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Leselupe.de > Gereimtes
Gedicht oder Rap?
Eingestellt am 27. 02. 2018 20:06


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Loridor
Hobbydichter
Registriert: Jan 2016

Werke: 11
Kommentare: 5
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ich sehe nur Drecksberichte
schreib in mei'm Bett Gedichte
doch ich werd nett verglichen
solle doch im Rap mitmischen

weil ich zum Übertreiben sehr neige
ich lege Wert drauf Reime zu zeigen
die ich dann bescheiden verzweige
nur um meine Zeit zu vertreiben

es ist wahr, Rap hat mich inspiriert
die Reime haben mir imponiert
Battle Rap hat mich transformiert
Empathie hat diese Verse formiert:

nur aus Spaß mal angenommen
dich werd ich noch dranbekommen
Blut ist an der Wand verronnen
dann hab ich den Kampf gewonnen

du hast es mir leicht gemacht
pass gut auf denn gleich geht's ab
du wirst windelweich geklatscht
und danach im Deich verscharrt

du kriegst von mir krasse Hiebe
du denkst das ist abgeschrieben
das sind von mir alles Triebe
Ruhm werde ich hart verdienen

ich weiß, ihr kennt mich nachdenklich
die Wut in diesem Part lenk ich
wer das nicht so mag - menschlich
doch ich bleibe smart - gÀnzlich

was noch kommt, ich bin gespannt
vielleicht werde ich ja bekannt
vielleicht habe ich mich verrannt
in jedem Fall - fĂŒhlt euch gedankt

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2296
Kommentare: 11353
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Ich gehe jetzt zunÀchst mal nicht auf den Inhalt ein, sondern nur auf die Form.
In den vorderen Versen gibt es einen Stilbruch.

Ab der zweiten Strophe bekommen die Verse rhythmische Spannung, die sich verstÀrkt.
Die erste fÀllt deutlich daneben.

Das ist mein Eindruck beim Lesen und Sprechen.

---
Inhaltlich ist es eine Dystopie (Antiutopie). Sie zeigt gesellschaftliche Prozesse und zeigt das Ich-VerstĂ€ndnis eines Psychopathen, der Ich-ErzĂ€hler ist Psychopath. (Nicht mit dem Autor verwechseln. Über den weiß ich nicht viel.)
Der Ich-ErzĂ€hler steht politisch rechtsextrem und ist AnhĂ€nger rechtsextremer Gewalt (was man an der spezifischen Verwendung des Wortes "Klatschen" bemerken kann). Er hat eine ĂŒberhöhte Meinung von sich selbst und betrachtet die anderen, insbesondere auch die Sexualpartner, als Dreckszeug, das im Sumpf versenkt werden soll.
Das Gedicht verwendet hier eine Reihe Klischees, Metaphern in der Art von "Kennings".
---


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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klaatu
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2017

Werke: 198
Kommentare: 336
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Im Grunde ist hier alles drin, was einen schlechten Rap ausmacht. Ein bisschen zu viel GrĂ¶ĂŸenwahn, ein paar diffuse Gewaltfantasien, dazu noch ein Hinweis darauf, wie smart man selbst doch ist und ein paar Fantastereien darĂŒber, dass man irgendwann mal groß raus kommt... Und das alles auch noch in einem furchtbaren Hausfrauen-Reimschema! Also ungefĂ€hr das, was sich ein Pubertierender unter intelligentem Rap vorstellt. Sorry, aber fĂŒr mich ist das weder Gedicht noch Rap.

LG
k

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