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Leselupe.de > Gereimtes
Gaukler und Wirt
Eingestellt am 17. 10. 2006 01:20


Autor
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Drake Falkon
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2006

Werke: 28
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„Kund tun will ich Euch meine Verse,
dies m├╝sst ich mit dem Mund tun
und dem Munde fehlt die Gerste.“


„War dies nicht schon eines Eurer Werke?
Bin ein Wirt, denkst nicht was ich merke!“


„Werter Herr, so gew├Ąhrt mir Bleibe,
gelohnt wird es Euch, werter Herr,
wenn ich Euch meine Fabeln zeige.“


„Erst verlangt Ihr Trank, nun noch Speise?
Viel Dank f├╝r einen Schwank, was meinste?“


„So lasset doch die Leut entscheiden.
Sprech ich schlecht, lasst mich fassen,
doch Zugabe gebt, wenn sie Euch treiben!“


„Nur f├╝r Euch das Beste, trinken die G├Ąste
und feiern ein Feste, sind f├╝r Euch die Reste.
Doch ruft mich dumm sein, drauf zu zahlen.“


„Schliefet Ihr ruhig, wenn k├╝hle K├Ąlte
meine Decke w├Ąre?“


„Schlafen w├╝rd ich ruhig in Ehre,
deckte Euch die kalte Erde.“


„Hart wie Euresgleichen, k├Ânnten wohl
nicht einmal Eichen sein. Nicht scheuchen,
bat ich schlicht. So schaff ich anderswo.“



„He da, Wirt“, sprach ein Mann,
„zum Zehnten ist's noch lang!
's f├╝llt sich schon die M├╝tz', mit Dank.“


„Dann bleib und freu uns, Gaukler, eben.
Wie die frommen Schauer entscheiden,
so werd ich's Euch geben.“


„Habt Dank und reines Gewissen!
An die Arbeit, teilt den Schank,
der Beifall wird in Ma├č gemessen.“

Wirt und Gaukler, gestern wie heute,
sehen sich gerne, dass wissen beide.
Doch schalkt es der Wirt, den Gaukler zu foppen,
denn am Gaukler ist es, die Wirtenm├Ąr zu toppen.

__________________
Nichts ist enger als die Realit├Ąt, der man sich unterwirft.

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TanjaF
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Drake Falkon,

ein ungew├Âhnliches Werk, das in dieser Art vielleicht selten hier zu finden ist. Und gerade das finde ich interessant! Ich bin gespannt darauf, bald mehr von Dir zu lesen.

Also herzlich willkommen in der Leselupe und Gr├╝├če von
Tanja

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Drake Falkon
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2006

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Hallo TanjaF,
danke f├╝r dein Interesse
Ich habe mehrere "mittelalterliche" Texte und noch viel anderes Zeug.Ich werde bestimmt in den n├Ąchsten Tagen wieder etwas ver├Âffentlichen.

Ich w├╝nsche einen sch├Ânen Tag noch!
Gru├č, Falkon.
__________________
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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Falkon,
schlie├če mich Tanja an: Klingt interessant.
Bisschen w├╝rde ich an deiner Stelle noch mal dr├╝ber gehen, stellenweise wirkt es auf mich etwas schwer verst├Ąndlich (was nicht allein an der gewollt altert├╝mlichen Sprache liegen d├╝rfte); auch ein paar Tipp- oder Rechtschreibfehler sind noch drin.
LG Mel

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Drake Falkon
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2006

Werke: 28
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Die Rechtschreibfehler sind ein gro├čes Problem bei mir......
Dass es schwer verst├Ąndlich ist, ist nicht unbedingt ungewollt.
Die S├Ątze beziehen sich teilweise nicht direkt auf das zuvor Gesagte, sondern auf dessen Wirkung.
Beispiel:

Gaukler:

„Kund tun will ich euch meine Verse,
dies m├╝sst ich mit dem Mund tun
und dem Munde fehlt die Gerste.“


der Wirt sagt:

„War dies nicht schon eines Eurer Werke?

und bezieht sich damit auf den, seiner Meinung nach, auswendig gelernten Spruch des Gauklers(dessen Vers) um mitzuteilen, dass dieser etwas f├╝r seine Dienste haben m├Âchte.


Bin ein Wirt, denkst nicht was ich merke!“

Dem Wirt, der schon viele bettelnde Gaukler gesehen hat, l├Ąsst sich nicht f├╝r dumm verkaufen und sagt das auch dem Gaukler.

Ich erkl├Ąre gerne alle weiteren Zusammnh├Ąnge, aber an dieser Stelle soll es erst einmal reichen.

Gru├č und Dank,
Falkon
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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo,
ja, das hab ich schon verstanden, allerdings erst beim zweiten Mal Lesen. Macht nichts, in so einen Stil muss man sich ja erst mal einlesen.
Kleiner Tipp: "gew├Ąhrt mir Bleibe" schreibt man mit "├Ą".
LG Mel

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