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Leselupe.de > Gereimtes
Für M.
Eingestellt am 12. 12. 2004 08:52


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Algernon Moncrief
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Registriert: Oct 2004

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Für M.

Lass mich bei dir schlafen
Heut Nacht
Auf deinen zerrissenen Saiten
Lass mich spielen

Hier und jetzt
Zu nächtlicher Stunde
Sei unsere Zeit

Lass mich küssen
Deinen schweigsamen Mund
Ohne Worte
Lass mich sprechen
Mit dir

Und aus der Dämmerung
Steigt auf
Der Tag

__________________
"Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach." (Oscar Wilde)

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Stern
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Lieber Algernon Moncrief,

spricht mich sehr an, dein schlichtes und zart-einfühlsames Gedicht von der Liebe zu einer verletzten Seele. So wie ich es verstehe.

Liebe Grüsse,

Stern *

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rosste
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Lieber Algernon Moncrief !
Gefällt mir gut, dein Liebesgedicht.

"Auf deinen zerrissenen Saiten
Lass mich spielen" - das ist ein sehr gewagtes Bild. Es ist alles möglich, speziell in der Phantasie.

"Und aus der Dämmerung
Steigt auf
Der Tag" - diese Worte haben etwas Vollkommenes an sich

meint Stephan

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noel
???
Registriert: Dec 2002

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ich finde die bilder gelungen, aber dennoch hinterlassen sie mich zerissen. warum? fragte ich mich auch.

die ersten beiden zeilen, sind eigentlich schon die überschrift, eher einleitung als textkörper, den die folgenden worte, verdeutlichen die bitte

quote:
Ohne Worte
Lass mich sprechen
Mit dir

hier stört mich das: mit dir

es erübrigt sich mir, denn mit wem sollte er/sie sonst sprechen wollen?

Lass mich bei dir
schlafen heut Nacht
Auf deinen zerrissenen Saiten
Lass mich spielen
Hier und jetzt
Zur nächtlicher Stunde
Lass mich küssen
Deinen schweigsamen Mund
Ohne Worte
Lass mich sprechen
bis der Tag uns
versucht



__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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Algernon Moncrief
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Oct 2004

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Hallo Stern,

Das mit der verletzten Seele stimmt schon in gewisser Weise.


Hallo Rosste,

Beim Schreiben fand ich das mit dem Spielen auf den zerrissenen Saiten gar nicht gewagt.
Inwiefern gewagt meinst Du.
Das "Vollkommen" ehrt mich. *freu*


Hallo Noel,

Die letzte Zeile der zweiten Strophe ist mir insofern wichtigt, als dass sie das Sprechen auf das lyrische Du zentriert. Man kann auch sprechen, ohne dass es beim anderen ankommt. Es sollte aber kein Sprechen um des Sprechens willens sein, sondern ein Sprechen mit dem lyrischen Du und nur mit ihm. Deswegen dieses "mit dir" als Abschluß der Strophe.

Zu Deinem Änderunsgvorschlag:

Lass mich bei dir
schlafen heut Nacht
Auf deinen zerrissenen Saiten
Lass mich spielen
Hier und jetzt
Zur nächtlicher Stunde
Lass mich küssen
Deinen schweigsamen Mund
Ohne Worte
Lass mich sprechen
bis der Tag uns
versucht

Meiner Meinung nach geht ohne die einzelnen Verse die äußere Gliederung des Gedichts verloren.
Besonders die Rahmung der Mittelteile der ersten und der dritten Strophe durch den Satz "lass mich" wäre hinsichtlich der äußeren Form nicht mehr erkennbar.
"Zur nächtlicher Stunde" ist grammatikalisch nicht korrekt. Es muß entweder heißen "zu nächtlicher Stunde" oder "zur nächtlichen Stunde", und da gefällt mir persönlich "zu nächtlicher Stunde" besser.
Inhaltlich kann ich mich mit "bis der Tag uns versucht" nicht anfreunden, denn in meiner Intention gehört die Versuchung in die Nacht und der Tag bezeichnet den Anfang für die Zweisamkeit des lyrischen Ichs mit dem lyrischen Du.
Danke für Deine ausführliche Anmerkung.

Grüße an Euch drei

AM


__________________
"Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach." (Oscar Wilde)

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