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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Geniales Gefühlskino: Die Liebe in mir
Eingestellt am 10. 08. 2007 16:28


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jon
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Dies ist eine Rezension zu einer Überraschungspremiere

Geniales Gefühlskino: "Die Liebe in mir"|
(gesehen am 9. August 2007)

Alan Johnson hat das perfekte Leben: Er ist ein erfolgreicher Zahnarzt, hat eine liebende Frau, bezaubernde Kinder, ein gemütliches Heim … Aber etwas fehlt. Irgendwie. Vielleicht ist auch etwas zu viel. Oder nur falsch. Was es auch immer ist, es macht Alan unzufrieden.

Dann trifft er Charlie. Er kennt ihn aus der Studienzeit, sie waren Zimmerkollegen, Freunde. Aber Charlie Fineman hat sich verändert und das geht weit drüber hinaus, was Alan vermutet hätte angesichts der Länge der Zeit seit damals. Auch weit darüber hinaus, was er erwartet hatte angesichts der Tatsache, dass Charlie seine Familie „bei einem Flugzeugunglück“ verloren hat. 9/11 ist der Code für dieses Unglück, aber das ist nicht der Punkt, um den es in dem Film geht.
Der Punkt, um den es geht, sind gebrochene Herzen, gebrochene Seelen. Die Hoffnung auf Heilung. Die Chance auf Heilung und die Grenzen des Geheiltwerdens.

Der Film ist grandios. Nicht laut, nicht plakativ, nicht effekthaschend. Aber klar, deutlich und effektvoll. Eine – wie man heute so gern sagt – ganz unaufgeregt erzählte Geschichte, in der großartige Darsteller den Figuren Menschlichkeit, manchmal auch "allzu Menschliches" verleihen. Don Cheadle schafft es mit verblüffend simplem Minenspiel zu zeigen, was in Alan vorgeht. Adam Sandler entpuppt sich als Charakter-Darsteller, der die kaputte Psyche und die sich dadurch ergebenden scheinbar komischen Seiten von Charlie so organisch und glaubwürdig verbindet, dass man meinen könnte, die Rolle sei ihm auf den Leib geschrieben. Melinda Dillon, Saffron Burrows, Liv Tyler, Donald Sutherland – selbst die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt. Und zwar zu Recht, denn Regiesseur und Autor Mike Binder, der im Film Charlies Anwalt Sugarman spielt, hat sich nicht nur um die Hauptpersonen der Geschichte gekümmert, sondern auch die Figuren in deren Umfeld zu mehr als klischeehaften Erfüllungsgehilfen des Plots reifen lassen.

Der Film ist komisch, ernsthaft, traurig, sentimental, hoffnungsvoll. Und vor allen Dingen ist er sehenswert.



Filmografische Angaben hier in kino.de

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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Version vom 10. 08. 2007 16:28
Version vom 05. 04. 2009 14:33

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dubidu
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Liebe jon,
schönes Gefühlskino, toll vorgeführt.
2 x "vermutet" in der 7. und 8. Zeile ist allerdings einmal zu viel.
Gruß
das dubidu
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Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

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jon
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Na guuuut. War zwar absichtlich so gemacht, es hängt aber kein Herzblut dran. Also erwartet er jetzt statt nur zu vermuten.
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