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Leselupe.de > Ungereimtes
Geborgen in alle Ewigkeit
Eingestellt am 06. 01. 2011 19:48


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Elmar Feische
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2001

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Geborgen in alle Ewigkeit

Ich bin jetzt in der gl├╝cklichen Lage,
eine Ewigkeit Zeit zu haben.
Gleich als ich dort ankam, wo ich jetzt bin,
musste ich das Wort ÔÇ×ZeitÔÇť vergessen.

Zeit l├Ąuft ab und wenn sie abgelaufen ist,
hat sie keine Bedeutung mehr.
Alles ist anders ohne Zeit.
Es gibt kein heute, kein morgen, kein gestern,
kein letztes Jahr, kein fr├╝her.
Es gibt keinen Tag, keine Nacht, keinen Morgen.

Ich bin gegangen aber, bitte,
f├╝llt meinen Platz nicht mit Leere.
Ich bin nur an einem anderen Ort,
aber das, was mir wichtig war, lasse ich bei euch zur├╝ck.
Ich mache mir weiter Sorge um euch
und ich bin f├╝r euch da, wenn ihr mich braucht.

Sucht nicht nach meinen K├Ârper, der ist vergangen.
Nehmt daf├╝r meine Gedanken, die sind unverg├Ąnglich.
Vertraut auf meine Liebe, sie ist unendlich.
Trauert nicht zu lange um Verg├Ąngliches.

Schon, es war sch├Ân, sich anzusehen, sich zu ber├╝hren,
Kraft zu sch├Âpfen aus dem physischen Zusammensein.
Aber ist nicht auch das Gemeinsamkeit:
Ihr schlie├čt die Augen, Dunkelheit kommt ├╝ber euch
und nach einer Zeit wird es wohltuend still.
Dann beginnt die Stille zu sprechen, zu Euch.

Irgendwo in dieser Stille bin ich, k├Ârperlos, aber sehr pr├Ąsent,
teile mit euch eure t├Ąglichen Probleme und Sorgen.
Ladet eure Last ab auf mich,
ich kann sie jetzt tragen.
Es ist eine Gnade, nicht mehr da zu sein
f├╝r irdische Probleme.

Ich bin euch vorausgegangen ans andere Ufer.
Ich habe die Segel gesetzt und die Winde der Ewigkeit
haben mich an die Str├Ąnde des unendlichen Gl├╝cks geweht.
├ťber mich senkt sich die Ruhe wie ein Kissen,
weich, warm und - anpassbar an meine innersten W├╝nsche.

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