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Leselupe.de > Feste Formen
Gerinnung [Senryu]
Eingestellt am 22. 01. 2011 10:33


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Inge Anna
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Lebensgerinnung
selbst dem wildesten Blutstrom
ist Herrin die Zeit.
__________________
Die über Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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Bernd
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Es ist eine schöne und ungewöhnliche Metapher in dem kleinen Gedicht.

Gerinnung führt zur Hemmung, der Blutstrom wird eingedämmt, verhindert.
Das ist gut, wenn er aus der Haut dringt, schlecht aber, wenn er zur Lunge will. Gegen diese letzte Gerinnung helfen Falithrom und Stützstrümpfe, die erste wird von Pflaster und Binden unterstützt.


Aber das Gedicht enthält mehr, als reine Biologie.
Als Metapher ist es breiter.
Wenn das Leben erstirbt, zum Beispiel auf dem Schlachtfeld, stellt es sich der Zeit entgegen, verhindert den Fortschritt. Oder es führt zum Fortschritt, verhindert das Ausbluten.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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