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Leselupe.de > Kurzprosa
Frühlingstanz
Eingestellt am 24. 03. 2008 19:32


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anna-sophie
Wird mal Schriftsteller
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Und in der Mitte des riesigen Platzes steht ein weißes Denkmal.
Außenrum sind Bäume, aus deren zarten Äste hauchfeine Blüten ihre hellrosafarbenen Kleider zeigen.
Und während der Frühlingswind noch mit den Blütenblättern spielte, sie in den Himmel warf um mit ihnen zu tanzen, sie durch die Luft wirbelte, bis einige müde wurden und sich niederlegten, auf das Denkmal, auf den Boden, um auszuruhen.

Bemerkte ich einen kleinen Marienkäfer an einer knorrigen Wurzel.
Und ich konnte nicht widerstehen mich, wie in Kindertagen zu ihm herab zu beugen um ihn auf meinen Finger krabbeln zu lassen.

Er war so leicht, dass ich seine kleinen Beinchen kaum auf meiner Haut krabbeln spürte.

Ich zählte sechs Punkte auf seinem Rücken.

Vom Zeigefinger der rechten Hand gelangte er schnell zum Handrücken.
Ich hielt ihm den Zeigefinger meiner linken Hand hin, auf den er dann krabbelte.

Es war der erste Marienkäfer den ich in diesem Jahr zu sehen bekam.
Ich sah ihm eine ganze Weile zu, wie er aufgeregt auf meiner Hand herumkroch bevor er an einer Fingerspitze ankam die ich in die Luft hielt.

Er breitete seine winzigen Flügelchen aus und gleitete in die klare Luft, wo ihn die kleinen Tänzerinnen empfingen, die die Welt in zartrose tauchten, die klangen wie tausend helle Glöckchen die zum Feste läuten.
Um mit ihm gemeinsam den Frühling zu feiern.

Ich sah ihm nach, gedankenverloren. Und als ich mich umdrehte bemerkte ich einen alten Mann auf einer Parkbank, der mich lächelnd beobachtete. während ich noch zurücklächelte kam die Straßenbahn in die ich steigen musste und die mich fortbrachte , von diesem verzauberten Ort.

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Joh
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Hallo Anna-Sophie,

Dein Text hat schon die zarte Frühlingsstimmung, ich würde dir gern ein paar Änderungen vorschlagen.

In der Mitte des riesigen Platzes stand ein weißes Denkmal.
Außenherum waren Bäume, aus deren zarten Äste hauchfeine Blüten ihre hellrosafarbenen Kleider zeigten. Und während der Frühlingswind noch mit den Blütenblättern spielte, sie in den Himmel warf, um mit ihnen zu tanzen, sie durch die Luft wirbelte, bis einige müde wurden und sich niederlegten, auf das Denkmal, auf den Boden, um auszuruhen, bemerkte ich einen kleinen Marienkäfer an einer knorrigen Wurzel.Es war der erste Marienkäfer den ich in diesem Jahr zu sehen bekam.

Ich konnte nicht widerstehen mich, wie in Kindertagen zu ihm herab zu beugen, um ihn auf meinen Finger krabbeln zu lassen. Er war so leicht, dass ich seine kleinen Beinchen kaum auf meiner Haut krabbeln spürte. Ich zählte sechs Punkte auf seinem Rücken. Ich sah ihm eine ganze Weile zu, wie er aufgeregt auf meiner Hand herumkroch bevor er an einer Fingerspitze ankam die ich in die Luft hielt.

Er breitete seine winzigen Flügelchen aus und glitt in die klare Luft, wo ihn die kleinen Tänzerinnen empfingen, die die Welt in Zartrose tauchten, die klangen, wie tausend helle Glöckchen, die zum Feste läuten - um mit ihm gemeinsam den Frühling zu feiern.

Ich sah ihm nach, gedankenverloren. Und als ich mich umdrehte, bemerkte ich einen alten Mann auf einer Parkbank, der mich lächelnd beobachtete. Während ich noch zurücklächelte kam die Straßenbahn in die ich steigen musste und die mich fortbrachte, von diesem verzauberten Ort.

Würde mich freuen, wenn Du mit meinen Änderungen was anfangen kannst.

ein Gruß an Dich, Johanna

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anna-sophie
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jul 2007

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hallo joh,

danke, dass du dich mit meinem text auseinandergesetzt hast. die verbesserte form gefällt mir gut und ich werde das so überhenmen :-)

liebe grüße
anna

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