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Leselupe.de > Gereimtes
Geld und Liebe
Eingestellt am 30. 09. 2002 01:03


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Stella
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Geld und Liebe

Geld und Liebe

In Vegas sch├Ânstem Spielkasino
der Million├Ąr trank seinen Vino
mit Genuss

Und um ihn die Sch├Ânen und Reichen
die nie von seiner Seite weichen
mit unaufh├Ârlichem Redefluss

Und wie er winkt kurz mit dem Finger
das Spiel beginnt, ganz so wie immer
Jede Nacht mit hohem Einsatz
wird verspielt was manchem Schatz
was manchem Kleingeld
was manchem die Welt

Die Karten werden gegeben
sp├╝rbar ist das Beben
bei Denen, die nicht voll die Taschen
die hoffen zu erhaschen
Das gro├če Gl├╝ck, den Hauptgewinn
um zu geben ihrem Leben Sinn

Den Million├Ąr den juckt das wenig
er ist hier am Tisch der K├Ânig
schon hebt er wieder seine Hand
als geh├Âre ihm das ganze Land
Ob andere hier ihr Geld verlieren
-was solls, das kann ihm nicht passieren
wenngleich auch er recht viel verliert
Geld hat er genug, er ist saniert

Er kann sich, ohne zu bereuen
am Anblick armer Wesen freuen,
die in einem Moment ihr Hab und Gut
verlieren und dann voller Wut
verzweifelt ihren Mantel nehmen
um sich zum Ausgang zu bequemen.

All dies vom Vater oft gesehen
kann man die Tochter schon verstehen:
Ihr Herz ist nicht gerade gro├č.
Es ist auch nicht das beste Los,
aufgewachsen mit so viel Geld,
in einem Zuhause in dem die Liebe fehlt.

Sie ist sehr sch├Ân, gar keine Frage,
sie war auch teuer, denn die Waage
zeigte vor der letzten Operation
90 kg an, sie glich einem Waggon.
Die Nase ist auch operiert,
├╝ber ihre Br├╝ste war sie frustriert.

Zum Gl├╝ck kann man auch Sch├Ânheit kaufen -
der Vater hat von Geld ja Haufen,
die er allein nicht nutzen kann.
Noch nicht mal wenn er "just for fun"
jede Nacht hingeht zum Spiel
verl├Âre er jemals so viel.

Doch Sch├Ânheit kann gar h├Ąufig blenden
und kann auch oft Signale senden,
die in Herzen entfachen Liebesfeuer -
auch in Herzen, denen die Frau zu teuer.

Aber der Herr, den plagt die Liebe
hat entfacht der Tochter Triebe,
ist er doch von aparter Statur.
Er erh├Ąlt von ihr einen Schwur:
Wenn er am Spieltisch sein wenig Geld
vermehren k├Ânnte, w├Ąre er ihr Held
Denn ohne k├Ânne sie nicht leben
drum soll er stets nach Verm├Âgen streben

Gesagt, getan! Mit zitternder Hand
er sich selbst am Spieltisch fand,
und als der Vater erneut winkt
er fast vor Angst in den Boden sinkt.
All sein Besitz - alles was er hat -
auf dem Tische liegt, da hat er`s satt.
Und trotz des Lohnes - Hauptgewinn -
zieht ihn nichts mehr zur Tochter hin.

Als armen Jungen wollte sie ihn nicht haben
als reicher Mann wird er sich ihr versagen.
Denn warum sollt er sie jetzt nehmen?
Mit so viel Geld l├Ąsst ihn Keine mehr stehen!



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hera
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Hallo Stella!

Ich bin begeistert. Dir ist die Umsetzung der Schreibaufgabe ausgezeichnet gelungen. Von Zeile zu Zeile stieg mein Interesse, weiter zu lesen.
Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass du lange an deinem Beitrag gefeilt hast.

Tsch├╝ssie, hera

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Stella
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Hallo Hera,

vielen Dank f├╝r Dein gro├čes Lob.
Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich gar nicht so lange daf├╝r gebraucht. Ich hab leider erst gestern Nacht die Schreibaufgabe gelesen (kurz vorm Schlafengehen). Aber irgendwie hat mich das Thema so interessiert und mir viel gleich so viel dazu ein, dass ich das mit dem Schlafengehen noch etwas verz├Âgert habe.
Ich denke ich werde mir in Zukunft ├Âfters die Schreibaufgabe ansehen. Hat mir sehr viel Spass gemacht.

Liebe Gr├╝├če
Stella


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Zeder
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Registriert: Nov 2001

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Geld und Liebe

In Vegas sch├Ânstem Spielkasino
der Million├Ąr trank seinen Vino
mit Genuss.

Und um ihn die Sch├Ânen und Reichen,
die nie von der Seite ihm weichen
mit unaufh├Ârlichem Redefluss.

Und wie er winkt kurz mit dem Finger
das Spiel beginnt, ganz so wie immer:
Jede Nacht, mit hohem Einsatz wird verspielt,
was manchem Schatz
was manchem Kleingeld
was manchem die Welt.

Die Karten werden gegeben.
Sp├╝rbar ist das Beben bei denen,
die nicht voll die Taschen,
die hoffen zu erhaschen das gro├če Gl├╝ck,
den Hauptgewinn,
um zu geben ihrem Leben Sinn.

Den Million├Ąr, den juckt das wenig,
er ist hier an dem Tisch der K├Ânig.
Schon hebt er wieder seine Hand
als geh├Âre ihm das ganze Land.
Ob andere ihr Geld verlieren - was sollÔÇÖs?
Das kann ihm nicht passieren.
Wenngleich auch er recht viel verliert
hat er genug, er ist saniert dank mehrerer Millionen.

Er kann sich an dem Anblick freuen,
wenn Menschen all ihr Hab und Gut
verlieren und dann voller Wut
verzweifelt ihren Mantel nehmen
um sich zum Ausgang zu bequemen.

All dies vom Vater oft gesehen
kann man die Tochter schon verstehen:
Ihr Herz ist nicht gerade gro├č.
Es ist auch nicht das beste Los,
aufgewachsen mit so viel Geld,
in einem Zuhause in dem die Liebe fehlt.

Sie ist sehr sch├Ân, gar keine Frage,
sie war auch teuer, denn die Waage
zeigte vor der letzten Operation
90 kg an, sie glich einem Waggon.
Die Nase ist auch operiert,
├╝ber ihre Br├╝ste war sie frustriert.

Zum Gl├╝ck kann man auch Sch├Ânheit kaufen -
der Vater hat von Geld ja Haufen,
die er allein nicht nutzen kann.
Noch nicht mal wenn er "just for fun"
jede Nacht hingeht zum Spiel
verl├Âre er so viel.

Doch Sch├Ânheit kann gar h├Ąufig blenden
und kann auch oft Signale senden,
die in Herzen entfachen Liebesfeuer -
auch in Herzen, denen die Frau zu teuer.

Aber der Herr, den plagt die Liebe
hat entfacht der Tochter Triebe,
ist er doch von aparter Statur.
Er erh├Ąlt von ihr einen Schwur:
Wenn er am Spieltisch sein Verm├Âgen
vermehren k├Ânnte, wird sie ihn erh├Âren.
Denn ohne Geld w├Ąr sie nie gl├╝cklich
so k├Ânnt sie nicht leben, wirklich.

Gesagt, getan! Mit zitternder Hand
er sich selbst am Spieltisch fand,
und als der Vater erneut winkt
er fast vor Angst in den Boden sinkt.
Als sein Besitz - alles was er hat -
auf dem Tische liegt, da hat er`s satt.
Und trotz des Lohnes - Hauptgewinn -
zieht ihn nichts mehr zur Tochter hin.

Als armen Jungen wollte sie ihn nicht haben
als reicher Mann wird er sich ihr versagen.
Denn warum sollt er sie jetzt nehmen?
Mit so viel Geld l├Ąsst ihn Keine mehr stehen!



Hallo Stella,

ich habe Dein Gedicht ein wenig strukturiert und auch ein wenig im Versma├č angepasst. An einigen Stellen "holpert" es noch, z.B.

Wenn er am Spieltisch sein Verm├Âgen
vermehren k├Ânnte, wird sie ihn erh├Âren.
Denn ohne Geld w├Ąr sie nie gl├╝cklich
so k├Ânnt sie nicht leben, wirklich.

An solchen Stellen m├╝sstest Du noch ein wenig nacharbeiten.

Inhaltlich ist Dir die Umsetzung des "Handschuhs" gut gelungen!

Viele Gr├╝├če,

__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Schade - wird es morgen "verschoben" ??

Anregung an die LL:
k├Ânnten die "Schreibaufgaben nicht hier bleiben - nat├╝rlich in einer anderen Seite - aber zusammen?
Ohne den Bezug zur Aufgabe ist doch gar nicht mehr so klar, da├č die/der Autor(in) sich binnen monatsfrist einer konkreten Aufgabe gestellt hat.
Gerade dieser Beitrag macht die "Tragik" deutlich: heute abend endet der Monat - und dann: ex und hopp ??
Es w├Ąre schade - und Stella hat lange daran gearbeitet - es erst ziemlich sp├Ąt eingestellt.
Eine gelungene Arbeit - und:
Ich finde, so wie mir hat auch hier Zeder eine sehr wertvolle Kritik gegeben - wenn ich ver├Âffentliche, w├╝nsche ich mir solches Lektorat!

Aceta

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Zeder
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Registriert: Nov 2001

Werke: 14
Kommentare: 3845
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Hallo Aceta, hallo Stella,

die Schreibaufgabe wird immer am ersten Tag des folgenden Monats in das "Schreibwerkstatt-Archiv" verschoben. Dort bleiben alle Bewertungen erhalten; der Autor selbst kann entscheiden, ob sein Werk von dort in ein "Werke-Forum" verschoben werden soll - man kann sich jederzeit zu diesem Zweck an mich wenden.

Wenn ein Werk gegen Ende des Monats gepostet wird, hat es - leider - keine lange Verweildauer in der sich monatlich ├Ąndernden Schreibaufgabe, aber das entsprechende "Archiv" kann durchaus weiterhin f├╝r textkritische Ma├čnahmen genutzt werden!

Viele Gr├╝├če,
__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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