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Leselupe.de > Feste Formen
Geister gerufen
Eingestellt am 12. 02. 2012 20:28


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Walther
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Geister gerufen


Als mich die letzten Zweifel leise plagten,
Da stellte ich mein Trommelfell auf taub.
Ich w├╝nsche mir nur Ruhe, mit Verlaub,
Beschied ich das Gewissen. Ungefragten
Gedanken wies ich ÔÇô schlecht gelaunt ÔÇô die T├╝r.
Den Schlaf, den immer wieder gern geraubten,
Ihn hie├č ich gleich dem Albtraum auch enthaupten.
Mein hartes Herz war das Geschenk daf├╝r.

Entferne dich, verschwinde, liebes Wort,
Sonst fahre ich dir jetzt an deine Kehle!
Gef├╝hllos sein in Handeln und Geb├Ąrden:
Enthebe dich und mach dich von mir fort,
Beschwere mir nicht l├Ąnger meine Seele,
Lass mich erstarren, schmerzlos st├Ąhlern werden!

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 12. 02. 2012 20:28

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Walther
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Lb. meradis,

danke f├╝r Deine beiden Eintr├Ąge, die mich etwas verwirren. Ich denke, den ersten darf ich, so verstehe ich den 2., einfach ├╝bersehen, weil in der Neuformulierung des Terzetts dieses Thema gleichsam mit erschlagen wurde.

Damit ich mir sicher war, habe ich erst einmal "Phantasos" ergoogelt:http://de.wikipedia.org/wiki/Phantasos Spannende Idee, die Du vorgetragen hast. Allerdings: Phantasos wird wohl als Daktylus gesprochen: Xxx. Damit pa├čt das Versma├č nicht mehr. Wir sind im Sonett jambisch unterwegs, beim Versauftakt xX/x.

Den 3. Vers des Terzetts kann man so umgestalten, allerdings ist diese Formulierung mir zu abgegriffen, zu oft gebraucht und nicht ironisch ├╝berspitzt genug. Es ist wichtig, da├č die Diktion dieses Gedicht aus ├ťberzeichnung wahrgenommen wird. Genau das ist auch der Grund, warum ich statt "lie├č" "hie├č" verwandte, weil es erheblich herablassender ist. "hei├čen" wird hier in der Bedeutung "anweisen", heute nicht mehr so in Gebrauch, verstanden.

Ich hoffe, diese Ausf├╝hrungen lassen erkennen, da├č ich Deine Vorschl├Ąge mehr als ernst genommen und auch wirklich abgewogen habe.

Besten Dank f├╝r Deine wertvollen Hinweise und f├╝r's Hereinschauen und -lesen.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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meradis
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Entschuldige bitte die Verwirrung,

Ihn (den Schlaf) hie├č ich (wies ich an) gleich dem Albtraum auch enthaupten.

Ihn hie├č ich gleich den Albtraum auch enthaupten.

Liebe Gr├╝├če
Conny
__________________
Nachts wird┬┤s hier auch dunkel

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. meradis,

korrekt ist gleich wem oder was, also der verwandte Dativ.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Bernd
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Grammatisch sind beide Formen korrekt, sie haben aber v├Âllig verschiedene Bedeutung.

Ihn hie├č ich gleich dem Albtraum auch enthaupten.
Ich wies an, ihn (zusammen mit dem bzw. analog zum) Alptraum zu enthaupten. Er ist dem Alptraum gleich.


Ihn hie├č ich gleich den Albtraum auch enthaupten.
Ich wies ihn an, den Alptraum gleich=sofort zu enthaupten.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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