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Leselupe.de > Ungereimtes
Gegen den Strom
Eingestellt am 02. 07. 2008 18:25


Autor
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Nihrys
Hobbydichter
Registriert: Jun 2008

Werke: 5
Kommentare: 13
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Profil

Starr der Blick
Immer vorw├Ąrts
Schritt um Schritt.

Nicht fragen,
doch die Lasten tragen.

Nur gehen,
niemals verstehen.

Nicht leben,
nur geben.

Kr├Ąnkend,
doch auch nicht lenkend.

Tr├Ąume verlieren,
allein erfrieren.

Anders sein bedeutet,
sich nicht st├Ąndig zu h├Ąuten.

Die Augen schlie├čen
und den Gegenwind genie├čen.


Einiges weggestrichen
__________________
Und fall ich auch brennend dem Meere entgegen, ist Freiheit niemals ein vermessenes Streben...

Version vom 02. 07. 2008 18:25

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Nihrys,

hab mir Deinen Text mal in Kapitel eingeteilt. So bekomme
ich leichter den ├ťberblick. Kommt mir ├╝brigens vor wie eine
Art Seelen-Storming. Damit meine ich, alles so
runtergeschrieben wie es Dir auf der Seele oder im Magen lag.
Das ist kein Werturteil, sondern nur eine Feststellung.
Wei├č nicht, ob ich damit richtig liege. Ok, fange ich mal
an. Zuerst einmal w├╝rde ich pers├Ânlich den Text ein wenig
mehr Strukturieren, so dass (Sinn)Zusammenh├Ąnge deutlicher
werden, oder so, dass die Aussage, die Du transportieren willst
besser verdeutlicht wird. Keine Angst, ich schreibe Dir
Deinen Text nicht um. Ich mache nur ein paar Anmerkungen,
wo meiner Meinung nach ├ťberfl├╝ssiges steht oder was f├╝r mich
nicht stimmig ist. Auch die Formulierungen an sich lasse ich
mal au├čer acht.

A1
Gegen den Strom

Das w├╝rde ich absetzen. Quasi als ├ťberschrift.
A2
1)Starr ist der Blick.
2)Immer vorw├Ąrts,
3)Schritt um Schritt.
4)Auf niemanden achten.
5)Keinen genauer betrachen.
6)Immer weiter.
7)Starr und a)blind.
8)Vorw├Ąrts.
9)Wie Zinnsoldaten.

1) und 7) sind redundant. Seit 1) wei├č ich schon, dass der
Blick starr ist. 7a) passt nicht zu 4) und 5) Wenn ich blind
bin, kann ich sowieso auf niemanden augenscheinlich achten.
Und auf das optische Beachten zielt der Zusammenhang ja ab.
2) 6) 8) Dreimal prinzipiell die gleiche Aussage, wobei zweimal
das Wort "vorw├Ąrts" vorkommt. Das k├Ânnte man straffen.
4) und 5) haben eigentlich auch die gleiche Aussage.
A3
1)Kolonien wandeln
2)durch die Stadt
3)├ťberschwemmt.
4)Nicht nur die Stadt.
5)Das Leben, statt zu leben...
6)Dort sitzt ein Blinder,
7)er glaubt alles,
8)was auch immer er sieht.

2) 4) Zweimal Stadt-> unsch├Ân
6) - 8) Dann glaubt er ja eigentlich nichts, weil er nichts
sieht. Meinst Du das so?
A4
1)Sehen,
2)Gesehen werden.
3)Nicht auffallen.
4)Nicht fragen
5)und nur tragen.
6)Seid still!
7)Sie rotten dahin,
8)tragen und schweigen.
9)und wof├╝r?

1) 2) Auf wen bezieht sich das? Auf die Zinnsoldaten oder auf
den Blinden?
1) und 2) stehen f├╝r mich im Widerspruch zu 3) und 4) oder
ich verstehe Deinen Gedankengang nicht.
7) rotten oder trotten? Wenn rotten, dann in Bezug zu Rotte,
zusammenrotten, zusammengerottet?
A5
1)Keinen Gegenwind genie├čen,
2)die Augen verschlie├čend.
3)Scheinen und nicht sein.
4)Nicht rein.

2) war schon in der Art in A2) 1) 4) 5) 7)
3) 4) nicht sein, nicht rein. Das ist nicht sch├Ân.
"Nicht rein" ist etwas banal. Erinnert mich an Ariel. Sauber
aber nicht rein.
A6
1)Gegen den Strom.
2)Irgendwann.

A7
1)Das werden andere f├╝r mich tun.
2)Denken alle so?
3)Den Blick abschweifend halten.
4)Den Verstande der Reife walten.

1) 2) Ja, Viele denken so.
3) siehe A5 2)
4) Das ist eine komische Formulierung.
A8
1)Anders sein.
2)Nicht die Augen schlie├čen
3)und den Gegenwind genie├čen.
4)Das Alles kann bedeuten,
5)einen Langen weg zu w├Ąhlen.

Vom Gedankengang her ok
A9
1)Auffallen.
2)Reden?
3)Taten zeigen
4)und nicht warten!
5)Traust Du dich?
6)Trauen sie sich?
7)Traue ich mich?
8)Wof├╝r?
9)Daf├╝r!
10)Warum?


A10
1)Neue Gesichter sehen.
2)Endlich leben.
3)Gegen den Strom.
4)Allein.
5)Doch Irgendwann.
6)sind wir vielleicht nicht mehr allein.


A11
1)K├Ąmpft um euer Leben.
2)Wollt ihr es anderen geben?
3)Wollt nicht leben?
4)F├╝r andere bluten?
5)Nach dem Wege suchen?
6)Gegen den Strom.
7)daf├╝r sollten sie sein.
8)Und schreien.

1) 2) 3) leben-geben-leben -> unsch├Ân
7) 8) sein-schreien -> auch nicht so sch├Ân
A12
1)Doch nichts dort,
2)an diesem und anderem Ort.

dort-ort. Das ist auch gar nicht h├╝bsch, Dort ... anderem Ort
So ziemlich der ├╝belste Reim, den man sich vorstellen kann.
A13
Stille.


Also, ich habe jetzt nur mal zu den gr├Âbsten Dingen was
geschrieben. Inhalt gedanklich nicht schlecht. Die Idee eines Seelen-Stormings hat was. Man k├Ânnte u.U. wirklich etwas draus machen.
Aber Du musst es meiner Ansicht nach stark ├╝berarbeiten.
Oder vielleicht l├Ąsst Du es in die Schreibwerkstatt
transportieren und feilst mit den Willigen daran rum.

Gru├č

Thys

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Hallo Nihrys,

ich finde es im Augenblick schwierig zu lesen: Jede Zeile abzusetzen ist m.E. nicht wirklich sinnvoll. Dann schon lieber alle ohne Absatz hintereinanderweg.

LG

Herbert

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