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Leselupe.de > Gereimtes
Gefängnis
Eingestellt am 19. 05. 2005 02:57


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j k
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Mein Gefängnis ist dein Herz.
Von Liebe ist hier nichts zu sehen.
Du ließest ein mich hier im März.
Jetzt im Mai sagst du ich müßte gehen.

Einen sah ich ich , kannte ihn vom sehen,
hatte Rosen in der Hand ,
genau vor deines Herzens Türe stehen ,
das auch gleich für ihn entflammt.

Trotzdem...
Von dir gehen werd´ ich nicht ,
Mußt schon das Herz aus dem Leib Dir schneiden.
Und wo? So frage ich dich dann ,
soll denn da der And´re dann bleiben?

__________________
"Sei Poet , benütz die Sprache als ein Federbrett.Spring einen Salto in die Alphabete.Zieh´ jeden Satz wie eine Flagge hoch." (André Heller)

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Udogi-Sela

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Von Dir gefangen?

Die Idee vom besetzten Herzen, in dem kein anderer mehr Platz findet ist ja ganz nett, aber die Aussage des Gedichts finde ich widersprüchlich.
Denn man ist nur so lange in einem Gefängnis, bis man daraus entlassen wird, in diesem Fall saß der Delinquent von März bis Mai. Was kann es schöneres geben, als aus einem Knast entlassen zu werden? Warum soll man in einer Zelle, in der von Liebe nichts zu sehen ist, auch noch freiwillig bleiben?
Hier kommt ein hartnäckiges, stures und letztendlich sinnloses Verharren eines Verstoßenen zum Ausdruck.
Ich würde eher mit schwarzem Sarkasmus zum Ausdruck bringen, froh zu sein, dass ich dem Gefängnis entkommen bin und dass der nächste arme Kerl ja seine Freude darin haben kann.

Herzlichst
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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j k
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Jaaa Udogi-Sela....

....du hast es doch erfasst...Du wusstest nicht von dieser Spezie Mensch????....vielen Dank und liebe Grüße...j k
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ganji
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hallo jk,
was hat Udogi-Sela erkannt?
das dein ganzer text widersprüchlich ist. etwas paradox in den gedankengängen..
oder sarkasmus, dann hättest du ihn viel deftiger herüber bringen müssen ( können) der text ( gedanken) laden dazu ein.
lg
ganji..

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j k
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Ich finde es....

...sehr stimmig!
Ein Mensch der nicht begreifen will, das es für den anderen einfach vorbei ist.Das es nur eine Liebelei war.
Wie Helmut Kohl damals sagte: "Ich geh´net!" ..Sturheit!
(Das ich H.K. mal im Zusammenhang mit meinen Gedichten erwähnen würde ,hätte ich auch nie Gedacht!)...Ich finde diesen leisen Sarkasmus in diesem Stück gerade gut!...finde auch, dass er sich gut "rausliest"....Vielen Dank und viele liebe Grüße an Dich...j k
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