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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Geschafft
Eingestellt am 07. 04. 2003 11:35


Autor
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Gribsy
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2002

Werke: 13
Kommentare: 38
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Er stand vor Ihr. Sein Blick war mit Sehnsucht erf├╝llt. Flehend schaute er sie an. Mit seinen Augen versuchte er zu sagen: „Tu es bitte nicht wieder.“ Er wollte nicht, da├č sie ihn wieder verh├Âhnte.
Mehrere Wochen hatte er sich gequ├Ąlt, hatte alles ├╝ber sich ergehen lassen. Und alles nur wegen ihr. Er wusste, da├č er diesmal alles richtig gemacht hatte.
Doch jetzt hatte ihn die Angst gepackt. Die Angst, die ihn jedes Mal gefangen hielt, wenn er vor ihr stand.
W├╝rde sie ihn wieder auslachen?
Zu oft hatte sie es getan. Der Schmerz sa├č tief. Nie einen Erfolg zu sehen. Immer wieder entt├Ąuscht worden zu sein. Wieder schaute er sie von oben herab an. Er wollte es wissen. Er bewegte sich, hielt dann aber doch inne. Die Stimme der Angst meldete sich zu Wort.
„Aber was ist, wenn sie Dich wieder verh├Âhnt?“
Ja was w├╝rde er dann machen? Er wusste es nicht. Er wusste nur, da├č er diesen Schmerz und diese Qualen nicht mehr lange ertragen konnte.
Wochenlang hatte er gek├Ąmpft. Er wollte ihr unbedingt zeigen, da├č er ihrer wert war.
„Was ist, wenn Sie sich wieder lustig ├╝ber dich macht?“ Fragte die Angst nach.
Immer wieder hatte sie ihn ausgelacht. Jedes mal, nachdem er sie „bestiegen“ hatte.
Doch dann meldeten sich zwei andere Stimmen in ihm.
„Los mach es. Besteig sie! Du schaffst es.“ Es war sein Mut, der sich in ihm regte.
„Los zeig es diesem Mistst├╝ck.“ Nat├╝rlich durfte seine Arroganz nicht fehlen.
Er w├╝rde es jetzt tun. Er war sich sicher. Doch dann....
Abermals ├╝berkamen ihn Zweifel. Immer wieder war er an Ihr gescheitert. Fr├╝her, in jungen Jahren war das kein Problem gewesen.
Doch heute? Ohne den Sport hatte er an Attraktivit├Ąt verloren. Sie wollte ihn nicht mehr. ├ächzte unter ihm. Nicht mehr diese freudigen Laute, wenn er auf ihr war.
„Los jetzt du Weichei!“ Schrie er noch einmal selbst in sich hinein.
Er atmete tief durch und dann bestieg er sie.
Sekunden der Angst, der Sehnsucht, des Hoffens und des Bangens dehnten sich zu einer Ewigkeit aus.
„Neunundachtzig Komma acht Kilo“, sagte ihm die elektronische Waage, mit einer Stimme, die Musik in seinen Ohren war.
„JAA endlich!“ Schrie er und streckte seine Arme siegreich in die Luft. Er hatte endlich die 90 Kilo unterschritten.

__________________
Ich muss schreiben oder man diagnostiziert Multiple Pers├Ânlichkeitsspaltung bei mir.

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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

Werke: 21
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Hall├Âchen Gribsy,

und du solltest mal mein L├Ącheln sehen. tja die lieben Pfunde, heul!

also die Idee, die Geschichte ist gut. Nur deine Fehlerchens, brr. Dadurch versaust du die Lesefreude, sorry, wenn ich so ehrlich bin. Es sind auch einige Wiederholungen gleich am Anfang, die du meiden solltest.

Nun sagst du bestimmt, mano, hat die ne gro├če Klappe! Stimmt! Doch du wei├čt ja, wie ich es meine. Und ich wei├č auch, dass der Fehlerteufel an mir selber klebt wie eine Klette und einfach nicht von meiner Seite weichen will. Doch gerade deshalb sage ich es dir.

Also ├╝berarbeite sie noch einmal und ich wei├č, sie wird toll werden.

Bis bald, ich freue mich auf die n├Ąchste Geschichte.

Liebe Gr├╝├če

Ev

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Tr├Ąume nicht dein Leben, sondern lebe deine Tr├Ąume!

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

Werke: 21
Kommentare: 375
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Obwohl man vorausahnen kann, da├č es noch irgendeine Wendung geben mu├č, macht es Spa├č, die Geschichte zu lesen; allerdings schlie├če ich mich Evchen an: Korrekturlesen ist Dienst und H├Âflichkeit am Leser. Und man stolpert nicht st├Ąndig ├╝ber kreativen Umgang v.a. mit der Gro├č- und Kleinschreibung.
Allerdings w├╝rde ich den Text noch etwas k├╝rzen; am Anfang wird aus all der Angst und allem Verh├Âhnen ein z├Ąhes Ringen um den Fortgang der Geschichte. Da k├Ânnte man noch was verbessern.

__________________
Andrea Rohmert

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