Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
258 Gäste und 19 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Frühlingserwachen
Eingestellt am 11. 03. 2003 06:14


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Brigitte Pulley-Grein
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

Werke: 121
Kommentare: 103
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

F r ü h l i n g s e r w a c h e n


Graue Nebel, Dunstgebilde
Liegen noch auf Wald und Flur,
Doch lachet erst die Sonne milde,
Siehst du des Frühlings leuchtend Spur.

In der kühlen Morgenfrühe
Ahnst du nicht der Blüten Pracht,
Die tausendfarbig, ohne Mühe,
Dir ein' Sinnenrausch entfacht.

Das ist ein endlose Erblühen,
Konzerte groß und Ständchen klein,
'S Bächlein stimmt beim Weiterziehen
Murmelnd auch sein Lob mit ein.

Die Falter tanzen in der Sonne,
Trunken von der Farbenpracht,
In dieser holden Frühlingswonne,
Die Herz und Seele glücklich macht.

Ach, wollte er doch ewig bleiben
Mit seiner blühenden Natur,
Doch aus den Knospen später treiben
Manch' köstlich Früchte, saftig pur.

Nun heut genießen wir das Blühen,
Der Falter Gaukeln, Vöglein Chor,
Bevor der Lenz muß weiterziehen,
Führt er uns noch manch' Lustspiel vor.

Brigitte Pulley-Grein

3 0. M ä r z 1 9 9 5

__________________
Ich glaube an die Magie der Liebe (Hermann Hesse)

Brigitte Pulley-Grein

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Rainbow Warrior
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2001

Werke: 27
Kommentare: 213
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Rainbow Warrior eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo brigitte,

dein werk ist sehr harmonisch und das gefällt mir. bist du an textarbeit interessiert? wenn nicht ignoriere das folgende einfach.

du hast fast durchgängig den jambus verwendet, daher fallen die verse, die mit trochäus beginnen rhythmisch heraus und manchmal gerät man beim lesen ein wenig ins stocken. um das abzuändern müsste vor jeden trochäus-vers noch eine unbetonte silbe. alle verse mit trochäus habe ich blau markiert. (diese änderung halte ich nicht für unbedingt notwendig, aber sie würde die harmonie unterstreichen)

in der letzten zeile fällst du allerding aus dem gleichmäßig alternierendem versmaß heraus und zu einer änderung an der stelle rate ich dir. eine möglichkeit habe ich angemerkt.

das rot leutende ist, denke ich, nur ein tippfehler


Graue Nebel, Dunstgebilde
Liegen noch auf Wald und Flur,

Doch lachet erst die Sonne milde,
Siehst du des Frühlings leuchtend Spur.

In der kühlen Morgenfrühe
Ahnst du nicht der Blüten Pracht,

Die tausendfarbig, ohne Mühe,
Dir ein' Sinnenrausch entfacht.

Das ist ein endloses Erblühen,
Konzerte groß und Ständchen klein,
'S Bächlein stimmt beim Weiterziehen
Murmelnd auch sein Lob mit ein.


Die Falter tanzen in der Sonne,
Trunken von der Farbenpracht,
In dieser holden Frühlingswonne,
Die Herz und Seele glücklich macht.

Ach, wollte er doch ewig bleiben
Mit seiner blühenden Natur,
Doch aus den Knospen später treiben
Manch' köstlich Früchte, saftig pur.

Nun heut genießen wir das Blühen,
Der Falter Gaukeln, Vöglein Chor,
Bevor der Lenz muß weiterziehen,
Führt er uns noch manch' ein Lustspiel vor.


ganz lieb grüßt
der regenbogenkämpfer

__________________
eyes of fire in a world of ice

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!