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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Gedanken auf der Reise
Eingestellt am 25. 09. 2006 11:09


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piccola stella
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2003

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Gedanken auf der Reise

Als er am ICE-Gleis auf den Wagenstandsanzeiger schaute, bemerkte er einen sinnlich Duft neben sich. Er schaute kurz zur Seite und sah eine aufregende Frau, die ebenfalls auf die Anzeige blickte. Ihr langes schwarzes Haar gl├Ąnzte in der Sonne. F├╝r einen kurzen Moment trafen sich ihre Blicke und er hatte das Gef├╝hl, in ihren dunklen Augen zu versinken.

Vielleicht w├╝rde sie ja im Zug in seiner N├Ąhe sitzen. Die Fahrt von K├Âln nach Frankfurt dauerte lang genug, um ins Gespr├Ąch zu kommen. Er blickte ihr nach, wie sie ein St├╝ck ├╝ber den Bahnsteig ging. Sie war vollschlank, aber nicht dick. Ihr schwarzer Rock endete ein paar Zentimeter ├╝ber ihren Knien und betonte ihre wohlgeformten Beine und den runden Po. Wenn sie sich gleich umdrehte und zur├╝ckkam, w├╝rde er sie sofort ansprechen, nahm er sich vor.

ÔÇ×Achtung, der ICE Nr. 621 von Hamburg nach Frankfurt, planm├Ą├čige Abfahrt um 16:43 Uhr wird voraussichtlich 30 Minuten sp├Ąter hier eintreffen.ÔÇť Er sah in ihre Richtung. Sie hatte sich auf eine Bank gesetzt und ihren Blazer ausgezogen. Sie trug eine rote Bluse die ihre ├╝ppige Figur so gut betonte, dass ihm fast der Atem wegblieb. Versteckt hinter den dunklen Gl├Ąsern seiner Sonnenbrille konnte er den Blick nicht von ihr abwenden. Diesen schlanken Hals w├╝rde er gerne z├Ąrtlich k├╝ssen. Ihre Bluse war gerade nur soweit zugekn├Âpft, dass man zwar nicht sehen, aber wenigstens erahnen konnte, welche Pracht sich darunter verbarg. In Gedanken war er mit ihr alleine und ├Âffnete langsam einen Knopf nach dem anderen und sah einen schwarzen Spitzen-BH, der mehr zeigte, als er verbarg.





In seiner Fantasie ├Âffnete er auch den letzten Knopf und seine H├Ąnde ertasteten ihre prallen Br├╝ste durch seidigen Stoff. In seinen Gedanken zog er die Bluse ├╝ber ihre Schultern und lies sie zu Boden gleiten. Er stellte sich vor, wie der schwarze Stoff unter seiner Ber├╝hrung knister w├╝rde und dass er zwei zarte Knospen f├╝hlte, die gr├Â├čer und h├Ąrter w├╝rden, wenn seine Lippen sie z├Ąrtlich durch den Stoff ber├╝hrten.

ÔÇ×Achtung, der ICE Nr. 621 von Hamburg nach Frankfurt, planm├Ą├čige Abfahrt um 16:43 Uhr wird voraussichtlich 30 Minuten sp├Ąter hier eintreffen.ÔÇť Diese qu├Ąkende Stimme holte ihn f├╝r einen kurzen Moment aus seinem Tagtraum. Immer noch sa├č die Frau, die in seinem erotischen Tagtraum die Hauptrolle spielte, auf der Bank, die Beine kokett ├╝bereinandergeschlagen. Er stellte sich vor, dass seine H├Ąnde z├Ąrtlich ihre Fesseln ber├╝hrten. Sogar im Traum lie├č die Ber├╝hrung der Nylons einen kurzen Schauer ├╝ber seine Haut jagen. Dann tr├Ąumte er davon, dass seine Hand langsam an der Innenseite ihres Schenkels nach oben wandern w├╝rde. Nat├╝rlich trug eine so erotische Frau keine Strumpfhosen und er sp├╝rte in seiner Fantasie den Rand der Str├╝mpfe, die in schwarzen Strapsen endeten. Seine Hand hatte gerade das Ende des Oberschenkels erreicht und wollte zart ihren Slip ber├╝hren, als er wieder unsanft aus seinem Traum gerissen wurde.

ÔÇ×Es f├Ąhrt ein der versp├Ątete ICE Hamburg-Frankfurt, planm├Ą├čige Abfahrt 16:43 Uhr. Bitte Vorsicht bei der Einfahrt des Zuges.ÔÇť Als er Zug hielt verlor er sie im Gew├╝hl der vielen aus- und einsteigenden Reisenden aus den Augen. Sein Blick wanderte nerv├Âs den Gang hinauf und hinunter. Wo war sie eingestiegen? Fast zuf├Ąllig sah er aus dem Fenster. Da stand sie, direkt vor seinem Abteil. Ihre Augen strahlten und sie l├Ąchelte. Dann sah er den Mann, den sie abholte und der sie z├Ąrtlich umarmte und leidenschaftlich zu k├╝sste.

Der einsame Reisende lie├č sich entt├Ąuscht in seinen Sitz fallen. Dann l├Ąchelte er still vor sich hin. In ungef├Ąhr drei Stunden w├╝rde er die Wohnungst├╝r aufschlie├čen. Und er wusste, dass die sch├Ânste Frau der Welt ihn nicht nur mit einem wunderbaren Abendessen ├╝berraschen w├╝rde. In Gedanken sah er sie in ihrem blauen engen Kleid, das ihre schlanke Figur betonte und so wunderbar zu ihren blonden Haaren passte. Er war gespannt, was sie diesmal f├╝r ihn darunter trug und er wusste, dass es wieder einmal eine unvergessliche Nacht werden w├╝rde....

__________________
Die Liebe macht aus einem gew├Âhnlichen Leben ein M├Ąrchen.

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Law
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Piccolina,

mir gef├Ąllt die geschichte so gut, weil Law genau so mit dem ICE von K├Âln nach Frankfurt reist. Aber ich h├Ątte sie zu einer dieser superleckeren scharfen Curry Krakauer eingeladen und ihr schon mal ne Halbe stunde den Hof gemacht, bis der Zug eingefahren w├Ąre und dann ja dann h├Ątte Law gesacht, typisch Law kaum ist sie da kommt der Mann. Aber was er da zuhause hat ist doch auch nicht ├╝bel. Komisch das Du als Frau sowas schreibst weil das sind eher M├Ąnnerphantasien.

Wegen mir h├Ątte es ruhig noch was erotischer sein d├╝rfen.

LG
Law

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HKunert
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo,
der Text greift einen netten Tagtraum auf. Ihm fehlt aber ein Bisschen die n├Âtige Spannung. Ich nehme dem Text nicht recht ab, dass in ihm eine halbe Stunde vergangen sein soll - daf├╝r m├╝ssten die Fantasien noch feiner ausgeformt werden. Und was vielleicht auch mehr Lebendigkeit in den Text bringen w├╝rde: Der Mann k├Ânnte Zeichen an der Frau wahrnehmen, die irgendwie darauf hindeuten, dass sie mit ihm flirtet - M├Ąnner bilden sich sowas ja gern mal ein:-). Dann w├Ąre der ├ťberraschungseffekt am Schluss noch gr├Â├čer.
Weiter viel Spa├č beim Schreiben w├╝nscht,
Heiko

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Piccola Stella,

ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, die ich wie folgt kurz abhandeln m├Âchte:

quote:
Er stellte sich vor, wie der schwarze Stoff unter seiner Ber├╝hrung knistern w├╝rde, und dass er...

quote:
ÔÇ×Achtung, der ICE Nr. 621 von Hamburg nach Frankfurt, planm├Ą├čige Abfahrt um 16:43 Uhr, wird voraussichtlich 30 Minuten sp├Ąter hier eintreffen.ÔÇť

quote:
Nat├╝rlich trug eine so erotische Frau keine Strumpfhosen, und er sp├╝rte...

quote:
Als er Zug hielt, verlor er sie im Gew├╝hl der vielen aus- und einsteigenden Reisenden aus den Augen.

quote:
Dann sah er den Mann, den sie abholte, und der sie z├Ąrtlich umarmte und leidenschaftlich zu k├╝sste.

Alles wirklich nur Kleinigkeiten, sicher nicht alle, nur die, die mir beim Lesen aufgefallen sind.

Dass Du als Frau die Sicht eines m├Ąnnlichen Protagonisten w├Ąhlst, finde ich nicht so ungew├Âhnlich wie Law. Dein Text liest sich fl├╝ssig, aber mir fehlt irgendwie der besondere Kick. Ich empfinde Deinen Text als ein bi├čchen blutleer, sicher k├Ânntest Du noch mehr aus dem Thema herausholen. Vielleicht hilft es, wenn Du ein wenig mehr in die Details gehst?

Freundliche Gr├╝├če von no-name.

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