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Leselupe.de > Kurzprosa
Gedanken vom Sein
Eingestellt am 16. 03. 2004 13:02


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Nike
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2004

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Gedanken vom sein, vom nicht sein, vom werden, vom verkommen.
Gedanken, die nicht in diese Welt gehören, oder doch?
Vielleicht gerade dann.
Was wird kommen, was wird gehen, was bleibt stehen, was bleibt unendlich?
Wenn man sich finden will, steht man vor dem Abgrund.
Der Abgrund der Unendlichkeit – der Tiefsinnigkeit.
Man verzweifelt, wird gepeinigt, spürt den Wahnsinn und am Ende hat man sich selbst gequält.
Dinge strömen an die Oberfläche, die man nie wissen wollte, die keinen Sinn ergeben, die dunkel sind.
Dinge, die man nie mehr los wird.
Sie beherrschen von nun an alles.
Man wird sie nicht mehr los, so schnell man auch rennt.
Man setzt sich in eine dunkle Ecke, möglichst, dass niemand Sie sieht, denkt über kommendes, gegangenes, stehen gebliebenes, unendliches nach.
Es wird einem nicht klar, was geschehen ist.
Es wird nur klar, dass etwas geschehen ist.
Geschehen ist das, was nicht oft geschieht – man versuchte Sinn zu finden in allem, was man tut.
Der Sinn bleibt verborgen, versteckt sich, macht sich unsichtbar.
Wenn man wieder an die Oberfläche will, sieht man, wie gross und unendlich die Tiefsinnigkeit ist.
Die Oberfläche ist hell, strahlt weiss und blendet, aber das Gegenteil holt sich das Licht der Oberfläche, damit man genügend sieht.
Die Tiefsinnigkeit hat einen gefesselt und man kann nie wieder entrinnen.
Man versteht keinen anderen Menschen mehr, man versteht sich selber nicht mehr und man will es nicht verstehen, denn Menschen sind blind.
Um ihre Augen zu öffnen müssen sie alle in der Tiefsinnigkeit versinken.
Sie müssen verzweifeln, gepeinigt werden, den Wahnsinn spüren und sich selber quälen.

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