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Leselupe.de > Ungereimtes
Geschichte einer einsamen Seele.
Eingestellt am 17. 12. 2004 18:44


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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Also, es geht hier um eine kleine Geschichte. Ich wurde von jemandem gebeten, fĂĽr eine Art "Musical" Texte in Gedichtform zu schreiben. Die gesprochenen Szenen hat jemand anderes Geschrieben, daher fehlt Euch vielleicht das zwischen-Bild. Weil hier sind ja nur die musikalisch unterlegten Szenen.
kurz zur Geschichte. Ein sehr reicher, erfolgreicher Geschäftsmann, der sehr viel Arbeitet, vergrämt durch zu viel Arbeit. Irgendwann betrinkt er sich. Und dann gerät er in ein Kasino, wo er eine gefährliche Wette eingeht.
Bis dahin steht die Geschichte soweit. Leider wurde die Idee auf Eis gelegt, wegen allgemeinem Zeitmangel.
Hier mal die ersten musikalischen Szenen von mir


Der Held


Golden glänzen meine Augen
Kaufen müsst Ihr heut’ bei mir
Was ich sag kann man mir glauben
Beste Preise gibt es hier.

Wir bin ich und ich sind wir
Konkurrenz ist kein Begriff
Alle Bosse glauben mir
Gute Taktiken mit Pfiff.

„Held“ steht groß auf meiner Stirn
Alle Bosse hör’n mir zu.
Jeder hängt an meinem Zwirn
Heb ich die Hand, dann herrscht hier Ruh.

Was ich berĂĽhre wird zu Gold,
Was ich Euch biet’ ist einwandfrei
Alle Götter sind mir hold
Bei mir gibt es so allerlei.

Honigtopf und Tupperware
BĂĽcher, Hemden, Telefon
Bettdecken und Puppenhaare
- wer braucht das schon?
- was macht das schon?

Gummibärchen für die Kleinen
Schokolade fĂĽr die Frau
Pfeifentabak – nur der Reinen
FĂĽr jeden etwas, das ist schlau.

Wer mich nicht mag, den brauch ich nicht
Meine Freunde sind mein Geld.
Egal was ĂĽber mich man spricht.
Ich stehe hier. Ich bin der Held.

16.09.04 by MJ

Zu Hause


Ein weit’rer kalter Schluck rinnt heiß durch meine Kehle
Erheitert meinen Geist, beflĂĽgelt meine Seele
Doch meine klaren Sinne scheinen sich zu teilen
Die Lippen sollten nicht an dieser Flasche weilen

Ein Mann wie ich greift eigentlich zur Flasche nicht.
Er nimmt mit Weisheit BĂĽcher und beginnt zu lesen
Doch heut bin auf den Alkohol ich sehr verpicht
Denn das ist sonst tabu fĂĽr mich gewesen.

Doch – halte ein, kann ich das denn wirklich tun?
Hab ich, der Beste, nicht das Recht auf einen Rum?
Denn morgen kann der gute Kono wieder ruh’n
Das ist fatal. Wenn ich das tu’ bring ich mich um

Ach, was soll’s. mein Stolz ist eh schon längst verloren
Als ich das erste Mal zur Flasche griff – es ist vollbracht.
Heut ist ein neuer Kono frisch aus mir geboren.
Der nicht jeden Tag und immer alles macht.

Was geschieht? Die einst volle Flasche ist nun leer.
Getrunken hab ich sie in vielen kleinen Schlucken.
Dann geh ich nun ins Gasthaus. Ich brauch mehr.
Und proste an mit allen diesen Schurken.

17.09.04 by MJ



TrĂĽbe schimmern meine Augen
Kaufen solltet Ihr bei mir.
Mir braucht man heut nichts mehr glauben
Los Herr Wirt, bring noch ein Bier

Hebt die Gläser prostet an singt alleine
Heute sind wir alle frei.
Schnappt ein Mädchen Euch und dann
Ist das triste Leb’n vorbei.

Auf die alten Tage trink ich
Auf das volle bunte Leben.
Nie mehr wieder plag ich mich
Wirt Du sollst das Bier mir geben.

Hebt die Gläser prostet an.... ein paar Gäste stimmen ein

Rackern, schuften Pläne schmieden
Jeden Tag das gleiche Leid
Mich fĂĽr alle Menschen biegen,
dieses Schicksal hab ich leid.

Hebt die Gläser prostet an... alle singen mit

Wirt ein Glas fĂĽr jeden Mann,
der sich heut der Lust verschreibt
warten taten wir zu lang
Wie der Rest der hier verbleibt.

Hebt die Gläser prostet an... alle singen mit

Ach wie schwer sind meine Füß’,
niedersetzen muss ich mich.
Ach was ist das Leben sĂĽĂź
Komm mein Leben, kĂĽsse mich.

Hebt die Gläser prostet an... er hängt kraftlos im Stuhl, alle anderen singen

Schaut nur, geht es ihm nicht gut? ein Kneipengast
Er sieht mir so träge aus
In seiner Haut kein Tropfen Blut
Bringt ihn schnell zur Luft hinaus

Hebt die Gläser prostet an.... ein paar Betrunkene im Hintergrund singen weiter


16.09.04 by MJ




Auf der StraĂźe

Was soll ich auf der StraĂźe hier
So einsam und betrunken.
Hier gibt es doch nicht einmal Bier
Es wird auch bald schon dunkel

Da raff ich mich doch lieber auf
Und such den nächsten Ort
Ich geh in diese Bar und sauf
Mir meine Sinne fort.

„liest Kasino“

Kasino – hört sich sehr gut an
GenĂĽgend Geld hab ich dabei
Bin ich doch der reichste Mann
Da ist Spielen zweierlei.

Verdoppeln möchte ich mein Geld
Ein SpaĂź und viel Gewinn
Ich bin der reichste Mann der Welt
Da ich der Beste bin.

Und nun mach ich die TĂĽre auf
Und trete ein ins Paradies.
Und nun beginnt des Lebens Lauf
Denn ich bin reich und fies.

17.09.04 by MJ

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