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Leselupe.de > Gereimtes
Gedanken über Europa
Eingestellt am 05. 04. 2009 10:54


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helmut ganze
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Mar 2009

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Die Europäische Union

EU, die Europäische Union,
mit Sitz in Straßburg und in Brüssel,
geht in der Tat seit langem schon
dem Volk gewaltig auf den Rüssel.

Fernab vom Atem dieser Welt,
in vollklimatisierten Räumen,
entscheidet über Gut und Geld
was Bürokraten sich erträumen.

Was wird nicht alles reguliert,
in Normen lebensfern gegossen,
so mancher fühlt sich stranguliert,
Verständnis ist hier ausgeschlossen.

Ob Salatgurke, Frühstücksei,
ob Gulasch, aufgewärmt gegessen,
selbst bei Bananen, krümmungsfrei,
war man vom Regulierungswahn besessen.

Denn alles, was uns Freude macht,
all das, was Menschen treiben,
wird unbedingt und unbedacht
vernormt, darf nicht so bleiben.

Doch wenn sich Völker Vis a Vis
die Köpfe blutig schlagen,
da geht man furchtsam in die Knie,
hat dazu nichts zu sagen.

Derweil beschließt die Union,
Glühbirnen zu verbieten.
So also sieht ihr Beitrag aus
für Umwelt, Volk und Frieden.

Hier zeigt sich wieder unverblümt,
dass Aktionismus waltet
und man Gesetze, gut beschirmt,
nach Gutsherrnart gestaltet.

Das muss sich ändern, unbedingt,
Europa braucht Vertrauen
in die EU, damit`s gelingt ,
die Welt neu aufzubauen.


Heidenau, den 29. 01. 2009

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
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Wieder, lb. Helmut,

eine Wiederholung aller Vorurteile über Europa in holpernden Reimform mit Metrenwechseln vorgetragen. Diese Art von Quasipolitlyrik ist nicht wirklich faszinierend.

Mich langweilt sie erheblich, zumal das auch kürzer und prägnanten ginge, entweder mit der nötigen satirischen Schärfe oder dem Schmiss der Bänkellyrik voller praller Bilder, die einen schon wegen der Wortspiele zum Lachen bringen.

Quasipolitlyrik gehört in den Bereich der Betroffenheitslyrik, die, weil die Wut nicht verarbeitet ist, den Autor befreit, aber den Rest der Welt eher abstößt. Diese Art von Gedichten taugt eigentlich nicht zur Veröffentlichung. Erst wenn das Thema hinreichend distanziert und pointiert angegangen wird, kann evtl. aus dem Ärger Kunst entstehen. Dies hier ist meiner Ansicht nach keine.

Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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