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Leselupe.de > Ungereimtes
Geburt
Eingestellt am 12. 05. 2009 11:11


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
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Geburt



Liebe, gebÀre mich neu
noch einmal
so wie du kannst
so wie ich bin

die Nacht ist tief
die Nacht ist still
es tropft Blut von ihren Lippen
ganz schwarz
ihre Augen sind zwei tiefe Löcher
die Nacht sticht wie ein Messer
in meine Brust

draussen fÀhrt laut die Strassenbahn
vor mir steht ein alter Tisch
ein Bein wackelt
darauf drei BĂŒcher
und ein paar Blattpapier
die DĂ€mmerungsfee singt vor meinem Fenster
ihre letzten Lieder
und an der Wand hÀngt der Liebeskummer
dessen Namen ich auf meinem Stirn schrieb

Liebe, gebÀre mich neu
ich wurde in dieser Nacht exkommuniziert
mein Herz brennt wie die Hölle
es ist ein rebellisches LĂ€stermaul
es gibt keine Ruhe
mir gegenĂŒber sitzt der Teufel
in seiner Hand sind die Gebetsketten
insgesamt einunddreissig Glasperlen
er zÀhlt sie geduldig

-schlaf gut mein Engel, schlaf gut-

Liebe, gebÀre mich neu
meine Lippen und Zunge schmecken nach Wein
der Geliebte ist schon lange fort
es geht mir nicht gut
mein Horizont sind zwei Linien
zwei Richtungen
quer ĂŒber die Welt

Liebe, gebÀre mich neu
bevor ich mich verrecke
bevor die Zeit zu Ende geht...





__________________
Wir mĂŒssen lieben, bevor es zu spĂ€t ist.

Version vom 12. 05. 2009 11:11
Version vom 12. 05. 2009 11:51
Version vom 12. 05. 2009 12:18

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Duisburger
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Hallo Meral,

leider habe ich, wie auch hier, festgestellt, dass die mangelhafte und in Teilen auch sinnentstellende (weil falsche) Übersetzung viel von der Wirkung deiner Werke aufzehrt.
Du solltest deine Werke von jemanden Übersetzen lassen, der sowohl die tĂŒrkische wie auch die deutsche Sprache einwandfrei beherrscht.
Ich versuche mich mal an deinem Werk und "verbessere" so, wie ich meine, dass es wohl im tĂŒrkischen Orginal gemeint war.

Liebe, gebÀre mich neu
einfach (immer?) wieder (noch einmal?)
so wie du kannst
so wie ich bin

die Nacht ist tief
die Nacht ist still
es tropft Blut aus (von?) ihrern Lippen
ganz schwarz
ihre zwei Augen sind zwei tiefe Löcher
die Nacht sticht sich wie ein Messer
ins meine BrustgefÀss

draussen fÀhrt laut die Strassenbahn
vor mir steht ein alter Tisch
ein Bein von ihm wackelt
auf dem darauf liegen drei BĂŒcher
und ein paar Blatt Papier
die DĂ€mmerungsfee singt vor meinem Fenster
ihre letzte Lieder
und an der Wand hÀngt der Liebeskummer
dessen Namen ich auf meinem Stirn schrieb

Liebe, gebÀre mich neu
ich wurde in dieser Nacht exkommuniziert
mein Herz brennt wie die Hölle
es ist ein rebellischer LĂ€stermaul
es gibt keine Ruhe
mir gegenĂŒber mir sitzt der Teufel
in seiner Hand sind die Gebetsketten
insgesamt einunddreissig Glasperlen
er zÀhlt sie um Geduld herum geduldig

-schlaf gut mein Engel, schlaf gut-

Liebe, gebÀre mich neu
meine Lippen und Zunge riechen schmecken nach Wein
der Geliebte ist schon lange fort
ich bin im schlechtesten Zustand es geht mit nicht gutin
meinem Horizont sind zwei Linien
zu zwei Richtungen
quer ĂŒber die Welt
hin und her

Liebe, gebÀre mich neu
bevor ich mich verrecke
bevor die Zeit zu Ende geht...


Leibe Meral, ich hoffe, ich habe mich da nun nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und bin die mit dieser Überarbeitung zu Nahe getreten.
Hier noch einmal in der Überarbeitung:

Liebe, gebÀre mich neu
noch einmal
so wie du kannst
so wie ich bin

die Nacht ist tief
die Nacht ist still
es tropft Blut von ihren Lippen
ganz schwarz
ihre Augen sind zwei tiefe Löcher
die Nacht sticht wie ein Messer
in meine Brust

draussen fÀhrt laut die Strassenbahn
vor mir steht ein alter Tisch
ein Bein wackelt
darauf drei BĂŒcher
und ein paar Blattpapier
die DĂ€mmerungsfee singt vor meinem Fenster
ihre letzte Lieder
und an der Wand hÀngt der Liebeskummer
dessen Namen ich auf meinem Stirn schrieb

Liebe, gebÀre mich neu
ich wurde in dieser Nacht exkommuniziert
mein Herz brennt wie die Hölle
es ist ein rebellischer LĂ€stermaul
es gibt keine Ruhe
mir gegenĂŒber sitzt der Teufel
in seiner Hand sind die Gebetsketten
insgesamt einunddreissig Glasperlen
er zÀhlt sie geduldig

-schlaf gut mein Engel, schlaf gut-

Liebe, gebÀre mich neu
meine Lippen und Zunge schmecken nach Wein
der Geliebte ist schon lange fort
es geht mir nicht gut
mein Horizont sind zwei Linien
zwei Richtungen
quer ĂŒber die Welt

Liebe, gebÀre mich neu
bevor ich mich verrecke
bevor die Zeit zu Ende geht...


lg
Uwe


__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Duisburger
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Hallo Meral,

freut mich, dass ich helfen konnte. Ich werde mich heute Abend noch mit dem Inhalt beschĂ€ftigen, mochte jedoch jetzt schon eine Stelle heraus zitieren, die mir besonders gefiel und fĂŒr sich schon eine komplettes StĂŒck hervorragende Lyik ist.

Liebe, gebÀre mich neu
ich wurde in dieser Nacht exkommuniziert
mein Herz brennt wie die Hölle
es ist ein rebellischer LĂ€stermaul
es gibt keine Ruhe
mir gegenĂŒber sitzt der Teufel
in seiner Hand sind die Gebetsketten
insgesamt einunddreissig Glasperlen
er zÀhlt sie geduldig

Sehr schön.

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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MarenS
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Liebe Meral,

noch ein paar Kleinigkeiten, die Duisburger im Arbeitseifer ĂŒbersah:


Geburt

Liebe, gebÀre mich neu
noch einmal
so wie du kannst
so wie ich bin

die Nacht ist tief
die Nacht ist still
es tropft Blut von ihren Lippen
ganz schwarz
ihre Augen sind zwei tiefe Löcher
die Nacht sticht wie ein Messer
in meine Brust

draussen fÀhrt laut die Strassenbahn
vor mir steht ein alter Tisch
ein Bein wackelt
darauf drei BĂŒcher
und ein paar Blattpapier
die DĂ€mmerungsfee singt vor meinem Fenster
ihre letzten Lieder
und an der Wand hÀngt der Liebeskummer
dessen Namen ich auf meinem Stirn schrieb

Liebe, gebÀre mich neu
ich wurde in dieser Nacht exkommuniziert
mein Herz brennt wie die Hölle
es ist ein rebellischers LĂ€stermaul
es gibt keine Ruhe
mir gegenĂŒber sitzt der Teufel
in seiner Hand sind die Gebetsketten
insgesamt einunddreissig Glasperlen
er zÀhlt sie geduldig

-schlaf gut mein Engel, schlaf gut-

Liebe, gebÀre mich neu
meine Lippen und Zunge schmecken nach Wein
der Geliebte ist schon lange fort
es geht mir nicht gut
mein Horizont sind zwei Linien
zwei Richtungen
quer ĂŒber die Welt

Liebe, gebÀre mich neu
bevor ich mich verrecke
bevor die Zeit zu Ende geht...

Die schrĂ€g geschriebenen Worte wĂŒrde ich weglassen...deine Entscheidung.

Dir liebe GrĂŒĂŸe von Maren

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MarenS
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Ohje, liebe Meral,

ich hĂ€tte da wohl besser geschrieben was ich meinte. Die roten Buchstaben mĂŒssen weg. Das blaue hast du ja perfekt ergĂ€nzt.

Liebe GrĂŒĂŸe von Maren

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