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Leselupe.de > Ungereimtes
Gesang
Eingestellt am 30. 07. 2003 11:33


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Gesang

Wenn der Wind
meine Gedanken zerstÀubt,
mich in meinen Körper
hineinwirft,
ich selbst
nur noch Atem bin,
erlausche ich dein Lied.
Lass deine KlÀnge
mich durchwehen,
der Sonne gleich,
die mit Lichtströmen
dem Meer
ein silbern funkelndes
LĂ€cheln schenkt.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

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Hallo Vera-Lena,
Hauchzart und federleicht liest es sich; und genauso fĂŒhlt man sich beim Lesen: Getragen vom Wind und eins mit der Melodie, die er (heran-)trĂ€gt. Und dann erstrahlt plötzlich das Licht.
GefÀllt mir sehr gut, besonders das Element der Luft wirkt trotz seiner Zartheit sehr erfrischend.

Schönen Abend noch,
La Noche

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lapismont
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Liebe Vera-Lena,

Deine Verse sind immer wie die Funken eines Elfenzauberstabes.

Mir ist das Bild "mich in meinen Körper
hineinwirft," unklar.
Mein Denken ist schon zerstÀubt, was kann da noch in mir fehlen, das es wieder hineingeworfen werden kann?

Im zweiten Teil versuchst Du eine Metapher fĂŒr durchwehende KlĂ€nge zu bilden, aber ich sehe da keine Gleichheit.
Durchwehen und LĂ€cheln schenken bringe ich nicht recht zusammen.
Wie meinst Du das?

Davon abgesehen klingt es grossartig.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Wirkung

Liebe La Noche,

danke fĂŒr Deine Antwort! Es tut gut zu erfahren, wie so ein Text auf jemanden wirkt. Ich denke, das macht auch eine Aussage ĂŒber die QualitĂ€t eines Textes, wenn er in der Lage ist, in anderen Vorstellungen, Gedankenverbindungen oder Empfindungen wach zu rufen.
Auch Dir heute einen schönen Tag.)))
Liebe GrĂŒsse Vera-Lena
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Vera-Lena
Routinierter Autor
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LÀcheln, wehen, strömen

Lieber Lapsi,

danke fĂŒr deine Antwort und Dein Lob!

Wenn der Wind am Meer mit einer steifen Brise weht, dann kannst Du nicht mehr bestimmen, in welche Richtung, Du deinen Körper biegen willst. Da bestimmt der Wind ĂŒber Dich. Wenn Du nicht weggeweht werden willst, musst Du in Deinen Körper hineingeweht bleiben. Manchmal ist das so heftig, dass Du deinen Körper fast vergisst, und dann können so seltsame Momente auftauchen, dass Du einen Gesang vernimmst.

Im zweiten Teil ist das Lichtverströmen und das Durchwehen gleichgesetzt.

Das LÀcheln ist eine Antwort auf das Lichtverströmen. Wie die Protagonistin das Durchwehen mit KlÀngen beantwortet, habe ich extra nicht mehr beschrieben, weil man hier eine Parallele vermuten kann.

Ich hoffe, dass ich damit Deine Fragen beantworten konnte.

Einen schönen Tag wĂŒnsche ich Dir.)))
Liebe GrĂŒsse Vera-Lena
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vivien
Guest
Registriert: Not Yet

ja

Vera-Lena,
wie oft stand ich am Meer,
der Wind wehte mir die Worte zurĂŒck in den Mund,
machte mich gedankenfrei,
sang mir Melodien ins Ohr und ins Herz,
dabei flutete das Sonnenlicht
ĂŒber die WasserflĂ€che
und brach sich dort in tausend
berstenden, bunten Funken
gegen die Wellen.

Wie wunderbar höre ich die Melodie
in deinem Gedicht
und wie blendet mich das LĂ€cheln
wenn ich die Augen schließe.

Danke viv.

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