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Leselupe.de > Kurzprosa
Gedenkstunde an die Erinnerungen
Eingestellt am 12. 06. 2005 16:03


Autor
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Perlentaucherin
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2003

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Kommentare: 36
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Draussen im Wald im Verborgenen tief im Erdreich unter alten vertrockneten Bl├Ąttern, Wurzeln, K├Ąfern und Regenw├╝rmern ruhen sie, die Gebeine der verstorbenen Soldaten im Krieg.
Verstreut zwischen dem irdischen Leben.
Anonym, einsam, vergessen, modrig und por├Âs,
gespensterhaft am Leben.
Des Nachts h├Âren die Waldtiere ihre Klagelaute und antworten ihnen. Sage, Menschenskind, vernimmst du sie auch?
Die Erinnerung wird und kann nicht so schnell aus dem Ged├Ąchtnis der Menschheit gel├Âscht werden,
an den grausamen, erbarmungslosen und irrsinnigen Krieg.
Die Erde nimmt zur├╝ck, was sie gebar, Knochen werden zu Erde, Erde wird von neuen Lebensformen besiedelt, bis Gr├Ąser, B├Ąume, Pflanzen und Blumen oder vielleicht Hochhaussiedlungen ├╝ber den unsichtbaren Gr├Ąbern gewachsen sind.
Aber m├╝ssen die alten Erinnerungen nicht irgendwann einmal vor neuen Eindr├╝cken, Lebenserfahrungen weichen ?
Ruhelose, stetig herumirrende Geisterwesen h├Ârt ihr mich ? Es ist an der Zeit ! Sucht euren Frieden !
Es kann einen Neuanfang bedeuten, wie eine neuerbaute Br├╝cke, ├╝ber die, wir Menschenskinder, auf eine andere Seite zu einem anderen Ufer wandeln.
Manche jedoch, bleiben dort, wo die Erinnerungen begraben liegen !
Solange solche Menschen noch existieren ist die Welt doch noch in Ordnung und kann sich unbeschwert, sorgenfrei und schuldlos weiterdrehen oder etwa nicht ?
Was meint ihr dazu, ihr alten Erinnerungen ?

__________________
IE
"Genau in dem Moment,als die Raupe dachte,die Welt geht unter,wurde sie zum Schmetterling ."(Peter Benary)

Version vom 12. 06. 2005 16:03

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

.................


Die Erinnerungen schwirren f├╝r ewig im Universum,
und der Tod und die Liebe bringen sie uns immer wieder ins Ged├Ąchtnis
denke ich

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

...........................

dein text scheint mir ein wenig konfus liebe perlentaucherin.


"Aber m├╝ssen die alten Erinnerungen nicht irgendwann einmal vor neuen Eindr├╝cken , Lebenserfahrungen weichen ?"

diese Frage scheint mir ├╝berfl├╝ssig. wenn dann zum schluss vielleicht, wei├č auch nicht so recht.
schreib doch: Die alten Erinnerungen werden nicht vor neuen Eindr├╝cken und neuen Lebenserfahrungen weichen..."

auch glaube ich nicht dass die soldaten vergessen sind. von dir zum beispiel nicht.

"Manche jedoch ,bleiben dort , wo die Erinnerungen begraben liegen !"

personifizierst du hier die Soldaten mit 'Erinnerungen'?

weil du sie hier direkt ansprichst:

"Was meint ihr dazu , ihr alten Erinnerungen ?"

ich bin nich so fit in interpretieren, ich f├╝hle da nur eine Diskrepanz.

ansonsten find ich deine herangehensweise an dieses Thema gut.


tut mir leid dich mit meinem gef├Ąhrlichen Halbwissen zu besch├Ąftigen,
ich hoffe ich (wir) krieg(en) unterst├╝tzung.


gru├č


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Nicolas
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2004

Werke: 1
Kommentare: 18
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Ich bin auch nicht gerade ein guter Interpretator, aber einen Versuch ist es wert: Wenn die Erinnerung durch die Soldaten personifiziert werden, dann hab ich das ├╝berlesen und folglich nicht so verstanden.

Meine Meinung: Der Anfang ist sehr vielversprechend. Ab dieser Stelle finde ich es aber nicht mehr so gut: "Die Erinnerung wird und kann nicht so schnell aus dem Ged├Ąchtnis der Menschheit gel├Âscht werden ,/ an den grausamen , erbarmungslosen und irrsinnigen Krieg ."
Bis dahin h├Ârt sich das an wie die Stimme eines Propheten, dann versandet dieser Eindruck ein bisschen. Es fehlt irgendwie die Zielgerichtetheit und St├Ąrke des Erz├Ąhlers.

Deine Absatzsetzung ist r├Ątselhaft und will mir nicht so recht aufgehen, wie auch die Kommasetzung.

Nicolas

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jimmydean
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2005

Werke: 14
Kommentare: 41
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hallo perlentaucherin

ich glaube die frage des textes ist, ob erinnerungen zur├╝ckgelassen werden sollen, um einen neuanfang zu machen oder ob sie nicht vergessen werden sollen. So verstehe ich das,
"Aber m├╝ssen die alten Erinnerungen nicht irgendwann einmal vor neuen Eindr├╝cken , Lebenserfahrungen weichen ?
Ruhelose , stetig herumirrende Geisterwesen h├Ârt ihr mich ? Es ist an der Zeit ! Sucht euren Frieden !"

"Manche jedoch ,bleiben dort , wo die Erinnerungen begraben liegen !
Solange solche Menschen noch existieren ist die Welt doch noch in Ordnung und kann sich unbeschwert , sorgenfrei und schuldlos weiterdrehen oder etwa nicht ?"
Sonst w├Ąre das doch ein widerspruch. Pers├Ânlich glaube ich, dass es mit erinnerungen wie mit schmerz ist, zumindest mit schlechten Erinnerungen. Sie verblassen, da kann man machen was man will. Und sein wir doch ehrlich, in der Schule wird der Krieg auf Zahlen und Fakten reduziert, weit weg von den Menschen. Der Schrecken des Krieges verblasst sogar bei denen die ihn miterlebt haben und bei den generationen danach, ist der schrecken nur noch schwer vorstellbar. Ich meine das wirkliche ausma├č des grauens, wenn man mitten drin steckt.

gru├č
jimmydean

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Bluomo
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Perlentaucherin,

ich finde den Text pers├Ânlich nicht so gut, ehrlich gesagt. Ich will es kurz begr├╝nden- meine Meinung, und nur meine Meinung.

Einerseits beschreibst du hier die Knochen der Verstorbenen. Problematisch ist, dass du keine emotionale Verbindung zwischen deinem Leser und ihnen aufbaust- somit f├╝hlt der Leser nicht mit. F├╝r eine emotionale Verbindung m├╝sstest du die Knochen Individuen zuordnen, ihr Leiden/ Sterben einordnen,...

Andererseits deutest du dann diese Szene aus, wertest sie stark in eine bestimmte Richtung. Du hast keinen Text, der offen ist f├╝r Interpretationen, sondern diese Wertungen machen den Text zu einem Pamphlet deiner Meinung.

Oder um es anders zu sagen: du beschreibst hier nicht, und l├Ą├čt den Leser deuten, sondern erz├Ąhlst und wertest deine eigenen Worte aus.
Das mag ich pers├Ânlich nicht.

Gruss

Bluomo

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