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Leselupe.de > Gereimtes
Für die Königin
Eingestellt am 07. 07. 2011 18:40


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Trasla
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Es schweigt heut' Nacht
Der Mond so rot
Und meine Königin ist tot
Wer hat sie umgebracht?

Kein stilles Wort
Kein Abschiedssang
In meinem Herzen wird mir bang
So einfach geht sie fort

Ich bin so reich
Und doch so leer
Die Königin fehlt mir so sehr
Und langsam werd' ich bleich

Es fließt aus mir
Das rote Blut
Der Tod kennt weder schlecht noch gut
So gern wär' ich bei ihr

Version vom 07. 07. 2011 18:40

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Trasla
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Danke für deine Antwort, Rose!

Du hast recht, "dass man sowas nicht tut" ist seltsam.
Wenn ich die letzten beiden Zeilen ersetze gegen

Der Tod kennt weder schlecht noch gut
Und ich wär' gern bei ihr

wäre es dann besser?

Und kannst du eingrenzen, was dich am Titel stört...?

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JoteS
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Hallo Trasla,

nur ein kleiner Tipp: schreibe mal die jeweils letzten Zeilen der Strophen untereinander und schau Dir mal die Betonung an - da stimmts leider überhaupt nicht. Bei der letzten kannst Du ruhig abweichen aber die ersten drei sollten meines Erachtens stimmen, sonst geht ein Großteil des Pathos flöten...

Pathos ist in Verbindung mit Royalismus und Todessehnsucht für mein Empfinden .... Ich lass es und werte auch nicht. Über Geschmack läßt sich nicht streiten. ;-)

Gruß

Jürgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Trasla
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Hallo JoteS, danke für deinen Hinweis!
Ich krieg den Punkt noch nicht so recht gefasst - du meinst den Rhythmus dieser Stellen?:

Wer hat sie umgebracht?
So einfach geht sie fort
Und langsam werd ich bleich
So gern wär ich bei ihr

Ich muss gestehen, dass ich die ersten drei Zeilen gleich betone, also etwa so: da Dada Dada Da. Hab ich richtig verstanden, was du meinst?


Royalismus soll eigentlich nicht im Geringsten ausgedrückt werden, die Bezeichnung "Königin" ist als Bezeichnung für die Geliebte gedacht - so wie in "Herrscherin meiner Welt".
Falls der Eindruck entsteht, damit wäre irgendwie ein Staatsoberhaupt gemeint muss ich das noch anpassen, irgendwie...

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JoteS
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...neee, das ist einfach eine Metaphorik, die mir gegen den Strich geht - lass es ruhig so, das ist wie gehabt eine Geschmacksfrage. Mir gings um die "natürliche" Betonung der Silben:

Wer hat sie umgebracht?
So einfach geht sie fort
Und langsam werd ich bleich
So gern wär ich bei ihr

Die zweite und vierte Zeile haben den selben Aufbau und das passt schon, darauf muß man nicht näher eingehen. Bei der ersten Zeile habe ich schon Mühe, die "richtige" Betonung zu kennzeichnen. Sicher ist nur, daß sie sich mit der dritten ganz schlecht verträgt. Mit dem Rest wirds auch schwierig, weil z.B. in Z4 das ICH überbetont werden müßte. Ich denke, hier stellt auch die Frageform ein Erschwernis dar. Man könnte auch die erste Zeile abweichen lassen und den Rest noch glätten/harmonisieren aber in der vorliegenden Form ists einfach unrund.

Präziser gehts augenblicklich nicht, da ich in letzter Zeit nicht besonders aktiv war und daher etwas außer Form bin. ;-)

LG

Jürgen
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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Trasla
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Hallo JoteS,

danke für die Kennzeichnung!
Ich muss gestehen, dass ich selbst das nicht so btone - sondern exakt so, wie Label es gelesen hat. Es freut mich sehr, dass das Werk nicht nur in meinem eigenen Kopf so klingt, danke Label!

Bleibt nur die Frage, warum sich für manchen eine andere, schief klingende Betonung ergibt. Sind da vielleicht doch einige Worte ungünstig gewählt?

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