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Leselupe.de > Ungereimtes
Für Placido
Eingestellt am 14. 09. 2010 16:03


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Vera-Lena
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Für Placido

Mit südlichen Küssen lockt dich das Sonnengold,
über die Wasser webt es den Teppich dir.

Deine Himmel hast du hoch aufgespannt in Weiten hinein,
wo der Wind Gebete spricht an nachtschwarzen Tagen.

Dein Herz ist ein Tänzer im Festspiel der Stunden,
ein Kreisel, der seine Buntheit hinschenkt

wieder und wieder, als gäbe es kein Ende.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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gitano
Guest
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Hallo Vera-Lena!
Die persönliche Ansprache für die betreffende Person kommt rüber...
Drei Kleinigkeiten noch, die mir auffielen:
Z 2:
über die Wasser webt es den Teppich dir.

Die Inversion:webt....dir wirkt auf mich mich sehr störend wiel Du im Sprachgestus anders beginnst.

Z3:
Deine Himmel hast du hoch aufgespannt in Weiten hinein,

nach "aufgespannt" würde ich ein Komma setzen weil das anschließend Kolon (Versglied) sich ähnlich wie ein Nebensatz unterordnet.

Z7:
...als gäbe es kein Ende
fällt im Zusammenhang etwas aus der Metrik

...stimmungsvoll, gern gelesen
gitano

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Vera-Lena
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Hallo gitano,

danke für Deine Anregungen! Über die zweite Zeile habe ich lange nachgedacht, aber sie bleibt für mich die beste Lösung.

Mit südlichen Küssen
Über die Wasser

da liegt für mich die Parallele, die mir wichtig ist.

Über das Komma, das Du anmahnst habe ich auch lange nachgedacht, aber ich möchte diese Zeile nicht zerschnipseln, zumal kurz darauf wiederum ein Komma steht.

Ich denke, so viel dichterische Freiheit ist in der Lyrik erlaubt.

Wenn Du in der letzten Zeile das Komma mitliest, also eine längere Pause machst nach dem zweiten "wieder", dann stimmt die Metrik. Weißt Du, dieses "als gäbe es kein Ende" lese ich mit so viel Erstaunen und Bewunderung für Placido, dass ich für diese paar Worte viel Zeit brauche. Schade, dass ich es Dir nicht vorlesen kann.

Dass da jemand bis ins Alter hinein dermaßen aktiv sein kann, so viele Dinge nebeneinander betreibt und bei Schwierigkeiten generell immer einen Ausweg findet, man kann sich gar nicht vorstellen, dass es ihn einmal nicht mehr geben könnte auf dieser Erde.

Ich gehöre zu den Lupianern, die sich Ratschlägen keinesfalls verschließen, aber hier sehe ich keine Notwendigkeit, etwas zu ändern.

Danke für Dein aufmerksames Lesen und es freut mich natürlich, wenn eine Stimmung rüberkommt.

Liebe Grüße
Vera-Lena


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