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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Gerd
Eingestellt am 02. 02. 2018 14:23


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Lutz LEOPOLD
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2017

Werke: 7
Kommentare: 11
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Gerd wächst in einer steirischen Kleinstadt an der Mur auf. Sein Vater ist Beamter in der Bezirkshauptmannschaft. Die Mutter leitet einen Supermarkt. Er spielt und lernt brav in der Schule. Da zeigt sich bei ihm kein Unterschied zu den anderen Knaben.
Dann als er 17 wird fällt es ihm auf. Die Burschen sind erregend. An ihrer Gestalt, den männlichen Formen kann er sich nicht sattsehen. Knackige Pos erregen ihn. Sein Blick sucht den Schritt der Männer auf. Die Mädchen findet er nett, doch Wünsche wecken sie keine bei ihm.

Zu einem Jungen, in der gleichen Klasse, fühlt er sich besonders hingezogen. Er verliebt sich in Dorian mit dem er seit Jahren innig befreundet ist. Vieles machen sie gemeinsam. Lernen, Wandern, Ausflüge. Dorian ist so süß und so anschmiegsam stellt Gerd fest. Wenn sie zusammen sitzen, legt er regelmäßig seinen Arm um Dorians Schultern. Der drückt sich verspielt an Gerd und schmachtet ihn aus seinen dunklen Augen an. Gerd vermeint die Liebe die er spürt, wird von Dorian erwidert. Trotzdem zuckt er jedes Mal wenn er schon nahe dran ist, vor verräterischen Zärtlichkeiten zurück.

Mit 18 schließen sie die Schule ab und machen gemeinsam Matura. Der Maturaausflug der Klasse geht in die antike Welt Griechenlands. Ausgelassen toben sich die jungen Menschen aus. Es wird aus Spaß viel geküsst und manches Mädchen macht einigen Burschen Hoffnungen. Gerd vermutet, einige verlieren ihre Unschuld.

Die Reise geht zu Ende und Gerd fasst Mut. Er fasst den hübschen gleichaltrigen Dorian an. Seine Umarmung ist diesmal fester als er fragt, „hat dir die Reise Spaß gemacht?“
Dorian reagiert wie so oft, mit einem zarten Gegendruck. „Ja natürlich. Mit dir macht es mir immer Spaß.“
Gerd deutet das Signal falsch. Er küsst Gerd und schiebt ihm seine Zunge zwischen die Lippen. Da springt Dorian plötzlich auf und brüllt, „du warme Sau. Was soll das!“
Alle laufen zusammen um auf die Beiden höhnisch zu schauen.
„Gerd ist schwul“, brüllt ein Schüler auf.
„In unserer Klasse, so einer“, quietscht entsetzt ein Mädchen.
„Jessas passt auf, dass ihr dem nicht den Rücken zudreht“, ein besonders Naseweiser.
Gerd hochrot, muss sich alle erdenkbaren Vorurteile anhören.
Dorian, mit dem er das Zimmer teilt, weigert sich, ihn wieder rein zu lassen.
Ein Lehrer meint hämisch grinsend, „wer tauscht und wer nimmt Gerd in sein Zimmer?“
Allgemeines Gelächter. Es gibt nur Zweibettzimmer und keiner will ihn im Zimmer haben. Gerd muss die restlichen zwei Nächte, die sie noch unterwegs sind, im Essraum schlafen.
Die Lehrer tun als ob sie das Ganze ignorieren. Einer spricht am Abend aus Pflicht, von Toleranz. Sein Geschwafel nimmt er selbst nicht ernst. Die Halbwüchsigen unterbrechen ihn mehrmals um ihre pubertären Vorurteile anzubringen.
Endlich hat Gerd die Reise ĂĽberstanden. Er drĂĽckt sich, als der Bus in der kleinen Stadt ankommen, mit seinem Koffer weg.






Noch bevor sie von der Maturareise zurück sind, haben es die Mitmaturanten bereits mit dem Handy ihren Eltern mitgeteilt. So erfahren es Gerds Eltern, bevor er mit ihnen darüber sprechen kann. Einigen Eltern bereitet es ein besonders Vergnügen, mit spöttischen Andeutungen auf den missratenen Sprössling hinzuweisen.

Zu Hause spricht ihn sein Vater an. „Es wird behauptet das du mit Männern…?“
„Ja Vater, mir gefallen die Burschen besser.“ Hochrot steht Gerd Rede und Antwort.
„Mutter hat geweint als sie es hören musste.“ Erklärt ernst und enttäuscht der Vater.
Dass die Frau beim Bäcker zur Mutter meinte, „wollen Sie die Semmeln besonders warm für den Junior haben?“, verschweigt der Vater.
„Es tut mir leid, doch ich weiß nicht, was ich machen soll?“
„Mir ist es egal, das heißt, es ist mir nicht ganz egal“, murmelt der Vater. „Es ist das blöde Gerede.“
„Schadet dir das im Amt?“ Gerd kennt das Gerede wenn es um Homosexualität geht. Er kennt die bösen Witze, die über Schwule, Tunten und Warme gemacht werden. Er hat, vor allem die letzten Tage, genug davon hören müssen.
„Schaden? Mir nicht. Ich mache mir Sorgen wegen dir.“ Gerds Vater ist ernstlich besorgt.
In der Kleinstadt werden sie Gerd nun ständig hänseln. Posten oder Arbeit, wird er sicher keine bekommen.
„Hm wenn ich weggehe, darf ich trotzdem zu euch kommen?“
„Natürlich Junge. Du bist und bleibst unser Sohn. Gehe nach Graz. Du solltest ohnehin studieren.“
„Wenn nur du und Mutter mir verzeiht“, stammelt Gerd.
„Finanziell mach dir keine Sorgen. Wir haben für dein Studium gespart.“


Gerd geht nach Graz, um nur an den Wochenenden seine Eltern zu besuchen. Anfangs wird getuschelt und geklatscht, doch bald beruhigt sich das moralische Bürgertum und Gerd gerät, mit seiner Veranlagung, in Vergessenheit. Für die Leute ist Gerd ein Fremder geworden, der die Stadt hin und wieder besucht.


Gerd beginnt ein Medizinstudium. Er kniet sich hinein und stellt bald fest, dass es nicht das Seine ist. Unentschlossen und unsicher macht er weiter.
„Sie müssen sich schon mehr anstrengen“, wird ihm bei einem Kolloquium vom Professor mitgeteilt.
Nach Monaten, die er in der Stadt herumirrt, findet er in Graz intime schwule Lokale.
„Sind hier nur lauter Männer?“, stellt er erstaunt die Frage. Mehr zufällig ist Gerd in dieses Kellerlokal gestolpert.
„Ja, mein Süßer. Hier wirst du vernascht“, bekommt er die lachende Antwort.
Gerd begreift. Es wird sein Stammlokal. Vor allem kommt er hier endlich zu seinen gewĂĽnschten Sexspielen.


Ferdinand ist Sekretär auf einem Gutshof in der östlichen Steiermark. Er befindet sich zwar einer feste Bindung, doch den beruflichen Aufenthalt in der Landeshauptstadt, verbindet er gerne mit einem Barbesuch.
Ihm sticht Gerd ins Auge. „He, Kleiner was hast du heute vor?“
Gerd schaut sich prüfend den älteren Mann an. „Was schlägst du vor?“
„Erst mal trinken wir was. Erzähle mir was machst du in Graz?“ Ferdinand hofft dass der junge Bursche mobil ist.
Sie trinken mehr als ein Bier. Ferdinand schäkert länger mit dem hübschen kräftigen Kerl. Gerd ist geschmeichelt, es ist für ihn das erste Mal, das ein Mann um ihn wirbt. Die anderen Kerle haben einfach nur ein rasches Date gesucht und sind dementsprechend schnell zu Sache gekommen. Genauso schnell sind sie dann auch weg.
Nachdem Gerd sein Herz ausgeschüttet hat, fordert Ferdinand ihn auf. „Komm einfach mit mir mit. Wenn’s dir nicht gefällt, kannst du jederzeit wieder nach Graz zurückkehren.“
„Willst du noch fahren? Du hast doch einiges getrunken“, bremst ihn Gerd ein.
„Du hast recht ich werde mir ein Zimmer nehmen. Lass uns morgen gleich in der Früh fahren.“
„Ich schmuggle dich in mein Untermietzimmer rein“, lacht Gerd.
Ferdinand und Gerd verbringen die Nacht gemeinsam. Am Morgen gehen sie in die Gaststätte ums Eck frühstücken. Danach fahren sie nach Feldbach.

Gerd ist begeistert. Er schaut sich zwei Tage am Gut um. Horst, einer der leitenden Mitarbeiter am Gut, sticht Gerd ins Auge. Horst zeigt ihm die Arbeiten, in der von ihm frisch eingerichteten Werbeagentur.
Die Zeichnungen, die EntwĂĽrfe und Skizzen sprechen Gerd an. Mehr noch interessiert ihn das Chaos das im BĂĽro von Horst herrscht.
„Bei dir möchte ich gerne Ordnung schaffen“, lacht er.
„Dann komm doch und tu es“, lockt Horst. „Wir haben immer platz für einen schönen Mann.“
Gerd bricht sein Studium ab und beginnt bei Horst. Er ist froh, endlich hat er eine ihm zusagende Aufgabe. Der Gutsverwalter stellt ihn fest ein. Auch bei ihm erledigt er BĂĽroarbeiten.
Seinem Vater beichtet er den Berufswechsel. „Du brauchst mir kein Geld mehr zu geben. Ich verdiene jetzt selbst. Zum Mediziner bin ich nicht geschaffen.“
„Aber Gerd, ist das nicht nur eine Hilfsarbeit?“, klagt seine Mutter.
„Vorläufig schon. Ich mache aber die Kurse zum Buchhalter. In zwei Jahren bin ich damit fertig.“
„Wenn es dein Weg ist, hast du unseren Segen“, sein Vater ist verständnisvoll.
„Lernen wir deinen Freund kennen?“ Ein großer Wunsch der Mutter.
„Sobald ich einen habe, klar.“

Es dauert noch zwei Jahre bis Gerd einen Partner gefunden hat. Den stellt er stolz seinen Eltern vor.



Version vom 02. 02. 2018 14:23

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