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Leselupe.de > Gereimtes
Fünf - und Ende
Eingestellt am 27. 04. 2003 18:22


Autor
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Inge Anna
Häufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 1219
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Mein erster Mann kam aus Paris,
nach einem Jahr er mich verließ;
ich habe ihm nicht nachgeflennt
am letzten Sonntag im Advent.

Bei Nummer zwei es bestens lief,
ich glaubte ihn schon fest im Griff,
da kam die Schwiegermutter an,
kochte für ihn - das war es dann.

Der Dritte schnarchte wie ein Bär,
im Haus gab's keine Mieter mehr.
Mit einem Riss im Trommelfell
floh ich zu Tante Isabell.

Als ich mich an den Vierten band,
wähnte ich mich im Märchenland;
doch hatte dieser fesche Prinz
Verpflichtungen in Graz und Linz.

Mein Fünfter sprach das Jawort laut,
lag später auf der faulen Haut.
Die Couch ist für den Müllplatz reif:
Auf weit're Männer ich jetzt pfeif'.

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
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Hallo, Inge Anna

Meine spontane Reaktion war "finnisch lustich" (das erheitert mich...). Und auch beim zweiten Bedenken stört es mich nicht wirklich, das der Versfuß manchmal stolpert. Leicht, flockig, locker geschildert: So mag ich die Katastrophen. Auch wenn sie gereimt ja eigentlich ihr eigenes Forum haben, nöch?

Schöne Grüße von blaustrumpf
__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Inge,

haste meine Gattung ganz schön auf's Korn genommen. Mir gefällt es trotzdem!

Schönen Gruss
Socke

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

flott..gut gemacht... amüsant....

Liebe Inge Anna,
nun lass Dich mal nicht kirre machen, denn bei Deinem
Gedicht stolpert gar nichts. Dein Gedicht hat einen guten Rhythmus, ist flott geschrieben und sehr amüsant.
Herzlichen Glückwunsch!!!

Sende Dir liebe Grüße

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
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Hallo Klopfstock

Du hast recht, beim nochmaligen Nachlesen gab es kein mehrmaliges Stolpern.

Könnten wir uns in den Zeilen "kochte..." und "wähnte..." auf ein leichtes Ruckeln einigen?

Schöne Grüße von blaustrumpf

Hallo, Inge Anna

Das war sehr nett von Klopfstock, mich dazu zu verleiten, dein Gedicht ein weiteres Mal zu lesen...

Es bleibt ein Vergnügen!

Fröhliche Grüße von blaustrumpf,

die grübelt, ob sie dein Gedicht nicht eben noch in einer anderen Rubrik gefunden hatte... weia. Ich sollte wirklich mehr schlafen.
__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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aboreas
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 16
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Tss, tss... Das lyrische Ich scheint mir ein bisschen empfindlich... Vor allem die Reaktion auf das Schnarchen hat mich betroffen gemacht. Welcher normale Mann schnarcht nicht? Das ist eine Krankheit, ein körperlicher Defekt, dass Ergebnis einer schlechten Kindheit womöglich.

Aber dennoch logisch. Fünf sollten eigentlich genug sein. Wer keine Konsequenzen zieht, wird niemals klug. Ich fühle mich auch am wohlsten allein. Allerdings nicht mein lyrisches Ich. Das liebt es geradezu
zu schwelgen und zu betören –
nur will es leider keiner hören.

Wie auch immer. Hat mich gut amüsiert, das Gedicht. Wollte eigentlich schlafen gehen, habe mich spontan entschieden, noch ein Fläschchen zu öffnen und ein paar Zeilen zu schreiben.

Viel Grüße. aboreas

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