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Leselupe.de > Ungereimtes
Ganz unten
Eingestellt am 06. 02. 2010 22:21


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preussenprinz
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es gibt in deutschland ungefähr zweimillionen alleinerziehende, davon müssen fast vierzig prozent mit harz vier klar kommen
auch ein thema

Ganz unten ganz zerschlagen
Lange gekämpft
Müde geworden
Den Sinn verloren
Ausgebrannt

Kleine Hand streckt sich
Sucht dich
Du weinst
Nimmst sie
Und stehst auf

Nicht hoffnungsvoll nur Pflicht
Ein kleines Lächeln
Strahlt dich an
Neue Kraft keimt
Das es nicht gefriert

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revilo
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Hallo PP, herzlich willkommnen in der LL!
Die einleitenden Worte sind bei einem Gedicht fehl am Platze.Lyrik muss für sich selbst sprechen. Entweder verstehst Du sie oder nicht. Es klingt bei Dir zudem wie eine Rechtfertigung, die indes nicht erforderlich ist. Denkt man sich den leider total misslungenen Einstieg weg, dann ist das Gedicht ganz ok, obwohl es einen latenten Sozialarbeiterduft nicht ganz abstreifen kann.Die Bilder sind teilweise zu pathetisch, zu aufwendig. LG revilo

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Andere Dimension
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hallo preussenprinz

ich würde mich bei diesem gedicht ausschließlich auf das schicksal der kinder konzentrieren...denn die sind immer die dummen und grundsätzlich schuldlos. bei den alleinerziehenden müttern sieht das schon wieder ganz anders aus...da muss man das viel differenzierter betrachten...da hat vielleicht die hälfte das schicksal selbst zu verantworten und verdient deshalb auch kein mitleid.

zitat:

Ganz unten (ganz zerschlagen)
Lange gekämpft
Müde geworden


vielleicht ist sie ja ganz unten...weil sie eben NICHT gekämpft hat...zb um die beziehung...ehe....?!?

"zerschlagen" passt auch nicht- wer sollte was zerschlagen haben?

Zitat:

Den Sinn verloren
Ausgebrannt

Den Sinn wofür? den Sinn wonach? Der Sinn bleibt grundsätzlich erhalten.

Zitat:

Kleine Hand streckt sich
Sucht dich
Du weinst
Nimmst sie
Und stehst auf

Zitat:

Nicht hoffnungsvoll nur Pflicht
Ein kleines Lächeln
Strahlt dich an
Neue Kraft keimt
Das es nicht gefriert

Ich würde das Gedicht aus der Perspektive des Kindes schreiben

Viele Grüße
A.D.

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Rhea_Gift
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Hi,

das zerschlagen erklärt sich mir schon, zerschlagen sein, ausgebrannt - finde aber, ganz unten sagt schon genug, schlage daher fast nur Kürzungen vor:



Ganz unten
zerschlagen

Kleine Hand streckt sich
Sucht dich
Du weinst
Nimmst sie
Und stehst auf -

Nicht hoffnungsvoll
nur Pflicht
Ein kleines Lächeln
Strahlt dich an

Kraft keimt
und wächst


LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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preussenprinz
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mit den dummen hast du leider recht. aus der sicht eines kindes habe ich aber schon eine variante gebastelt (kinderaugen).
hier geht es wirklich um die alleinerziehenden, die nicht zuerst zigaretten und alk kaufen. die wollen, aber eben auch an grenzen ihrer kraft stossen.

den sinn verloren
heißt, wofür der kampf jeden tag? man kann sich selber nichts leisten und trotzdem muss man zu den meisten wünschen des kindes auch nein sagen. keine perspektive da raus zu kommen, kein selbstwertgefühl, ziellos ...sinnlos.
eine denkspirale die wächst

ganz zerschlagen
der alltag drückt dich zu boden, jeden cent verplanen, trotzdem reichts nicht, das leben als ständige forderung irgendwas zu beantragen, zu bezahlen oder eben nicht, zu verzichten ...usw.

deshalb "lange gekämpft, müde geworden"

und deswegen mein vorschlag warum das alles, an was man sich aufrichten sollte, könnte, wie immer man will ...

rhea gift
dein minimalismus kommt mir eigentlich entgegen. in der regel liege ich auch auf der welle. hier wollte ich mal ein bisschen mehr ausholen ...:-))

revilo
damit wir uns nicht missverstehen, sehe ich wie du. ich mache nur einen unterschied. informationen zu einem thema sind keine gedichterklärung. es sind hintergrundinforma-tionen, die dem thema ein gewicht geben sollen, von dem ich annehme, dass es nicht so bekannt ist.

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