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Leselupe.de > Ungereimtes
Gedankensplitter II
Eingestellt am 31. 10. 2004 10:47


Autor
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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

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Mir gehen die Haare aus und die Gedanken...

Das Lieblingsbier schmeckt abgestanden wie mein Leben
Ich h├Âre die neue Nick Cave CD und stelle fest
Dass mein Gott den Glauben gefunden und
Seine Melancholie verloren hat
Auf nichts ist Verlass, nur auf den Haarausfall
Und die Leere in mir
Vielleicht sollte ich den Sinn des Lebens suchen
Eine Kleinanzeige in die Zeitung setzen: Lebenssinn gesucht!
Aber dann k├Ąmen sie alle angerannt, diese Kr├Ąmer der Seele
Mit dem Wachturm in der Hand, Gurus und Yoga-Meister
Die, in grauen Anz├╝gen, mit den Bertelsmann-Lexika in H├Ąnden:
Wenn nicht hier drinnen, wo denn?
Die Gurus: In der Mitte findest du den Sinn
Und die Yogas: Im K├Ârper ist alles Sein und Sinnen
Und die mit dem Wachturm schreien:
Des Teufels Werk ist dieses sich nicht finden k├Ânnen
Und erst die Vorwerk-VertreterÔÇŽund, und, und.
Nein, nein, nein. Verschont mich.
Was soll┬┤s. Dann halt eben weiter im gewohnten Trott.

Drau├čen...vor meinem Fenster
Steht ein vom Herbst skelettierter Baum
Ich schaue ihn an und denke f├╝r mich:
Mein Bruder...rufe laut:
Das wird schon wieder, mach dir mal keine Sorgen.

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Mein Bruder...rufe laut:
Das wird schon wieder, mach dir mal keine Sorgen.

Lieber Otto,

dieser Ausruf allein - an diesen "armen" skelettierten Baum - ist an feinsinniger Selbstironie nicht zu ├╝berbieten.

Ein Gedicht wie das Leben - einfach nur wahr.

LG
Sandra

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Betty Blue
Guest
Registriert: Not Yet

Die Sinnlosigkeit des Seins

Hallo Otto

Um die neue Nick Cave CD beneide ich dich (kann sie mir noch nicht leisten....smile)

Die Leere die du beschreibst kenne mehr, als mir lieb ist, aber die Suche nach dem Sinn des Lebens habe ich aufgegeben.

Zum Einen, weil es genauso abl├Ąuft, wie du es schilderst...jede Gruppierung versucht ihre ├ťberzeugung als einzige Wahrheit zu pr├Ąsentieren und zum Anderen, weil es einfach keinen Sinn gibt.

Aber es ist nicht leicht, diese "Sinnlosigkeit" zu akzeptieren...ebensowenig, wie den Haarausfall.

Wirklich tragisch ist es, wenn das Lieblingsbier nicht mehr schmeckt...vielleicht ist es dann an der Zeit, auf Wein umzusteigen...oder was H├Ąrteres :-)?

Und ich schlie├če mich Sandras Kommentar voll und ganz an....
Der Schlu├č deines Textes ist genial gew├Ąhlt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht dir

Betty Blue






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lapismont
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Hallo Otto,

der Herbst und Nick Cave, das f├╝hrt vielleicht wirklich unzweifelhaft zu einer Suche.
Gut beschrieben,

findet
lap
__________________
Kunst passiert.

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

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Hallo Otto,
ob die Haare gehen - kann ich nicht beurteilen.
Aber die Gedanken?! Da f├╝hrst Du Deinen Titel bestens ad absurdum.
Gef├Ąllt mir, dieser Text!
Wie gut man Ernst und Problematik, sogar Krise (Sinnkrise), die einen umtreiben, in Ironie verpacken und trotzdem ernsthaft verstanden werden kann!

Auf nichts ist Verlass, nur auf den Haarausfall
Und die Leere in mir


Am Ende die "rettende" Parallele zur Natur. Der Baum im sp├Ąten Herbst und Winter, ein Skelett - der Mensch erinnert das Fr├╝hjahr, findet den gedanklichen Neubeginn.

Zwei Winzigkeiten: W├Ąre statt der Markennennung nicht "Staubsauger-Vertreter" allgemeing├╝ltiger?
Und braucht es das "direkt" bei der Ortsangabe des Baums vorm Fenster?

Gr├╝├če vom Jongleur

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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

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Ich danke euch....

Nein..."direkt" braucht es nicht.

Alles Liebe Otto

Vergesst nicht...es herbstelt!

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