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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Gedanken zum Thema Tod
Eingestellt am 26. 06. 2005 21:15


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Sun Kiss
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jun 2005

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Meine Gedanken zum Thema ÔÇ×Leben, Tod, Leben nach dem TodÔÇť

Es gibt kaum ein Thema, dass so angst- und tabubesetzt ist, wie der Tod.
Doch betrachtet man das Leben neutral, ohne Vorurteile und eigene Interessen, erkennt man, auf was alles hinauslaufen wird, dass die eigenen Werte und Vorstellungen f├╝r die Zukunft, das eigene ÔÇ×IchÔÇť verg├Ąnglich sind und dass sich alles an einem Punkt treffen wird.
Doch ob es sich lohnt auf diesen Punkt hinzuarbeiten, zu k├Ąmpfen, zu entbehren, schlicht und einfach zu leben?
Wie ist meine Einstellung zum Thema Tod?
Ich kann ehrlich zugeben: Ich habe Angst zu sterben, und ich glaube nicht, dass es f├╝r mich jemals einen Zeitpunkt geben wird, in dem diese Angst vollkommen erloschen ist.
Ich denke, diese Angst vor dem Tod ist gerechtfertigt, denn keiner wei├č was danach kommt. Vielleicht h├Ątten wir nicht diese Angst, wenn wir w├╝ssten, was uns danach erwartet, denn dann w├Ąre der Tod ja gar nicht so schlecht.
Aber wahrscheinlich werden wir das auch nie erfahren, denn wer w├╝rde sich dann noch M├╝he beim Leben geben, oder ├╝berhaupt leben wollen? Denn dann w├Ąre es ja nicht mehr erschreckend oder ungewiss.
Doch von dem Leben Abschied nehmen zu m├╝ssen und alles zu verlieren, dass man je gehabt und geliebt hat: Das ist vielleicht noch viel schlimmer als der Tod selbst.
Warum ├╝berhaupt wird etwas geschaffen, gepflegt, umsorgt und aufgezogen wenn es am Ende doch wieder zerst├Ârt wird?
Irgendwo glaube ich, dass es eine Existenz nach dem Leben eigentlich geben m├╝sste, weil ich einfach nicht in meinen Kopf kriege, dass ich total verschwunden bin. Immer wenn ich dar├╝ber nachdenke, wie es w├Ąre, wenn ich ├╝berhaupt nicht mehr da sein w├╝rde, dann gelange ich an den Punkt, an dem ich merke, dass das einfach nicht m├Âglich ist. Was k├Ânnte denn auch schlimmer f├╝r die menschliche Egozentrik
sein, als die Erkenntnis, ausgel├Âscht zu sein? Das gesamte Erdendasein w├Ąre damit sinnlos.
Doch auch der Himmel ist f├╝r mich ein R├Ątsel. Auf der Erde gibt es f├╝r alles Positives auch eine negative Gegenseite. Ist es im Himmel so, als w├╝rde man die schlechte Seite einfach wegschneiden?? Und wie sieht die H├Âlle aus? Verlorene Gedanken in einem schwarzen Tal?
Die Nacht ist die Zeit der Ruhe, wo wir uns vom vergangenem Tag erholen. Ist dann vielleicht nicht der Tod das Ausruhen vom Leben?

Und ich k├Ânnte noch unz├Ąhlige Seiten mit meinen Gedanken f├╝llen, ich w├╝rde mich doch nur im Kreise drehen, denn was einem nach dem Leben erwartet, wei├č ich schlussendlich doch erst, wenn ich selbst tot bin.

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