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Leselupe.de > Ungereimtes
Gestern
Eingestellt am 16. 08. 2003 14:23


Autor
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Wutzi
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

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Kommentare: 4
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Gestern

Gestern
War es noch ein sch├Âner Tag
Wir sa├čen zusammen
Und sprachen ├╝ber die Dinge
Die uns vielleicht mal ber├╝hren
Und wer h├Ątte gedacht
Das es Dir ernst ist

Viel zu fr├╝h
Bis Du aufgestanden
Ich war doch noch l├Ąngst nicht fertig
Kannst Du nicht noch warten
Kannst Du mich verstehen
H├Ârst Du nicht was ich sage
Bitte bleibe noch ein wenig

Aber Du
Bis nicht mehr hier
Hast alles mitgenommen
Von Dir
Ist nichts mehr da
Was einst mal war

Heute
Bin ich nicht viel mehr
Als ich gestern noch war
Ich frage mich
Wo Du jetzt wohl bist
Und geht es Dir gut
Hast Du mich schon vergessen

Aber Du
Bist nicht mehr hier
Hast alles mitgenommen
Von Dir
Ist nichts mehr da
Was einst mal war

FragÔÇÖ mich nicht
Warum ich noch hier bin
Vielleicht warte ich noch
Das Du wieder zur├╝ck kommst
An dem Tag
An dem Tag
An dem ich wieder ich bin

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vetiver
Guest
Registriert: Not Yet

liebes wutzi,

wenn man das gef├╝hl hat, dass es dem autor hier um etwas pers├Ânlich sehr wichtiges geht, ist es immer schwer, eine kritik dazu zu schreiben. das thema - verlassen werden - ist kein besonders originelles, auch wenn es aus der sicht des verlassenen (und meist auch des verlassenden) ganz und gar nichts allt├Ągliches ist. trotzdem gelingt es dir nicht, dass es auch der leser als etwas besonders aufw├╝hlendes empfindet.

zum einen ist mir das gedicht viel zu lang, daf├╝r dass es sich doch um einen recht einfachen sachverhalt handelt und nicht so wahnsinnig differenzierte gef├╝hle her├╝ber kommen. zum anderen (und das hab ich heute schon irgendwo gelesen, ich wei├č nur nicht mehr wo) fehlt dem gedicht das eigentlich poetische. es ist mehr eine art prosa mit zeilenumbr├╝chen. das f├╝hrt sicherlich mit dazu, dass man sich alles nur schnell durchliest ohne inne zu halten, mitleidig hin und rasch wieder weg schaut.

tja, und wenn ich das in der zweiten strophe so lese:
Ich war doch noch l├Ąngst nicht fertig
Kannst Du nicht noch warten
Kannst Du mich verstehen
H├Ârst Du nicht was ich sage
Bitte bleibe noch ein wenig

dann kann ich fast verstehen, dass er/sie gegangen ist.

vielleicht versuchst du einfach noch mal, alles etwas zu "verdichten". weniger worte bringen manchmal viel intensivere gef├╝hle r├╝ber.

beste gr├╝├če

vetiver

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Wutzi
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

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Hi Vetiver!

Danke f├╝r Deine durchaus konstruktive Kritik!
Ja sicherlich ist das Thema "Verlassen" ein g├Ąngiges.
Da hast Du recht. Es ist hier auch nicht direkt der Wunsch
ein Gedicht zu schreiben. Das solltes es nicht unbedingt
sein. Das ist vielmehr ein Text, den ich vielleicht
irgendwann ein mal zu einer Melodie packe.

>tja, und wenn ich das in der zweiten strophe so lese:
>Ich war doch noch l├Ąngst nicht fertig
>Kannst Du nicht noch warten
>Kannst Du mich verstehen
>H├Ârst Du nicht was ich sage
>Bitte bleibe noch ein wenig
>dann kann ich fast verstehen, dass er/sie gegangen ist.

Ich denke das kannst Du nicht und ich finde es absolut nicht in Ordnung von Dir, diese Meinung so zu
├Ąu├čern.

Gruss,
BASTIAN

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vetiver
Guest
Registriert: Not Yet

lieber bastian,

es ist mir schon klar, dass meine aussage zu dieser zweiten strophe provokant war. deshalb erkl├Ąr ich dir, warum ich sie gemacht habe.

erstens find ich es schrecklich, wenn einer in f├╝nf zeilen mit verschiedenen worten f├╝nfmal ungef├Ąhr das gleiche sagt. und in einem gedicht, dass mir ohnehin schon zu lang und zu wortreich ist, st├Ârt es mich besonders.

und zweitens stell ich mir einfach diese situation vor. der/die andere will sowieso schon gehen. und jetzt prasseln diese nervigen betteleien auf ihn/sie ein. ehrlich gesagt, da t├Ąt ich erst recht weglaufen wollen.

so schaut das aus. und da entsteht aus fl├╝chtigem mitleid fast ein bisschen schadenfreude beim lesen. das meinte ich.

nix f├╝r ungut

vetiver

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Wutzi
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

Werke: 4
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Hi Vetiever!

Ok, dann habe ich das jetzt auch verstanden.
Provokant war es. Das stimmt. Vielleicht ist
dieser Text auch wirklich fehl an diesem Platz
und h├Ątte nicht ver├Âffentlicht werden sollen.
Ich wei├č es nicht. Andererseits bin ich schon
sehr von ihm ├╝berzeugt. Ohne ihn jetzt gro├čartig
auf Korrektur ├╝berpr├╝ft zu haben.

Gruss,
BASTIAN

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