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Leselupe.de > Feste Formen
Frühlingssonett
Eingestellt am 09. 03. 2011 12:43


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rogathe
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2011

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Frühlingssonett

Der Winter ließ das alte Leid erfrieren.
Der Frühling stürmt, vertreibt den harschen Traum.
Es sprosst und knospt, im Nest piept zarter Flaum.
Beschwingt will ich mich laut im Bunt verlieren!

Der Liebe Blitz schlägt ein! Soll ich mich zieren,
wenn Küssedonner braust durch jeden Raum
und es so kraftvoll balzt in jedem Baum?
Will launisch, neckisch nach dem Leben gieren!

Bedenken dürfen mich jetzt nicht bedrängen!
Verscheuchen werde ich sie ungestüm!
In hohen Wolken sollen schwarz sie hängen!

Was kümmert mich ein dunkles Ungetüm!
Ich wünschte, dass die Sänger für mich sängen
und koste Frühlings herrliches Parfüm.

Version vom 09. 03. 2011 12:43
Version vom 09. 03. 2011 18:04
Version vom 10. 03. 2011 18:17
Version vom 11. 03. 2011 06:57

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

Werke: 188
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Hallo rogathe,

was für ein charmantes Frühlingssonett - es macht "Spaß und gute Laune " und ich lese es erneut weil ich lächeln muss dabei.


quote:
Bedenken dürfen mich jetzt nicht bedrängen!
Verscheuchen werde ich sie ungestüm!
In hohen Wolken sollen sie schwarz hängen!

Nach meinem Rhythmusgefühl und um des Leseflusses willen, würde alles, würden die makierten Wörter getauscht, noch besser klingen.

quote:
Bedenken dürfen mich jetzt nicht bedrängen!
Verscheuchen werde ich sie ungestüm!
In hohen Wolken sollen schwarz sie hängen!


Mit fröhlichen Frühlingsgrüßen

Mara

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Hallo Rogathe,

aus meiner Sicht könnte man das Sonett noch verbessern. Mich irritieren zum Beispiel die vielen Ausrufezeichen. Nimmt man sie beim Lesen ernst, so gerät man leicht ins Deklamieren. Dies wird noch dadurch unterstützt, dass fast immer Zeilenende gleich Satzende ist. Dadurch wirkt es etwas abgehackt beim Lesen.

quote:
Wenn heiße Küsse sengen Seelensaum?


Diese Zeile stimmt vom Satzbau nicht so recht.

Vom Inhalt her gefällt es mir recht gut. Allerdings muss man bei einem derart oft gewählten Thema wie Frühling sehr aufpassen, oft Gesagtes möglichst nicht zu wiederholen.

Bestimmte Formulierungen sind ebenfalls in der Gefahr, zu alltäglich zu sein, wzB. "böser Traum", "das alte Leid", "der zarte Flaum", "heisse Küsse".

Die Form selbst ist metrisch perfekt, die Reimstruktur gefällt mir auch gut.

Ich hoffe, dass Dich diese meine subjektiven Einschätzungen nicht zornig machen, sondern Du sie als so liest, wie ich sie meine: Als Anregungen, nochmal über Dein Gedicht nachzudenken.

Mich haben ähnliche Kommentare bei eigenen Texten meist vorangebracht.

Liebe Grüße

Herbert


__________________
© herberth - all rights reserved

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