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Leselupe.de > Science Fiction
Geschichten erzählen...
Eingestellt am 09. 08. 2001 19:40


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Pageman
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2001

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Geschichten erzählen...

Es war wieder eine dieser Partys, die meine Freund unter anderem deswegen veranstalteten um mich endlich mit einer Frau zusammen zu bringen. Für dieses Mal hatte ich das weibliche Versuchsobjekt abgewimmelt, ohne sie vor den Kopf zu stoßen. Nun stand ich in einer ruhigen Ecke und genoß mein Glas Schaumwein. Die Stimmung der Party begann nachzulassen und bald würde mich mein Freund Reiner bitten für allgemeine Erheiterung oder eben für Interesse zu sorgen. Je nachdem, wie die Menschen geartet waren, denen ich meine Geschichte erzählte. Im Hintergrund schnappte ich bereits einige Äußerungen über Außerirdische und Ufos auf, und wenige Minuten später näherte sich mein Kumpel mit einigen Partygästen im Gefolge und lächelte mich breit an. „Du, Bert, erzähl doch noch mal von Deinem Erlebnis mit dem Ufo!“ Natürlich sträubte ich mich am Anfang ein wenig. Es wäre unsportlich gewesen, wenn ich mich gleich geschlagen gegeben hätte. Letztendlich dirigierte ich die mittlerweile recht ansehliche Gruppe zu den Sitzgelegenheiten. Nachdem alle irgendwie Platz genommen hatten, blickte ich in die Runde. Ich sah in einige interessierte, einige amüsierte und einige gelangweilte Gesichter. Zu meinem Glück hatten sich die uninteressierten und geringschätzigen Leute in einer anderen Ecke des Zimmers versammelt. Ich nippte noch einmal an meinem Glas und begann mit meiner Geschichte. „Also das war so... Ich fuhr auf der 283 nach Süden. Es war ungefähr 11 und weit und breit war kein anderes Auto zu sehen. Plötzlich fing das Autoradio an zu spinnen....“ Nach und nach entwickelt ich eine spannende Geschichte von meiner Entführung und Untersuchung durch Außerirdische. Ich schmückte sie mit abenteuerlichen Aspekten und detaillierten Beschreibungen aus. Das Amüsement und die Langeweile verschwanden und selbst die anfänglich Uninteressierten gesellten sich zu meiner Runde. Das ich ein guter Erzähler war wußte ich, aber in dieser Runde hatte ich gewonnen. In der anschließenden Diskussion kamen alle überein, daß ich wohl nicht der Spinner war für den sie mich am Anfang gehalten hatten. Die Existenz von Außerirdischen wurde nicht mehr ausgeschlossen und man ging davon aus, daß sie wohl gutmütig sein mußten. Sie hätten sich niemals so weit entwickeln können, wenn sie eine zerstörerische Rasse wären. Man konnte sagen, daß sich eine wohlwollende Stimmung gegenüber den Außerirdischen durchsetzte. Es war ein schöner Abend.

Wenig später löste sich die Gesellschaft auf. Nahezu jeder Gast verabschiedete sich auch von mir. Diese Tatsache brachte mich zum lächeln. Wieder hatte ich Menschen davon überzeugt, daß sie von den Außerirdischen nichts zu befürchten hatten. Mein Freund bot mir an, mich nach Hause zu fahren. Ich lehnte dankend ab, da ich noch ein wenig ‚durch die Nacht laufen wollte’. „Aber laß Dich nicht wieder von den Außerirdischen entführen.“, scherzte Reiner und fuhr davon. Ich machte mich auf den Weg in den nahegelegenen Park. Es war ungefähr 11 und weit und breit war kein Mensch zu sehen. Im Schatten der Bäume nahm ich die Maske ab und atmete erst einmal tief durch. Wer weiß, was mich geritten hatte, als ich mich bereit erklärte dabei zu helfen die Menschheit auf die Existenz von Außerirdischen vorzubereiten. Eigentlich wäre es ja nicht so schlimm, wenn die Menschen nicht so viel rauchen würden. Aber das könnte man ihnen ja erklären, wenn man offiziell auf dem Planeten zu Gast ist. Ich kramte in meiner Hosentasche und zog einen Kommunikator hervor. Wenige Minuten später war die Presse eine Ufomeldung reicher.

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Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Aug 2001

Werke: 1
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Das Ende ist nett, wenn auch etwas absehbar.
Die Story ist flüssig zu lesen und der Ausdruck ist in Ordnung, da gibt es nicht direkt etwas zu meckern.
Eindrucksvoller wäre es jedoch gewesen, wenn die Geschichte über die Erfahrung mit Ausserirdischen, die der Gruppe erzählt wurde, wirklich erzählt wird, damit man tatsächlich eine gewisse Faszination für den Hauptakteur aufbaut, das bleibt aus, so geht ein wenig die Pointe verloren.

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Pageman
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2001

Werke: 3
Kommentare: 5
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Was soll ich sagen... Meine Fantasie hat für eine Entführungsgeschichte nicht gereicht. Außerdem wollte ich nicht von dem mir wichtigeren Punkt nicht ablenken. Ich hoffe die Episode ist trotzdem gut genug geworden.

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