Reichsarbeitsdienstes in Leipheim haben die Ärzte sein chronisches Rheuma kuriert.

Das muss zeitlich vor dem Hauptstrang der Geschichte sein. Hauptstrang ist Präteritum, ergo sollte der obige Satz im Plusquamperfekt stehen.

quote:
ausprobierten, lies ließ die Gelenksentzündungen

quote:
Er war froh darum.

Ist das dialektisch? Ich kenne das nur mit "darüber", nicht mit "darum".

quote:
trug er einen großen KOMMA schwarzen Hut

quote:
Aus dem Schweinestall stank es furchtbar,

Mit Punkt enden, nicht mit Komma.

quote:
Ferkel zerbissen, KOMMA WEG oder ein verirrtes

quote:
Jakob Thalhammer musste würgen. Aus dem Schweinestall stank es furchtbar

Erst dachte ich, es stank immer furchtbar, und Jakob musste immer würgen. Aber du redest von einem spezifischen Zeitpunkt. Das würde ich auch so schreiben: Eines Tages musste Jakob Thalhammer würgen...

quote:
er ging gebeugt, wie wenn

"als ob" statt "wie wenn", würde ich vorschlagen. "Wie wenn" scheint mir mundartlich... könnte also beabsichtigt und ok sein, oder ich kenn's nur halt nicht.

quote:
Kein gutes Omen, für einen Aprilabend.

Komma weg.

quote:
Es war der Dorfgendarm Hornburger aus Mösbuch

Interpunktion am Satzende fehlt.

quote:
Er biss sich auf die Lippen, KOMMA bis er blutete

Außer dem Komma würde ich "bis SIE bluteteN" vorschlagen.

quote:
Die Mistgabel lies er achtlos liegen.

ließ

quote:
hinter der kleinen KOMMA buckeligen Welt

quote:
Er hielt den Kopf gesenkt KOMMA als er

quote:
„ Jakob

Leerzeichen weg.

quote:
Fünf Minuten später blickten dich die zwei Männer in die Augen

"dir", nicht "dich".

quote:
Ein Menetekel, ein böses Omen.

Das ist eine Tautologie. Unterfordere den Leser nicht.

quote:
Alle KOMMA die im Haus wohnten, waren zusammengelaufen

quote:
Wenn Unheil droht, mussten sie doch zusammenstehen!

2 Verben, 2 verschiedene Zeitformen. Nicht gut.

quote:
Die Mutter stand am Herd. Sie bewegte sich nicht. Sie war erstarrt.
Wie eine Salzsäule stand sie da.

Auch eine Tautologie. Spätestens bei "Sie war erstarrt" weiß der Leser, was du sagen möchtest.

quote:
glühende Herdplatte KOMMA wo es

quote:
Heulend und flennend

Eins von beiden ist überflüssig.

quote:
die noch zu klein waren, KOMMA WEG für „Führer, Volk und Vaterland

quote:
Ihnen mitzuteilen, dass ihr lieber Sohn

Ihr statt ihr

quote:
Jakob, welcher er st

erst statt er st

quote:
in soldatischer Pflichterfüllung, getreu seinem Fahneneid KOMMA für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist

Ich lese gerade, dass der Brief ein Original ist. Vielleicht solltest du entweder den Brief originalgetreu abtippen, mit all seinen Fehlern, oder ihn in der Geschichte korrigieren. Auf alle Fälle solltest du ihn in der alten Rechtschreibung belassen, mit "daß" statt "dass" etc.

quote:
Am nächsten Morgen, als mein Großvater aufgestanden war um das Vieh zu füttern, waren seine Haare nicht mehr schwarz. Er war über Nacht ergraut. Er war nun ein alter, gebrochener Mann.

Entspricht das gänzlich der Wahrheit? Wenn nicht, würde ich die Veränderungen an Jakob mit einem weniger abgegriffenem Umstand beschreiben. Zittern der Hand, blicklose Augen vielleicht.
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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Zarathustra
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herzlichen Dank

hallo SanMartin,

herzlichen Dank für deine redaktionelle Arbeit.
Was täte ein Legastheniker wie ich, ohne Menschen wie dich.
Ich bin ehrlich froh, dass du geholfen hast, Fehler zu finden, die ich in 100 Jahren nicht entdecke!

Fast alles habe ich eingearbeitet. Eine Tautologie habe ich belassen, weil mir das meine Mutter genau so erzählt hatte.

Meine Mutter erzählte mir auch, dass ihr Vater, also mein Großvater tatsächlich über nacht ergraut war.

Liebe Grüsse, schönen Feiertag noch

Hans

__________________
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San Martin
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Kommentare: 267
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Habe ich gern gemacht. Dir auch schöne Grüße,

Martin.
__________________
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