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Leselupe.de > Ungereimtes
Geheime Lettern
Eingestellt am 11. 05. 2010 17:39


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Vera-Lena
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Geheime Lettern

Jenseits von Sprache
unser Begegnen.

Wortm├Ąchtigkeit
floss das Tal hinunter.

Wissensdurst
war lang schon betrunken.

Herzensweisheiten
rieben aneinander,

feinen Goldstaub trieben sie
in den Wind,

Tulpen auszus├Ąen
k├╝hn und dauerhaft,

Merkmale in G├Ąrten,
Liebeszeichen -


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Liebe Rhea,

danke, dass Du mir Deinen Eindruck mitteilst!

Das Gold ist nicht weggeweht.

Hier wird eine Beziehung beschrieben, in der Sprache nicht mehr vonn├Âten ist, in der auch nicht mehr erfragt werden muss: "wer bist Du?"

Hier hat das Herz den anderen erkannt in den Tiefen seines Seins und Lebendigseins.

Wenn nun die Beiden beieinander sind, dann kann es geschehen, dass, (also das in Prosa auszudr├╝cken ist wirklich seeeeeeeeeehr schwer) von ihrer Gemeinsamkeit etwas Positives hinausgeht in die Welt, und manche Menschen wissen dann zwar nicht, was da angeflogen kommt, aber sie f├╝hlen sich von etwas ber├╝hrt, ├Ąhnlich, als h├Ątten sie die Tulpen in ihrem Garten betrachtet und dabei eine Freude ├╝ber deren Sch├Ânheit empfunden.

Dieser "feine Goldstaub ist also nicht verschwunden, sondern er wird immer wieder neu von diesen beiden Menschen ausgesendet.

(Eigentlich ist es eine Zusammenfassung meiner goldenen Hochzeit im vergangenen Monat, aber das ist nicht wichtig, denn f├╝r diese Beiden wird es immer wieder goldene Hochzeit sein, so lange ihnen noch ein gemeinsames Leben geschenkt ist.)

Vielleicht kannst Du jetzt mit dem Text eher etwas anfangen, liebe Rhea?

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Rhea_Gift
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Achje - ok, ich sehe jetzt den ├ťbergang zum Auss├Ąen, wie du es meinst - der war mir durch die Lappen gegangen - hatte mich schon gewundert, da ich eingangs dachte, l├Ąuft auf das raus, was du ja auch meintest, und sah dann den Umschwung, der, so wie ich es las, nur noch Erinnerungstulpen s├Ąt...

Ein Tipp - ich w├╝rd die Interpunktion wegmachen, wirkt bei den vielen Leerzeilen auseinanderrei├čend, abhackend, nicht schwebend - ohne die schwebt es mehr, wie die Goldk├Ârnchen - denke ich?

Sowas kann viel machen... was meinste?

quote:
Jenseits von Sprache
unser Begegnen

Wortm├Ąchtigkeit
floss das Tal hinunter

Wissensdurst
war lang schon betrunken

Herzensweisheiten
rieben aneinander

feinen Goldstaub trieben sie
in den Wind

Tulpen auszus├Ąen
k├╝hn und dauerhaft

Merkmale in G├Ąrten
Liebeszeichen

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Vera-Lena
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Liebe Marie-Luise,

ich k├Ânnte mir denken, dass der Wunsch immer alles wissen zu wollen vom Anderen vielleicht gar nicht der richtige Weg ist, um einander nahe zu kommen. Oft ist So-Sein-Lassen ein sehr gutes Rezept und wenn man immer vom Anderen alles, wirklich alles w├╝sste, k├Ânnte es sein, dass man sich damit nicht wohl f├╝hlt, sondern irgendwie zugesch├╝ttet, ├╝berlastet, also irgendwie zu voll gesogen, also irgendwie betrunken f├╝hlt.

Die Beiden, um die es hier geht, werden das irgendwann einmal erkannt haben und auf das ├ťberma├č von Sich-Mitteilen verzichtet haben. Das hatte ich mir dabei gedacht.

Danke f├╝r Deine Frage! Schlie├člich sind alle meine Texte ja auch f├╝r Dich bestimmt und ich m├Âchte auch von Dir gerne verstanden werden.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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