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Leselupe.de > Ungereimtes
Für immer und immer wieder
Eingestellt am 11. 08. 2004 20:38


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Mara Krovecs
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Registriert: Sep 2003

Werke: 188
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Porös flackern
Lichtstunden
in finstere Brandungsmärchen
seelenhelle Nacht
scheint aus Löchern
durch meinen gellen Abschiedsgesang
gestanzt

*

das Sterben dauert an
wie ein schwarzer Schmetterling
kommt der Tod
bis mein Mund ertrinkt
mein Herz verlischt
in dem hereinreißenden
Nichts


*

im Spiel der Stürme
hat die Nacht zärtlich
einen Weg aus Gestern gelegt
laß mich los!
ich bin in mir, Liebster
und komme bald zurück.

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

ich finde das ende sehr überraschend, las das ganze gedicht noch mal und staunte.
lg meg

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Mara,

es ist immer wieder ein Genuss, deine Gedichte zu lesen. Für meinen Geschmack komme ich in letzter Zeit leider zu selten dazu
Es gibt so viel, was mir an diesem Gedicht gefällt, dass ich nun jede Zeile aufführen müsste, wollte ich es tun.

Jedoch hat es mir eine Stelle ganz besonders angetan.

quote:
bis mein Mund ertrinkt
mein Herz verlischt
in dem hereinreißenden
Nichts

Sie spricht dem Tod (oder dem Ende) seinen ureigenen Schrecken ab und gibt dem Leser die Möglichkeit eine andere Perspektive zu entwickeln. Das geschieht nochmals und zwar hier:
quote:
laß mich los!
ich bin in mir, Liebster
und komme bald zurück.

Nichts scheint endgültig in deiner Art der Beschreibung, noch nicht einmal der Tod. Ein zartes, melancholisches Gehen ohne Gewalt.


LG
Sandra


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Mara Krovecs
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Liebe Megan,


vielen Dank für Dein Hereinschauen und Lesen meines Textes und natürlich für Deinen Kommentar dazu.
Hm.........worüber stauntest Du denn?


frage ich mich und grüße Dich herzlich aus dem Norden - Mara

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
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Liebe Sandra,

ganz herzlich bedanke ich mich auch bei Dir für Deinen
durchdachten Beitrag und Deine wunderbar treffende Interpretation dazu.

Dem kann ich nichts Wesentliches mehr hinzufügen;

Ganze liebe Grüße aus dem Sommer - Mara

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

hallo mara,

worüber ich staunte war das thema des letzten verses.

'laß mich los!
ich bin in mir, Liebster
und komme bald zurück.'

ich hatte bei diesem abschnitt ein großes staunen im gesicht, weil ich eher mit dem thema des körperlich todes gerechnet hatte.
insofern überraschte mich das ende.
ich finde es gelungen - gerade deswegen.

liebe grüße meg

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