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Leselupe.de > Anonymus
Geht euch an die Gurgel
Eingestellt am 15. 03. 2006 09:30


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Geht euch an die Gurgel,
brecht aus in Geschrei.
Reißt euch ab die Ohren
oder Brust und Ei.
Geifert von der „Wahrheit“
oder vom „Fortschritt“:
Stille will ich bleiben –
lÀrme nicht mehr mit.


Stecht euch in die Augen,
drescht euch auf den Kopf.
Dreht euch durch den Fleischwolf,
kocht euch gar im Topf.
SchwĂ€tzt vom „MenschenglĂŒcke“
und der „bess’ren Zeit“:
Stumm werde ich sitzen
in dem Aschekleid.


Blutend roll’n die Köpfe,
offen manche Brust.
Vergessen im GelÀrme,
was wir einst gewusst.
Wenn der LĂ€rm wird leiser,
steh‘ ich auf, geh fort.
Hinter mir, durchs Schweigen,
schlÀgt der Stille Wort.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

den pathos hĂ€ttest du dir sparen können - fĂŒr bessere
gelegenheiten. sonnenuntergÀnge und so.

die aussage geht runter wie öl.

der titel lĂ€ĂŸt auf mindere intelligenz schließen.
nicht böse gemeint. nur mein gefĂŒhl - schließlich
bist du anonym.

insgesamt gesehen schwankt das gedicht zwischen 2 und 6.
2 plus 6 macht 8 geteilt durch 2 = 4.

bon.

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Pathos und Intelligenz

Ja, danke fĂŒr den Kommentar, bon. Du formulierst es wieder einzigartig! Mein Pathos ist wirklich das Ergebnis sich zunehmend vermindernder Intelligenz. Allerdings war ich von Anfang an pathetisch!

Neben dem Zusammenhang Pathos - Intelligenz (ein umgekehrt proportionaler!) möchte ich noch einen direkt proportionalen in Erinnerung rufen, soweit mir das bei meiner permanent zunehmenden Minderleistung möglich ist: Ich meine den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schreiben. Ich bin also zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem Minderbemittelte zum Schreiben neigen. Zumindest zu dem von Kommentaren.

Liebe GrĂŒĂŸe

der Pathetische

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Profil
Hallo Anonymus,

vielleicht Ă€nderst Du nochmal Zeile 6. Da stimmt was mit dem Versmaß nicht. Insgesammt hĂ€tte mir das Thema allerdings im Prosatext verarbeitet besser gefallen. Die Reime verkleiden es m.E. in ein unangemessenes TheaterkostĂŒm.

Liebe GrĂŒĂŸe
Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo Nachtigall,

ich suche verzweifelt nach dem Holperer. Bitte nennen! In Zeile 6 finde ich keinen.

Um das "Pathos" ein wenig zu mindern, habe ich das "brausende Wort" durch ein "schlagendes" ersetzt.

Abgesehen von der offenbar intensiv bis verzweifelten Suche der scheinbar meisten Leser nach irgendwelchen Rhythmus- oder Metrumproblemen: Sollte man sich gelegentlich nicht auch zum Inhalt Ă€ußern? Wissen die Bewerter tatsĂ€chlich, um was es hier geht? Ich habe meine Zweifel, kann aber damit leben.

A.

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scarda
Guest
Registriert: Not Yet

auch wenn ich nicht bewertet habe, fĂŒhle ich mich zu einer Antwort provoziert:

FĂŒr mich geht es um ein Kind, das den Krieg der Erwachsenen mitbekommt. Am Anfang der Strophen jeweils das Bild, dass das trotzige Kind hat und das es bis ins Absurde steigert. Dabei braucht es die gelĂ€ufigen sprichwörtlichen Grausamkeiten.
Das Kursive sind die Selbstbetrachtungen, das sich ZurĂŒckziehen aus dem Streit, mit ein wenig Selbstmittleid ("Aschekleid")und schließlich dem Entschluss der Emigration.

Aus einem Titel auf einen Intelligenzgrad zu schließen, nein das könnte ich nicht (wie intelligent muss der sein, der das kann?) aber sprachlich gibt es vieles, das mich doch stört.

"Fortschritt" betone ich zumeist auf der ersten Silbe, in Gedicht muss man es aber auf der letzten Silbe betonen, um im Rhythmus zu bleiben. Auch sonst kann ich Nachtigall nur zustimmen.
Ein zu schwieriges Thema fĂŒr mich, als dass ich mich im Verschlimmbessern ĂŒben wollte.

meint scarda

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