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Leselupe.de > Fantasy und MĂ€rchen
Gefangen
Eingestellt am 13. 11. 2016 17:30


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Helene Persak
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2016

Werke: 2
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SehnsĂŒchtig sieht der aus dem Fenster. Zum Mond hinauf, der die Nacht in dĂŒsteres Licht taucht.
Wie gerne wĂŒrde er jetzt draußen sein und darin wandeln. Im kalten Schein baden, unter den FĂŒĂŸen nur das kĂŒhle Gras.
Doch kann er nicht.
Der Blick verlÀsst den Himmel, gleitet in die Tiefe, sucht den Garten, den er so sehnlich vermisst. Der Boden ist nah. Nur ein Stockwerk entfernt liegt die ersehnte Freiheit und ist unerreichbar fern.
Mit leisen Seufzen lehnt Julien den Kopf an die Eisenstangen. Sie sind es, die ihn von der Außenwelt trennen. Die ihn nur einen Ausschnitt von dem zeigen, was er ersehend.
Gerade hat er gegessen und sitzt, wie jeden Abend, hier. Sehnt sich nach der Welt, die er nie mehr betreten darf. Die Familie wird ihn nie wieder aus diesen RĂ€umen lassen, das ist ihm bewusst.
Erinnerungen steigen hoch. Erinnerungen an Tage im Garten unter einem strahlenden Himmel. Tage voller Fröhlichkeit, Geborgenheit und Freiheit. Doch liegen sie schon lange zurĂŒck. So lange, dass selbst die Erinnerung an sie verblasst.
Nun sind ihm nur zwei Zimmer und die MĂ€nner, die ihm Essen bringen, geblieben. MĂ€nner, die nie ein Wort zu ihm sagen und seine ignorieren. Schweigen ist ein stiller Begleiter geworden.

Bis sie kam.
Suchend lĂ€sst er den Blick ĂŒber die Erde schweifen.
Zwar stehen ihm BĂŒcher und Schriften zur VerfĂŒgung, die ihm Gesellschaft leisten sollen, aber die, teilweise von ihm eigens verfassten Schriften können die Gesellschaft eines Menschen nicht ersetzen. Selbst wenn sie durch die Gitter getrennt ist und keine wirkliche NĂ€he ist. Selbst wenn sie am Boden steht, wĂ€hrend er hier oben sitzt. So ist sie mehr, als er seit Ewigem gehofft hat. Sie, Sarina, ist seine Sonne, im dunkel seiner NĂ€chte.
Einige Zeit lang besucht sie ihn mittlerweile schon und sie ist es, auf die er jetzt wartet.

Ein Huschen erregt seine Aufmerksamkeit.
Sarina. Sie muss es sein. Aufregung durchdringt die Lethargie, lÀsst das trÀge Herz gegen die Brust schlagen.
Ruhig liegt das Haus da, denn die Familie ist um diese Nachtzeit in ihren Betten.
Kein Laut ist zu hören, außer jenes, dass nur Sie sein kann. Ein Suchen in den BĂŒschen. Ängstlich lauscht er auf andere GerĂ€usche, doch das Haus bleibt still.
Dann, als er sich sicher ist, greift Julien zu der Lampe und blinkt zwei Mal mit dem Licht.
Mit stockendem Atem wartet er, ob es nicht ein Fehler war. Wartet, bis sie aus den BĂŒschen tritt. Erst als er ihren Schatten erkennt, ist es ihm möglich, wieder zu atmen.
Sie ist es.
Fröhlich, ganz ihrem Wesen gleich, winkt sie zu ihm hinauf. Doch sie blickt sich um und verschwindet wieder in die BĂŒsche.
Sein Herz stockt und will im nÀchsten Moment zerspringen.
Entsetzt springt er auf, umschlingt die GitterstÀbe mit einer Hand und streckt ihr die andere entgegen. Noch einmal lauscht er in das Haus, in die Nacht und kann doch nichts Falsches hören.
„Nein, bitte geh nicht,“ will er zu ihr schreien, doch ist die Gefahr zu groß gehört zu werden. So haucht er es nur in die Stille. „Wir sind alleine. Verlass mich nicht,“ fleht er sie, nur fĂŒr ihn hörbar, an.
Einsamkeit umklammert sein Herz, zwingt es zur Regungslosigkeit, und breitet KĂ€lte in ihn aus. EnttĂ€uschung liegt drĂŒckend auf ihn, macht die Arme, Schultern schwer und drĂŒckt ihn nieder.
Wie konnte sie ihn nur verlassen? Weiß sie nicht, wie viel sie ihm bedeutet? Wie viel ihm die gemeinsame Zeit bedeutet, so kurz sie auch ist?
Trauer lÀsst ihn seinen Blick senken, als eine erneute Bewegung neue Hoffnung in ihm weckt.
Sie kommt zurĂŒck. Sie hat ihn doch nicht verlassen.
Doch schon im nĂ€chsten Augenblick wird seine Aufmerksamkeit von ihrer Gestalt abgelenkt. Wird gefangen genommen von etwas, das Sarina bei sich hat. Schwer atmend und mit großem Rumoren zerrt sie es hinter sich her. Verwirrt beobachtet er sie, unfĂ€hig zu erkennen, zu erahnen, was hier vor sich geht.
Erst das Mondlicht, nah am Hause, offenbart ihm, was sie macht.
Eine Leiter ist es, die sie ĂŒber den Rasen, ĂŒber den Weg und an das Haus zerrt.
Angespannt lauscht Julien. Versucht zu hören, ob jemand aufgewacht ist. Doch Sarina ist zu laut, zu ungestĂŒm, um etwas anderes wahrnehmen zu können.
VerĂ€ngstigt, der LĂ€rm wĂŒrde die MĂ€nner alarmieren, will er zur TĂŒr hetzen. Doch wollen seine Finger ihm nicht gehorchen. Mit ganzer Kraft klammern sie sich an die StĂ€be fest.
So bleibt ihm nur, zu beobachten und hoffen. Beobachten, wie sie die Leiter hebt und ungeschickt gegen die Mauer fallen lÀsst und zu hoffen, dass die Bewohner tief schlafen.
Klar halt der Ton, von Metall auf Stein, ĂŒber den Garten hinweg. Wird nicht vom Wald verschlungen, sondern zurĂŒckgeworfen. Voller Angst verharren Beide, lauschen auf GerĂ€usche, die verraten, was geschehen wird. Doch, als der Klang verhallt ist und nur noch in seinen Ohren existiert, bleibt alles still.
Sarina beginnt die Leiter zu erklimmen, als Julien noch Ă€ngstlich lauscht. Beschwingt, so angefĂŒllt von Tatenddrang, ganz ihrem Wesen gleich, steigt sie empor zu ihm, bis ihr Kopf auf seiner Höhe ist.
Das erste Mal seit langem ist er jemandem so nah. Sein Herz stockt und scheint dann PurzelbĂ€ume zu schlagen. Fasziniert, betrachten sie einander fĂŒr einen Augenblick.

„Hallo du,“ haucht sie ihm entgegen. Das LĂ€cheln, das ihr Gesicht erstrahlen lĂ€sst, berĂŒhrt Juliens inneres. So lange schon ist es her, dass ihm die Sonne genommen wurde. Doch jetzt ist er sich sicher, sie wiedergewonnen zu haben.
Nur zögernd schafft er es, ihren Gruß zu erwidern. „Hallo Sarina.“
Vorsichtig, um den Traum nicht zu zerstören, streckt er die rechte Hand aus. Kurz bevor er die Absperrung durchbricht, stockt er jedoch.
Sein Blick sucht den ihren und taucht ein in Freundlichkeit und WĂ€rme. BestĂ€rkt davon, wagt er es, durch den Spalt nach ihr zu greifen. Als er ihre Wange berĂŒhrt, er seit ewiger Zeit wieder die WĂ€rme eines Körpers spĂŒrt, beginnt seine Hand zu kribbeln. Sanft schmiegt Sarina sich in seine Hand, lĂ€sst sich scheinbar von ihm tragen. Ein sanfter Hauch nur zeigt seine nachlassende Anspannung an.
Doch muss er sich nicht daran erinnern, dass sie in Gefahr sind. Viel zu oft schon wurde er kontrolliert. Viel zu oft aus seiner Lethargie gerissen, als die TĂŒr aufgestoßen wurde und sie nach ihm geschaut haben. Auch sie weiß es, hat er es ihr selbst erzĂ€hlt. Mehr als einmal musste sie sich, auf sein Warnen hin, schnell in den BĂŒschen verstecken.
Heute wird ihnen keine Warnung helfen.
Dennoch, als hĂ€tte die BerĂŒhrung etwas in Gang gesetzt, breitet sich warmes Kribbeln ĂŒber seinen Arm aus. Wandert langsam, so als wollte es den Weg genießen - oder DĂ€mme einreisen - in Richtung Kopf.
„Du bist leichtsinnig,“ tadelt er sie voller Sehnsucht. „Es ist gefĂ€hrlich. Wenn sie kommen, wo willst du Schutz finden?“ Seufzend, ohne den Blick zu unterbrechen, lĂ€sst sie ihren Kopf gegen die Stange sinken.
„Ich wollte dich endlich nĂ€her sehen. So oft bin ich her gekommen und nie konnte ich dich wirklich sehen. Konnte dich nie berĂŒhren. Heute wollte ich bei dir sein,“ gesteht sie ihm. „Sieh, ich hab dir etwas mitgebracht.“
Verwirrt blickt er das Ding an, dass Sarina aus ihrem Rucksack geholt hat.

„Was ist das?“
Ihr LĂ€cheln schwankt und etwas Trauriges huscht ĂŒber ihr schönes Gesicht, als sie ihn beobachtet.
„Das ist eine SĂ€ge,“ erklĂ€rt sie ihm. Du kannst damit die StĂ€be lösen.“ Als er sie weiterhin verwirrt ansieht, versucht sie, ihm zu erklĂ€ren:„Es wird Zeit dauern, aber wenn du zwei lösen kannst, dann bist du frei. Dann kannst du so leben, wie du willst. Du kannst die Sonne wieder sehen, zur Schule gehen oder all die Orte sehen, die du gerne besuchen willst.“ ErzĂ€hlt sie ihm begeistert von der eigenen Vorstellung.
Angesteckt von ihr, greift Julien nach der SĂ€ge, dreht sie in seiner Hand und weiß nichts damit anzufangen. Aufgeregt nimmt sie ihm die SĂ€ge wieder ab und hĂ€lt sie an eines der EisenstĂ€be.
„Hier, siehst du,“ vorsichtig macht sie einen Schnitt, um ihm zu zeigen, wie es geht. „Wenn du jede Nacht etwas sĂ€gst, bemerken sie es erst, wenn du schon lange nicht mehr hier bist. Verstehst du das?“
Neugierig betastet Julien die Wunde an seinem GefĂ€ngnis und das eigenartige Werkzeug. Denkt ĂŒber ihre Worte nach und die Möglichkeiten, die sich ihm dadurch eröffnen wĂŒrden.
„Aber, sie werden nach mir suchen,“ ist er sich sicher. „Sie werden mich nicht entkommen lassen.“ Traurig lĂ€sst er ab und blickt wieder zu ihr hoch.
„Julien,“ seufzt sie ebenso traurig, „Sie werden nichts machen können. Keiner weiß, dass es dich gibt. Sie haben es immer bestritten. Sie können nicht zur Polizei gehen.“ Erinnert sie ihn an die Male, die sie diese gerufen hat, und die doch wieder ohne ihn, gegangen sind. „Ich gebe dir Geld, damit wirst du mit dem nĂ€chsten Zug wegfahren. Sie werden dich nicht finden, vertrau mir.“ Wie gerne wĂŒrde er das - aber die letzten Zweifel, die letzten Ängste kann sie nicht verjagen.
Vorsichtig ergreift sie seine Hand, gleitet sanft darĂŒber, wĂ€hrend ihr Blick sie fixiert.
„In einem halben Jahr bin ich fertig mit der Schule und folge dir. Gemeinsam,“ so muntert sie ihn auf, „werden wir das schaffen,“ und wischt die letzten Ängste fort.
„Ja, ich versuche es,“ verspricht er ihr. Ihr LĂ€cheln, dass er erntet, scheint dem Kribbeln an stĂ€rke zu verleihen, es schneller voranzutreiben. Beginnt seinen Körper von unten aufzufĂŒllen und ihn wohlig schaudern zu lassen.
„Das ist gut, du wirst sehen, es wird funktionieren,“ versichert sie ihm. Ihre Hand gleitet, sicherer als seine, durch die StĂ€be und streift sachte seine Wange. SehnsĂŒchtig lĂ€sst er sich dagegen sinken. Will in ihre WĂ€rme sinken, ganz von ihr umschlossen werden. Aber, da wandert die Hand weiter, streicht durch seine Haare, bis sie am Hinterkopf angekommen ist. Der Duft, der ihn umspielt, lĂ€sst ihn noch tiefer in die BerĂŒhrung sinken. LĂ€sst ihn noch mehr in die Entspannung, in das WohlgefĂŒhl gleiten. Widerstandslos wird er von ihr nach vorne gezogen.
Zu ihrem strahlenden LĂ€cheln, zu ihrem zarten Duft.
Als seine Stirn die Gitter berĂŒhren, legen sich ihre Lippen sanft auf seine und lassen seinen Atem stocken. Nur fĂŒr einen Augenblick.
Das Kribbeln, dass schon fast sein Herz, seinen Verstand erreicht hat, explodiert in seinem Körper und lÀsst ihn handeln, bevor er denken kann.
Erst sein eigener Schrei, bringt ihm wieder die Kontrolle ĂŒber sich.
Doch es ist zu spÀt.

Entsetzt kann er nur mit ansehen, wie Sarina zu Boden fÀllt. Sie zieht einen roten Faden hinter sich her, der aus zwei kleinen Wunden an ihrem Hals entspringt. Ihre Augen, vor kurzem so froh und voller Kraft, blicken nun glanzlos und fragend zu ihm hinauf.
Lichter gehen an und LĂ€rm dröhnt wie Donner durch das Haus. Julien aber hat nur Augen fĂŒr Sarina, die wie in Zeitlupe noch immer fĂ€llt und alles kommt zurĂŒck.
Seine Mutter, die fĂŒr ihn gesorgt, sich um ihn gekĂŒmmert hat.
Mit ihr war er draußen in dem schönen Garten, unter der strahlenden Sonne. Mit ihr war er frei. Als die Zeit kam, da er ihrer Kontrolle entwachsen war, als er sich selbst gegen sie wendete, schloss sein Vater ihn hier ein.
Nicht einmal zu ihrer Beerdigung ließen sie ihn. Auch nicht zu Vaters, in einem anderen Leben, so kurz danach und doch so lange her, durfte er gehen.
Nun ist es wieder geschehen. Hier, in seiner Gefangenschaft. Er hat den einzigen Menschen getötet, der zu ihm stand. Der einzige Mensch, der ihm NÀhe und Zuneigung entgegenbrachte.
Die TĂŒr hinter ihm wird aufgerissen, MĂ€nner stĂŒrmen in sein Zimmer und greifen grob nach ihm. Sie zerren ihn mit sich, in sein Schlafzimmer. Widerstandslos - in seiner Trauer, seinem Schock gefangen - lĂ€sst sich Julien in den kleinen Raum stĂŒrzen, der seinen Schlaf vor der Sonne bewacht.
Als die TĂŒr zu dem fensterlosen Raum geschlossen wird, weiß er, dass sie erst wieder geöffnet wird, wenn sie Essen bringen. Er weiß, dass die MĂ€nner, die mĂ€nnlichen Nachfahren seiner Geschwister, ihn erst wieder rauslassen werden, wenn sie es fĂŒr richtig halten.
So, wie sie es schon seit Generationen machen.
Doch es ist ihm egal. Das Einzige, was ihn beschÀftigt ist seine Tat.
Den entsetzten Blick in die Dunkelheit gerichtet, gleitet er die Wand hinunter. Mit jedem Schlag seines, von Sarinas Blut genÀhrtem Herzen, driftet er mehr in die Verzweiflung. LÀsst sich von ihr umarmen und trösten.
Das einzige, was ihm nun noch bleibt, sind seine BĂŒcher und Schriften.
__________________
Die Geschichte ist das Wichtigste.
Die Rechtschreibung ist das, womit ich kÀmpfe, um diese aufzuschreiben.
schöne GrĂŒĂŸe Helene P.

Version vom 13. 11. 2016 17:30

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Norbert Söhl
Hobbydichter
Registriert: Oct 2015

Werke: 11
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Hallo Helene

Dein Text gefĂ€llt mir im Wesentlichen, weil er sehr sinnlich geschrieben ist. Viele Formulierungen gefallen mir sehr. Bei anderen wiederrum finde ich, das da mehr rauszuholen ist. FĂŒr einen hochwertigen Text legt man jeden Satz auf die Goldwaage und entfernt sich von gewöhnlichen Formulierungen, wie z. B. "fĂŒr Julian geht die Sonne auf", oder "viele Jahre spĂ€ter wurde er gelassen", "fröhlich, wie sie ist". Man kann das besser ausdrĂŒcken. Mit guter Wortwahl kĂ€mpft jeder Schriftsteller. Das macht dann den Zeitaufwand aus. Ich benutze deshalb hĂ€ufig "anderes Wort.de".

Das Thema gefÀllt mir, weil es gut umgesetzt ist. Ich habe allerdings ein Weilchen gebraucht, um zu erkennen, warum Sarina von der Leiter fiel. "Zieht einen roten >Faden< hinter sich.." hat mich da eher verwirrt. Wahrscheinlich handelt es sich doch eher um pulsierendes Blut. Und ein Faden aus zwei Wunden? Ich finde, einiges in der Geschichte lÀsst sich noch besser darstellen. Aber sie hat mir gefallen.





__________________
NS

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Helene Persak
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2016

Werke: 2
Kommentare: 40
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Hallo Norbert,

danke fĂŒr dein Kommentar und deine konstruktive RĂŒckmeldung.

quote:
FĂŒr einen hochwertigen Text legt man jeden Satz auf die Goldwaage und entfernt sich von gewöhnlichen Formulierungen, wie z. B. "fĂŒr Julian geht die Sonne auf", oder "viele Jahre spĂ€ter wurde er gelassen", "fröhlich, wie sie ist". Man kann das besser ausdrĂŒcken. Mit guter Wortwahl kĂ€mpft jeder Schriftsteller. Das macht dann den Zeitaufwand aus. Ich benutze deshalb hĂ€ufig "anderes Wort.de".

Oja, das hab ich auch bemerkt. Man mag es nicht merken, aber ich hab den Text vor mehr als 5 Jahr (ich kann nicht mehr genau sagen wann) geschrieben. Ich habe ihn immer wieder hervor geholt, ĂŒberarbeitet und war dennoch nicht wirklich zufrieden.

Die Seite "anderes Wort.de" kannte ich noch nicht. Dennoch habe ich auch schon selber immer wieder im Netz nach anderen Worten gesucht. Meist habe ich dann "Synonyme" eingegeben und einige Seiten durchsucht. Andererseits, seit ich mit Papyrus Autor arbeite, nutze ich auch sehr gerne die Integrierte Funktion. Leider ist diese nicht immer ausreichend.

Ich habe versucht den Text zu verbessern.
Jedoch, den Teil mit dem Blutfaden, fand ich recht schön. Auch, dass man darĂŒber nachdenken muss, was es ist. Hoffe den Leser damit etwas in Juliens Situation zu bringen, der in diesem Moment ja auch nicht weiß, was geschehen ist.
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Die Geschichte ist das Wichtigste.
Die Rechtschreibung ist das, womit ich kÀmpfe, um diese aufzuschreiben.
schöne GrĂŒĂŸe Helene P.

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