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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Frühlingstraum und andere Endlichkeiten
Eingestellt am 09. 04. 2003 17:58


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heike von glockenklang
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Es war ein herrlicher Frühlingstag. Petrus schien mir mal wieder hold gestimmt zu sein.
Ich stand auf dem Marktplatz, genoss diese stimulierenden Sonnenstrahlen. Überall Frühlingsduft und natürlich auch die vielfältigen Düfte, die ein Marktplatz sonst noch verbreitet.
Ich hatte mir einen von diesen rotbackigen Äpfeln gekauft. Schon lief mir das Wasser im Munde zusammen, beseelt von dem Wunsch, kräftig hinein zu beißen. Essen ist eine meiner Leidenschaften. Mir klingen Worte im Ohr wie: „Essen ist die Erotik des Alters“, sagte Herr Doktor einmal zu mir. “Ph, dachte ich,“so alt kann ich nicht werden, das ich Erotik durch Essen..., nein wirklich nicht“.
Gerade setzte ich zu einem herzhaften Biss in diese genussvolle Frucht an, als du mir direkt in mein Ohr hüpftest... durch Mark und Bein fuhrst, in meiner Magengegend für Turbulenzen sorgtest und ich ein wenig blass, zitternd innehielt und dabei mir das abgebissene Apfelstück fast im Hals stecken blieb.
Eine klangvolle Stimme, eine Stimme, die mich sofort mehr begehren lehrte als es ein Apfel je tun könnte.
Ich rang nach Atem, versuchte mich zu beruhigen. “Sollte ich es wagen?,Sollte ich mich wirklich umdrehen?“, fragte ich mich. Ganz langsam, noch ein wenig verwirrt von.., oh, ich muss aufschauen..., du bist groß, ein nicht auffälliger Typ, aber dein Gesicht, eine seltsame Mischung aus weichen Zügen, hellwachen Augen und eine aristokratischer Nase. Dazu ein sinnlicher Mund gezeichnet durch aufgeworfene, wohlgeformte Lippen, ein Kussmund.




Es war Frühling.
„Diesen Mund will ich küssen“, dachte ich. Ging entschlossen auf dich zu, du bemerktest mich nicht. Es sollte das altbekannte Spiel weiblicher Raffinesse zum Einsatz kommen. Nur diesmal, war es nicht das berühmte Taschentuch, sondern ich lies den Apfel vor deine Füße fallen, Erstaunt, aber lächelnd schautest du erst mich, dann den Apfel an. Nahezu gleichzeitig bückten wir uns danach, du aber warst schneller und nahmst den Apfel auf. Mit spontaner Geste strecktest du mir dieses erotisierende Obststück entgegen, berührtest dabei mit einem Stoß meine Schulter und plumps fiel ich rückwärts auf mein Gesäß. Großes Verdutzen, “Entschuldigung“ stammelten wir, wieder fast synchron. Tief Luft einsaugend brachen wir beide in schallendes Gelächter aus. Ich stand auf, war völlig schmutzig! Du lachtest : “War meine Schuld“. Aber Ich fand, es gab nichts zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil. Frech grinsend sagte ich: “Das kostet Sie eine Tasse Kaffee, dort drüben in der kleinen Cafèbar." Mit deiner lockeren offenen Art antwortetest du „Kein Problem“, und schautest mir lächelnd tief in die Augen. Welch ein Wunder, all das was ich mir wünschte, geschah, es lief wie am Schnürchen.
Wir erzählten und flirteten. Ich schmolz weiter dahin, lauschte dem Timbre` deiner Stimme, stellte mir dein Liebesgeständnis vor, also welche Worte du mir ins Ohr flüstern würdest. Heiße Blitze zuckten durch meinen Kopf, meinen Bauch, bis hinab zu meinen Füßen.
Die Kirchglocken schlugen, es war Freitagnachmittag, und ich dachte an die vielen Hochzeitspaare, die sich nun ihr Jawort gaben.
Du schautest auf die Uhr.
“Oh je, so ein Mist, ich muss die Kinder bei der Oma abholen. Hab`s meiner Frau fest versprochen."
Ruckzuck, warfst du ein paar Euro auf den Tisch.
Und... weg war er... mein Frühlingstraum, samt Kussmund.

__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kühle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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Hallo Heike,

nette kleine Frühlingsgeschichte von einem spontanen Beisammensein.
Hat mir gefallen, fand mich richtig ein, und sah den rotbäckigen Boskop in der Hand der Protagonistin. Schöne Bilder, passend zum Aprilwetter.
Nachstehend einige Anmerkungen. Ich hoffe, dir nicht auf die Füße zu treten.

liebe Grüße
Reneè



Frühlingstraum und andere Endlichkeiten

Die Sonne schien. Gefällt mir nicht, der Satz. Zu kurz, ohne Aussage (außer das die Sonne scheint), mir fehlt noch was damit es ein sinnvoller Satz wird. Vielleicht aber auch streichen, weil der folgende Satz ein harmonischer Satz ist.
Es war ein und herrlicher Frühlingstag. Petrus schien mir mal wieder hold gestimmt zu sein.
Ich stand auf dem Marktplatz, genoss dieses stimulierende Sonnenwetter Vorschlag: ... diese stimulierenden Sonnenstrahlen. Überall Frühlingsduft und natürlich auch die vielfältigen Düfte[KOMMA] die ein Marktplatz sonst noch bietet Vorschlag: ... verbreitet.
Ich hatte mir einen von diesen rotbackigen Äpfeln gekauft. Schon lief mir das Wasser im Munde zusammen, beseelt von dem Wunsch, kräftig hinein zu beißen. Essen ist eine meiner Leidenschaften. Mir klingen Worte im Ohr wie: „Essen ist die Erotik des Alters“, sagte Herr Doktor einmal zu mir. 'Ph... '[KOMMA] dachte ich, '... so alt kann ich nicht werden, das ich Erotik durch Essen3 Gedankenpunkte... , nein wirklich nicht'.
Gerade setzte ich zu einem herzhaften Biss in diese genussvolle Frucht an, als du mir direkt in mein Ohr hüpftest...[LEERTASTE]durch Mark und Bein fuhrst, in meiner Magengegend für Turbulenzen sorgtest und ich ein wenig blass, zitternd innehielt und dabei mir das abgebissene Apfelstück fast im Hals stecken blieb.
Eine klangvolle Stimme, eine Stimme, die mich sofort mehr begehren lehrte als es ein Apfel je tun könnte.
Ich rang nach Atem, versuchte mich zu beruhigen. Sollte ich es wagen?[KEIN PUNKT] Sollte ich mich wirklich umdrehen?[KOMMA] fragte ich mich. Ganz langsam, noch ein wenig verwirrt von..., oh[KOMMA] ich muss aufschauen...[LEERTASTE]du bist groß, ein nicht auffälliger Typ, aber dein Gesicht, eine seltsame Mischung aus weichen Zügen, hellwachen Augen, aristokratischer Nase Die Aufzählung ist vollständig, wenn noch ein abschließendes UND kommen würde. Ein sinnlicher Mund[KOMMA] gezeichnet durch aufgeworfene, wohlgeformte Lippen; ein Kussmund.[ABSATZ] Es war Frühling.[ABSATZ] Diesen Mund will ich küssen, dachte ich. Ging entschlossen auf dich zu, du bemerktest mich nicht. Es sollte das altbekannte Spiel weiblicher Raffinesse zum Einsatz kommen. Nur diesmal, war es nicht das berühmte Taschentuch, sondern ich lies den Apfel vor deine Füße fallen[PUNKT] Erstaunt, aber lächelnd schautest du erst mich, dann den Apfel an. Nahezu gleichzeitig bückten wir uns danach, du aber warst schneller und nahmst den Apfel auf. Mit spontaner Geste strecktest du mir dieses erotisierende Obststück entgegen, berührtest dabei mit einem Stoß meine Schulter und - plumps - fiel ich rückwärts auf mein Gesäß. Großes Verdutzen, Entschuldigung“ stammelten wir, wieder fast synchron. Tief Luft einsaugend brachen wir beide in schallendes Gelächter aus. Ich stand auf, war völlig schmutzig! Du lachtest[KEIN LEERZEICHEN]: “War meine Schuld“. Aber Ich fand, es gab nichts zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil. Frech grinsend sagte ich: “Das kostet Sie eine Tasse Kaffee, dort drüben in der kleinen Cafèbar.
Mit deiner lockeren(KOMMA oder UND] offenen Art antwortetest du[DOPPELPUNKT] „Kein Problem“[KOMMA] und schautest mir tief lächelnd tief in die Augen. Welch ein Wunder, all das was ich mir wünschte geschah; es lief wie am Schnürchen.
Wir erzählten und flirteten.[Absatz] Ich schmolz weiter dahin, lauschte dem Timbre deiner Stimme, stellte mir dein Liebesgeständnis vor (also welche Worte du mir ins Ohr flüstern würdest). Heiße Blitze zuckten durch meinen Kopf, meinen Bauch, bis hinab zu meinen Füßen.
Die Kirchglocken schlugen, es war Freitagnachmittag, und ich dachte an die vielen Hochzeitspaare[KOMMA] die sich nun ihr Jawort gaben.
Du schautest auf die Uhr.[ABSATZ] “Oh[KOMMA] so ein Mist, ich muss die Kinder bei der Oma abholen. Hab’s meiner Frau fest versprochen.
Ruckzuck, warfst du ein paar Euro auf den Tisch.
Und... weg war er... mein Frühlingstraum, samt seinem Kussmund.

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heike von glockenklang
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lieber Renee,

vielen dank für deine sinnvollen vorschläge und die korrektur.habe gern einiges übernommen. diesmal bin ich sehr zufrieden weil ich wirklich sehr gute hilfestellung und vorschläge bekam. diese kleine story schrieb meine hand ohne viel nach zu denken. es war wirklichein stimmiger gedankenfluß und bereitete mir viel freude. hier danke ich nochmal allen die mir echt sinnvolle anmerkungen zu diesm thema entgegen gebracht haben. niclas, rote socke und dir. davon kann ich echt lernen.
heike
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H Keuper-g /13.07.06

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margot
???
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in dem satz mit der aristokratischen nase stimmts
grammatikalisch auch noch nicht ganz.
ansonsten: ein lesbares frühlingsanekdötchen.
stellenweise wunderbare situationsbeschreibungen.
plastisch nachfühlbar. gelungen.

ok, inhaltlich ists nicht gerade ein reißer.

gruß
ralph

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schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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heike von glockenklang
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danke ralph,

wäre froh wenn du mir grammatikalische mängel nochmal aufzeigst.
gruß heike
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H Keuper-g /13.07.06

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margot
???
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liebe heike

... , aber dein Gesicht, eine seltsame Mischung aus weichen Zügen, hellwachen Augen und eine aristokratischer Nase ...

in deinem text. es sollte heißen:
... und einer aristokratischen nase ...

wie soll ich mir diese aristokratische nase eigentlich vorstellen? gottschalk-like? mike krüger?
oder goethe?

und komme mir bitte nicht mit einer mischung ...

beste grüße
ralph
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