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Leselupe.de > Kurzprosa
Für immer...?
Eingestellt am 28. 10. 2008 16:32


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Leise Wege
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Registriert: Jul 2008

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Kann man so nicht sagen, Monsieur. Wie lange ist immer, wo beginnt es und stirbt es mit dem Körper? Wissen Sie vielleicht, wo es Ewig zu finden gibt?
Immer ist für die Träume bestimmt, und für die Vergangenheit. Man kann sagen, bisher war es immer… und ja, es war auch immer und immer sogar mehr als vorher.

Immer ist auch ein Gewohnheitsausdruck, es bescheinigt, da wo es gleich ist, da tut man immer Gleiches. Unbeweglich, starr…. so hat man es ja schon immer getan - …nur kein Schrittchen zur Seite. …. !?

Monsieur, wir könnten dem immer doch ein kleines Mehr schenken, oder? Wie wäre das mit
„wieder“? Dann nimmt es nicht die Zeit, sondern schenkt sie immer wieder.

Immerhin! Immerzu – immer wieder!

Beweise für den Augenblick und meinen Sie nicht auch, dass sich von denen so Mancher ins Ewig bewegt? Er innert sich von selbst, ohne dass wir ihn verimmern brauchen.

Immer, wenn man immer für die Zukunft gebraucht Monsieur… ist es vielleicht für immer schon eine Lüge ohne dass man es jemals gewollt hätte. Nein nein, ich weigere mich der Zukunft Eisen anzulegen.

Ich gebe ja zu, in den Träumen, da ist immer ein Sternenschein, aber dafür sind es ja auch Träume, in deren Überschwang man leicht immerfort so weiter schweben könnte.

Monsieur, für uns – ich bitte Sie: Nie für immer, bitte!

Denn:
Für immer tut man nur Eines: gehen!

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

über wortbegriffe und das von ihnen beschriebene zu plaudern, ma demoiselle, ist eine hübsche sache, vor allem wenn's, wie hier, nett geschrieben ist.

warum hast du den antagonisten des "immer", das "nimmer", unterschlagen, liebe @leisewege? und dich nicht wirklich damit auseinandergesetzt, dass der eigentliche begriff des "immer" kein zeitlicher ist, sondern die unumstößliche wirklichkeit meint?

dann würde rasch klar, dass "immer" mit träumen leider gar nichts zu tun hat. und mit einer vergangenheit auch nicht, denn was nicht mehr exisitert, gibt's in (der) wirklichkeit nicht (mehr), kann also keinesfalls "immer" gewesen sein.

das "immer" ist für mich der missbrauchteste begriff der deutschen sprache überhaupt. es wird jeden tag milliardenfach vor allem dann eingesetzt, wenn jemand seine relative sicht der dinge als gemeinverbindlich deklarieren will, um dem rest der welt den atem für deren eigene fantasie zu nehmen. ganz groß im gebauch dieser technik sind eltern, lehrer und kritiker. sie seien, sagen sie, um wahrheit bemüht und verkennen, dass die ihre doch nur meinung ist von der einen, einzigen wirklichkeit.

das wort "immer" klingt mir befrachtet. wie der knall einer peitschnschnur. ich hasse es, so wie ich mich selbst manchmal nicht leiden kann.

liebe grüße aus münchen

bluefin

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

liebe @leisewege,

leider kann ich mit deiner botschaft fast gar nichts anfangen.

auf der einen seite reklamierst du, man solle sich durch dein textlein anregen lassen, auf der anderen seite passt's dir nicht, wenn deine subjektive sicht auf eine andere trifft.

dabei erkennst ja offensichtlich auch du, dass mit dem "immer" ziemlich schlampig umgegangen wird. was du von irgendeiner vergangenheit mit dir herumträgst, verschwindet spätestens nach deinem tod, oder schon nach dem ersten schlagfluss, der dir dein gedächtnis nimmt.

das "wachsen an der vergangenheit" funzt keinswegs, wie wir tagtäglich erleben müssen. gewiss, die autos fahren ein bisschen schneller als früher und die häuser werden höher (monsieur sagt bewußt nicht "immer", weil die benzinkutschen bald ganz stehenbleiben werden und der turm ja schon in babylon eingestürzt ist). leider wächst unser verstand überhaupt nicht, und so kommt's andauernd zu katastrophen, kriegen und wirtschaftskrisen (monsieur sagt nicht "immer", weil's bestimmt ein finale geben wird).

monsieur macht demoiselle einen vorschlag: wir einigen uns darauf, dass "immer" drei verschiedene interpretationen zulässt: deine, meine und eine genaue. okay?

liebe grüße aus münchen

bluefin

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