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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Galeerensklavin
Eingestellt am 06. 01. 2003 00:44


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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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Glück soll ich ihnen bringen - ich, die Jungfrau auf diesem Schiff. Als Galeonsfigur bin ich splitternackt angebunden, ganz, ganz vorn, am Bug des alten Seelenverkäufers ...
Ich winde mich in den Seilen, ich schreie und finde es gräßlich - ich, die "Jungfrau", wo doch kaum einer der Matrosen ahnt, was längst nicht mehr ist!
Welches Glück also soll ich bringen, außer daß ich zerfetzt werde, wenn die Schiffe aufeinanderprallen - mein sündiger Leib aufgespießt?




Meine Unschuld sei hier dargeboten - soll den Feind abhalten, zwischen meine geöffneten Schenkel zu rammen -
meine Keuchheit der Schutz dieser Mannschaft - beinahe liebevoll und mit Ehrfurcht haben sie mich gehegt und behandelt in den Wochen auf See!
Nur wenige nicht - gottlose Greueltäter - sie waren meine Lust und meine Pein ...
Pit jedenfalls, der meinen linken Fuß gefesselt hat, ist vor Ehrfurcht erstarrt, gesehen hat er gar nix - und glaubt an mich, als sei ich eine Heilige!
Gicht spritzt auf mich, Schreie ertönen - und ich spüre die Schläge der Wellen gegen den Bug des Schiffes, werde naß, werde kalt - und bete ...

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

die Keuchheit als Schutz der Mannschaft und die spritzende Gicht .... da musste ich schon schmunzeln.

sorry, aber ich konnte nicht anders

die kaffeehausintellektuelle

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Inu
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
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Hallo Aceta

. Galeonsfiguren erregen schon immer Denken und Fantasien. Und Du hast das Thema g u t und eigenwillig interpretiert. Dein Text gefällt mir.


quote:
beinahe liebevoll und mit Ehrfurcht haben sie mich gehegt und behandelt in den Wochen auf See!
Nur wenige nicht – gottlose Greueltäter - sie waren meine Lust und meine Pein ...
Pit jedenfalls, der meinen linken Fuß gefesselt hat, ist vor Ehrfurcht erstarrt, gesehen hat er gar nix –

Ist da nicht etwas Sado-Maso drin, zumindest ein sonderbarer Hauch von Gewalt. Passt aber itgendwie. Macht den Text poetisch und geheimnisvoll.

Nur... warum hast Du nicht ‚Gicht‘ und ‚Keuchheit‘ korrigiert, wie kaffeehausintellektuelle Dich schon aufmerksam machte ( Gischt, Keuschheit ) waren bestimmt nur Flüchtigkeitsfehler, desto mehr wunderte ich mich, dass sie eben immer noch da waren. Bringen einen wirklich unwillkürlich zum grinsen.

Nichtsdestotrotz finde ich deinen Text sehr gut und auch sehr erotisch.

Lieben Gruß
Inu

PS: ich habe Dir eine sehr positive Bewertung gegeben, die Dein Text meines Erachtens verdient, die Bewertung hat sich aber offensichtlich hier nicht niedergeschlagen .

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eisbeisser
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2003

Werke: 8
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Mahlzeit!

Kurz und bündig stellst Du hier das Vertrauen einer Mannschaft, in den Respekt und die Achtung des Feindes vor einer lebendigen, weiblichen Gallionsfigur her.
In erotisch, bildhafter Schreibweise gut rübergebracht!

Gefällt mir!

Lieben Gruß

Walter
__________________
Eisbeisser

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