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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Gespräch mit dem Leben
Eingestellt am 03. 12. 2004 21:48


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Aragorn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2004

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Gespräch mit dem Leben



Es gab Zeiten, ich erinnere mich genau, da habe ich mich mit dem Leben unterhalten. Manchmal habe ich versucht aus diesem Leben meinen Weg zu finden, unwissend ob es bisher gelang.

Ich fragte das Leben nach so vielen Dingen, Vergessenes und Kommendes hätte ich immer gerne gewusst, doch half es auch da nicht weiter. Nein, das blöde Ding machte sich direkt einen Spaß aus meinem Unwissen.
Auf Wichtiges, bekam ich Reime, selbst auf die traurigsten Geschichten und Fragen.
Ich habe dann immer gelacht und meine Gedanken geschildert, bis das Leben auf einmal keine Antwort mehr für mich hatte.
Nun habe ich mich entschlossen die Ratschläge des Lebens zu notieren, einfach nur für meine Erinnerungen, denn es gibt sie, wenn ich auch Viele zu verbergen versuchte.

Als wichtigste Frage, stellte ich Jene nach dem Glück. Ihr werdet nicht glauben welch sinnlose Antwort ich bekam...

Das Glück des Lebens,
suchst Du vergebens,
wenn Täler nur scheinen,
um sie zu beweinen,
mit Meeren zu füllen,
des Selbstmitleids Willen
!


Nun, erst war ich etwas überrascht, doch dachte ich mir, dass es sicher nicht so einfach mit den Lösungen rausrücken würde. Die nächste Frage war nach der Liebe. Selten habe ich so auf eine Antwort gehofft. Sie kam promt!

Die Liebe, Spiel der Endlichkeit,
geglaubt so lange bis entzweit,
was einst als Teile ewig bindet,
bis sich ein bessres Teilchen findet
Traumlose Nächte verkümmern,
bis letzte Seelen wimmern!


Langsam begann ich Angst zu haben, vor diesem Spiel, denn was würde wohl erst als Antwort kommen, wenn ich nach dem Tod frage? Ich überlegte vorerst noch eine andere Frage.

"Leben, wie lerne ich fliegen?"

Lass die Stürme stark erzittern,
Wetter, diese lass gewittern,
Winde fühle sie erst zügeln,
dann nimm keine von den Flügeln,
die nur Engel Dir anböten,
denn sie sind nur da zum töten!


Meine Güte, welch ein Grusel, so eine Unterhaltung mit dem Leben. Ich entschloss mich einfach zu gehen, denn das Leben sollte sehen welche Angst es mir gemacht hat. Ich stieg auf die Fensterbank, öffnete meine Arme und begann wie wild damit zu schlagen, als ich meine letzte Frage stellte.

"Leben, wie finde ich Deinen Bruder den Tod?"


Ich sah noch den abendroten Himmel, doch das Leben hatte mich betrogen, denn meine letzte Antwort, habe ich im Rausch des Windes nicht mehr gehört...

3.12.04 © Ara

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Lotte Werther
Guest
Registriert: Not Yet

An Aragorn

Fragen an das Leben - verquickt mit gereimten Antworten. Der Stil bleibt auf Schulaufsatzniveau stecken. Und es ist hier auch nicht mit Flickschusterei getan.

Ich kann dir einige Beispiele nennen:

Manchmal habe ich versucht aus diesem Leben meinen Weg zu finden, unwissend ob es bisher gelang.

Vergessenes und Kommendes hätte ich immer gerne gewusst, doch half es auch da nicht weiter...


Zwei Sätze, die eigentlich gut beginnen, und dann vom Sinn und Stil her zerstört werden durch den Nebensatz, durch die nachgeschobene Erklärung oder Folgerung.

Im Ganzen aber bleibt es wie mit einer alten Hose. Du kannst die zerschlissenen Stellen mit Flicken überdecken, die Stellen selbst aber werden dadurch um so sichtbarer.

Und wie ist es mit der Perspektive? Hier wird in der Vergangenheit erzählt. Am Ende aber ein Sprung aus dem Fenster suggeriert...

Die Logik interessiert mich weniger als die Frage, ob du das bewusst so eingesetzt hast?

Ich ahne deine Antwort und stimme mit dem Leben diesen Reim an:

Canelloni vor dem Kochen
Sind so hart wie Hundeknochen.
Deine Worte hier hingegen
Lasch wie Haare nach dem Regen.

Unter jedem Durchschnitt nur -
Bedarf dein Text der Korrektur.



Lotte Werther

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Aragorn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2004

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Kommentare: 464
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Liebe Lotte,

diese Kurzgeschichte habe ich in der Tat selbst noch zu bemängeln, deswegen gebe ich Dir Recht, es bedarf noch Arbeit daran und ich danke für die Kritik!

Grüße
Ara

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