Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5429
Themen:   91659
Momentan online:
68 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Gefangen im Leben
Eingestellt am 29. 08. 2001 14:17


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
freke
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 1
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Namhafte Spinner besetzen die Plätze
von denen man glaubt, sie verändern die Welt.
Und während ein Rudel Wölfe laut bellt,
behandelt man dich wie das Letzte.

Du stehst neben dir und fragst dich wieso,
ein Kind hält dich fest, es zeigt dir woher.
Deine Gedanken sind lange schon leer
Sie drehen sich um dich und nicht um den Zoo.

Schon wieder ein Bellen, doch diesmal viel naher.
Du stehst neben dir und drehst dich nicht um.
Du fĂĽhlst dich beschattet und bleibst daher stumm
die Welt wird dir klarer.

Jetzt in der Ferne, ein leichtes Gewitter,
du siehst es und findest den schĂĽtzenden Baum.
FĂĽr dich ganz alleine stehst du hier im Raum,
doch mehr als das Leben erkennst du die Gitter.

Gefangen im Leben, es ist nichtmal dir,
irrst du durch die Zeit und suchst ein Zuhaus.
FĂĽr dich siehst du Menschen, sie seh'n mĂĽde aus.
Gefangen im Leben, was willst du noch hier?

__________________
http://www.fallenbeck.net

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Tabasco
gesperrt
???

Registriert: Mar 2001

Werke: 53
Kommentare: 60
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Hi freke

na da hab ich doch endlich ma wieder ein Gedicht gefunden, dass mich in eine richtig "schön" depressive Stimmung versetzt.
Ich schreibe des öfteren ähnliche Sachen und kann nur sagen, ich weiss wie sich das anfühlt nicht zu wissen wie man Tag ein, Tag aus den gleichen Ablauf fristen soll.
Ich sehe das Schreiben solcher Gedichte, die im Endeffekt keine Lösung bieten aber die Empfindung genau schildern, immer als eine Art Befreiung von derartigen Gedanken. Man projeziert somit seinen ganzen Hass und Schmerz auf ein Blatt Papier, bzw. in den PC. So etwas kann wirklich gut tun, kann aber auch zur Sucht werden, die einen auf Dauer ziemlich kaputt machen kann.

Alles in allem: Ich mag dein Gedicht. Es errinnert mich so sehr an mich selbst.
Aber wahrscheinlich schlummert in jedem der Traum nach einem besserem Leben oder dem erlösenden Tod.

Nebenbei bemerkt: Versuch in guten Momenten und Situationen deines Lebens auch mal was lustiges zu schreiben. So was hilft wirklich.

GruĂź,

der Tab


P.S.: kleiner Schönheitsfehler im Gedicht: ",doch ist es diesmal viel NÄHER.
__________________
LĂĽg

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂĽck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!