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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Gefangen
Eingestellt am 12. 08. 2013 22:11


Autor
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hugocabanera
Hobbydichter
Registriert: Aug 2013

Werke: 2
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Eben sa√ü ich noch in meinem Auto. Ich unterhielt mich mit meinem Kumpel √ľber ein Computerspiel. Wir waren unterwegs zum Training.
Doch plötzlich bin ich hier.
Ich weiß nicht, wie ich hier hingekommen bin.
Ich lasse mich vom Wind treiben.
Wie ein Blatt, tr√§gt mich der Wind √ľber den Boden hinweg.
Ich fliege entlang der Landstraße.
Neben mir fährt ein Traktor.
Ich kann nicht lenken. Ich kann nicht kontrollieren, wohin ich getragen werde.
Opfer des Windes.
Gesteuert durch eine höhere Macht.
Ich versuche mich zu bewegen, allerdings drehe ich mich nur im Kreis.
Meine Flugbahn scheint vorgegeben.
Meine Bewegungen haben keinerlei Einfluss.
Ich f√ľhle mich Machtlos.
Wie gefangen in einem Zug, welcher gelenkt auf Gleisen, seinem Ziel entgegen fährt.
Ich bin unfähig auszusteigen.
Ich habe keine Wahl.
In dem nächstgelegenen Dorf, verlasse ich die mir vorbestimmte Bahn.
Der Wind lässt mich los.
Nun kann ich wieder meinen eigenen Weg bestreiten.
Die kleine Gemeinde kommt mir bekannt vor.
Doch etwas ist anders.
Alles ist verschwommen.
Ich möchte heim.
Trotz der Tatsache, dass ich den Ort kenne, weiß ich nicht wie ich heim komme.
Als hätte ich den Weg vergessen.
Aber wieso sollte ich ihn vergessen haben?
Ich erkunde die Umgebung.
Wenige Schritte entfernt, entdecke ich eine Anwohnerin.
Meine erste Frage ist, wie ich wohl wieder nach Hause komme.
Wie ich weg von hier komme.
Sie ist sehr hilfsbereit und will kurz eine Karte, von drinnen holen.
Aber ich habe ein unwohles Gef√ľhl.
Nach einiger Zeit kommt sie zur√ľck.
Sie dr√ľckt mir einen Zettel in die Hand.
Ich lese ihn.
Die Nachricht ergibt keinen Sinn.
Ich frage erneut. Wie komme ich weg von hier?
Sie zeigt auf ihre Handschrift.
\"Wie die anderen hier. Gar nicht.\"
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe.
Ich sehe Jesus mit zusammengefalteten Händen.
Erlöse und von dem Bösen.
Jesus gekreuzigt in der scheinenden Sonne.
Herrlichkeit in Ewigkeit.
Ich schreie.

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sharks.sharks
Hobbydichter
Registriert: Aug 2013

Werke: 1
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hallo.

Hat mir nicht gefallen, der text.
Die Prämisse ist zu einfach gestrickt.
Da ist ein Typ der stirbt, und das dann rausfindet, und dann sieht er jesus und schreit.
Ein Kumpel wurde eingef√ľhrt aber nie wieder erw√§hnt, und offenbar hatte der Protagonist einen autounfall.

Auch das mit der Anwohnerin wird sehr emotionslos gemacht ohne wörtliche rede, sondern die geht kurz rein, kommt mit ner karte raus wo was draufsteht, was sie dem mann auch in kurzen sätzen hätte sagen können (er wird nicht der erste sein, der fragt).

Dan danach plötzlich der jesus absatz, der offenbar mit der karte nix zu tun hat (keine wörtliche rede mehr) und irgendwie zusammenhanglos ist.

Das hat f√ľr mich ales einfach nicht gepasst.
Wenn schon alles komplett auf den twist am ende ausgelegt ist, also dass der mann tot ist, dann muss man das auch etwas spritziger präsentieren.

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